Der neue Vorstand des AfD-Kreisverbandes Bad Kreuznach

 

+ + + Pressemitteilung + + +                                                                                                        7. März 2020

AfD-Kreisverband Bad Kreuznach wählt neuen Vorstand

 

Bei der Wahl am gestrigen Abend wurde der Fraktionsvorsitzende der AfD im Kreistag
und Mitglied des Landtages Jürgen Klein im Amt bestätigt.

Im Anschluss wurden Daniel Lau, Mitglied im Kreistag zum 1. stellvertretenden Kreisvorsitzenden
und Fred Wirsing zum 2. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.

In ihrem Amt als Kreisschatzmeisterin wurde Siegrun Engelmann bestätigt.
Anette Klug wurde als ihre Stellvertreterin gewählt.
Als Kreisschriftführerin wurde Martina Wirsing und als Ihre Stellvertreterin Stefanie Petry gewählt.

Madlen Scholze, Nelson Prieß und Mario Müller verstärken den Kreisvorstand als Beisitzer.

„Wir freuen uns, dass unsere Mitglieder uns deutlich ihr Vertrauen gegeben haben.
Ein geschlossener und starker Kreisverband ist enorm wichtig, um das arbeitsreiche Wahlkampfjahr 2021 erfolgreich zu bestreiten!“, betonte der wiedergewählte Kreischef Jürgen Klein in seinem Schlusswort.

Wir müssen gar nichts außer die Grenzen schließen

Bild könnte enthalten: 1 Person, Text „Guten Morgen Merkel schaut wie immer tatenlos zu GRENZE DICHT, SOFORT Jörg Meuthen Bundessprecher AfD“

Liebe Leser, Deutschland steuert auf seine möglicherweise schwerste Krise seit Bestehen der Bundesrepublik zu, und die ewige Kanzlerdarstellerin (ja, man muss sie so nennen, denn sie regiert nicht!) duckt sich weg: Trotz drohender gleichzeitiger Migrations- und Corona-Krise kein einziges Wort von Merkel während des gesamten Wochenendes zu ihrer Nation!

Was für ein epochales, politisches Führungsversagen.

Stattdessen durfte Merkels grüne Schwester im Geiste, Annalena Baerbock, am gestrigen Sonntag die Schlagzeilen beherrschen: Deutschland solle in Anbetracht der Ereignisse an der griechisch-türkischen Grenze die „Aufnahmekapazitäten für Flüchtlinge wieder aktivieren.“

Eine Forderung, die sie auch am gestrigen Abend im ZDF-Interview mit Theo Koll aufrecht erhielt. Sie eierte zwar das ganze Interview hindurch peinlich herum – vor allem dann, wenn es konkret werden sollte -, aber am Ende war klar war: Deutschland muss, geht es nach Baerbock und ihren Ökosozialisten, erneut die Tore sperrangelweit öffnen.

Unsere Bürgerpartei dagegen sagt: Wir müssen GAR NICHTS – außer die Grenzen jetzt schließen!

Das und nur das ist das Gebot der Stunde. Grenzen dicht, und zwar sofort, Frau Merkel! Nehmen Sie sich einmal, ein einziges Mal ein Beispiel an Ihrem österreichischen Amtskollegen Sebastian Kurz. Er hat am Wochenende unmissverständlich klargestellt, dass er eine Wiederholung des Jahres 2015 für sein eigenes Land nicht zulassen wird, und zwar selbstverständlich auch durch robuste Schutzmaßnahmen für die eigene Grenze. Recht hat er!

Obwohl auch Merkel vor der letzten Bundestagswahl dem deutschen Michel versprochen hatte, dass es eine Wiederholung von 2015 nicht geben werde, kommt nun – in den entscheidenden Stunden, um den Migranten die Aussichtslosigkeit ihres Unterfangens zu verdeutlichen! – kein Wort aus dem Munde dieser Frau.

Jedenfalls nicht zu ihren eigenen Bürgern. Stattdessen telefonierte sie noch vor wenigen Tagen mit Erdogan.

Wie absurd. Erdogan ist kein vertrauenswürdiger Verhandlungs- und Vertragspartner, er ist es jetzt nicht und er war es auch in der Vergangenheit nie. Ein solches Telefonat signalisiert diesem Machthaber indirekt die Unterstützung Merkels für den von ihm veranlassten Kriegseintritt der Türkei in Nordsyrien, unter anderem zur Unterstützung harter Islamisten.

Dieser Kriegseintritt verdient aber keine Unterstützung, sondern unsere strikte Ablehnung. Wir sollten uns in die kriegerischen Auseinandersetzungen in Syrien keinesfalls hineinziehen lassen. Das ist nicht unser Krieg!

Aber das werden ganz schnell unsere MIGRANTEN, wenn man ihnen nicht jetzt sofort, also noch vor Ort, Einhalt gebietet.

Was nun getan werden muss, lässt sich mit drei Worten zusammenfassen: Grenzen dicht, sofort!

Konkret bedeutet dass: Griechenland und Bulgarien müssen von uns volle finanzielle und logistische Unterstützung für den erforderlichen robusten Außengrenzenschutz erhalten. Wir müssen diesen Ländern zur Seite stehen, weil dies ganz und gar in unserem eigenen Interesse ist – Deutschlands Freiheit wird nämlich nicht am Hindukusch verteidigt, sondern an der Außengrenze der Europäischen Union.

Zudem müssen – als zweiter Sperrriegel gegen eine Wiederholung der illegalen Masseneinwanderung von 2015 – endlich entsprechende Schutzvorkehrungen an den eigenen Landesgrenzen für den Fall von nicht auszuschließenden Durchbrüchen illegaler Migranten in den EU-Raum getroffen werden, damit hier keiner mehr reinkommt, der anderswo längst in Sicherheit war.

Jeder Mensch klaren Verstandes erkennt, was unserem Land droht, wenn das jetzt nicht sofort in die Tat umgesetzt wird. Nur Frau Merkel scheint es in Anbetracht ihres schulterzuckenden Wegduckens (zum wievielten Mal eigentlich in ihrer „Kanzlerschaft“?) nicht zu erkennen – sie kann es nicht, oder sie will es nicht.

Dem sich abzeichnenden, historischen Dammbruch in Sachen illegaler Massenmigration ist letzteres aber herzlich egal. Geschieht jetzt nichts, wird man in späterer Rückschau die jetzigen Wochen als die entscheidenden ansehen, in denen Merkel noch hätte handeln können und auch zwingend müssen, um Deutschland vor dieser Katastrophe zu bewahren.

Den Abgeordneten der Union im Deutschen Bundestag muss klar sein: Greifen sie dieser Frau jetzt nicht endlich ins Lenkrad und veranlassen eine Vollbremsung, dann wird dies ganz bittere Konsequenzen für Deutschland haben, und absehbar auch für ihre eigene Partei.

Allerhöchste Zeit, endlich zu handeln. Allerhöchste Zeit, die Grenzen zu schließen. Allerhöchste Zeit für die #AfD.

Wo ist die Kanzlerin

VIDEOKOMMENTAR VON MARKUS GÄRTNER                                                                2. März 2020

Von MARKUS GÄRTNER | Was ist aktuell der Unterschied zwischen Deutschland und seinen Nachbarländern? Ganz einfach: Bei den Nachbarn suchen die Kanzler für Corona und die eskalierende Migrationskrise Lösungen, in Deutschland dagegen sucht man die Kanzlerin.

Dieses Video zeigt Stimmen, Einschätzungen und Kritik im Internet. Ein Blogger vermutet die Kanzlerin im Bunker, wo sie abwartet, bis es draußen still wird.

Willy Wimmer erklärt derweil, wie die neue Volksfront bei uns aussieht und was sie mit der Nachfolge von Frau Merkel zu tun hat.

Alle drei Kandidaten für die Nachfolge an der Spitze der CDU, sagt er, sind quasi eingemauert. Sie werden von der Nazi-Keule getroffen, wenn sie sich von Merkels Politik verabschieden.

Wimmers Prognose: „Wenn derjenige von den drei Kandidaten, der sich letztlich durchsetzt, nicht am Tag nach seiner Wahl den Sturz der Bundeskanzlerin auf die Tagesordnung setzt, bleibt von der CDU/CSU und von Deutschland nichts mehr übrig“.

Bedrohung von Mitarbeitern der AfD-Bundestagsfraktion

++ Pressemitteilung ++                                                                                                      2. März 2020
Enrico KomningEnrico Komning MdB (AfD): Bedrohung von Mitarbeitern der AfD-Bundestagsfraktion

In dieser Woche erhielten mehrere Bundestagsabgeordnete der AfD-Fraktion Briefe ohne Umschläge über deren Postfächer im Bundestag, in denen ein fiktiver „Sebastian“ als Mitarbeiter der AfD-Fraktion im „Gender-Sprech“ aufgefordert wird, die Mitarbeit in der AfD-Fraktion aufzugeben. Begründet wird dies mit einer vorgeblichen Mitverantwortung der AfD-Abgeordneten am Amoklauf in Hanau. Der nicht gezeichnete und ohne Absender versehene Brief stammt von einem fiktiven „Torsten“. Daneben wurden Kopien dieses Briefes auch in den für alle im Bundestag Arbeitenden zugänglichen Kopierräumen und Poststellen aufgefunden. Für den Fall, dass der angesprochene fiktive Mitarbeiter seine Arbeit nicht aufgebe, wird ihm hierin mit drastischer Rhetorik klar gemacht, dass er dann der „Feind“ des fiktiven Verfassers sei und es dann falsch wäre, zum Betroffenen „freundlich“ zu sein. Der Sachverhalt ist bereits der Bundestagspolizei gemeldet.
Hierzu erklärt der Sicherheitsbeauftragte und Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Enrico Komning:
Nachdem AfD-Abgeordnete und Parteimitglieder in den letzten Monaten und Jahren nicht nur verbale Entgleisungen sondern auch aktive Gewalttaten gegen Leib und Leben sowie gegen Büros, Einrichtungen, Wohnungen, Privathäuser und Autos hinnehmen mussten, sollen nun auch die Mitarbeiter der AfD-Fraktion eingeschüchtert werden, um die parlamentarische Arbeit der AfD-Bundestagsfraktion zu behindern. In perfider Weise werden nun von vermutlich linksextremen Kräften im Bundestag Anfeindungen und Drohungen ausgesprochen, wenn die Mitarbeiter nicht ihre Arbeit für die Fraktion aufgeben.
Erhöhte Relevanz hat dieser Umstand insbesondere deshalb, weil solche Drohungen nun nicht nur im öffentlichen Raum, sondern direkt im Herz des Parlamentarismus, in den an sich sicheren Häusern des Bundestages stattfinden.
Wenn sich die Abgeordneten und insbesondere die Fraktionsmitarbeiter selbst in den Räumlichkeiten des Bundestages nicht mehr sicher fühlen können, beeinträchtigt dies nicht nur den parlamentarischen Betrieb sondern stellt einen eklatanten Eingriff in die Ausübung demokratischer Rechte dar.
Es ist an der Zeit, diesen antidemokratischen Kräften das Handwerk zu legen und der Öffentlichkeit klar zu machen, dass es nicht die AfD ist, die den demokratischen Diskurs und parteipolitischen Wettstreit beeinträchtigt, sondern jene linkradikalen Kräfte, die sich offensichtlich auch schon in den Räumlichkeiten des Bundestages eingenistet haben.
Wir werden es nicht zulassen, dass Angestellte und Mitarbeiter unserer Fraktion nun ebenfalls zur Zielscheibe von Bedrohungen und möglicherweise tätlichen Angriffen am Arbeitsplatz werden. Deshalb werden wir die Angelegenheit nicht nur parlamentarisch im Ältestenrat thematisieren, sondern auch strafrechtliche Schritte einleiten und Strafanzeige gegen den unbekannten Verfasser des Schreibens stellen.“

Höchst gefährlich

+ + + Leserbrief an die ALLGEMEINE ZEITUNG-Lokalredaktion Bad Kreuznach + + +
          Von: Karl-Eugen Kaiser

Respekt dem Autor des Beitrages „Höchst befremdlich“ vom 29.02.. Auf zwei Seiten, reich bebildert und mit vielen Sprechblasen versehen, hat er den Lesern in einer wahren Fleißarbeit  das umfangreiche verbale Sündenregister der AfD-Bundestagsabgeordneten Nicole Höchst drastisch vor Augen geführt. Dabei hat er sogar die Wörter, es sind 13.578 in 24 Reden,  gezählt.

Der Leser erkennt nach der Lektüre: Frau Höchsts Redeinhalte und ihr Sprachduktus sind  mehr als  „h(H)öchst befremdlich“, man könnte sie als „h(H)öchst radikal“  bezeichnen. Der Autor:…“ sie wütet, schmettert, feuert, grollt, verbreitet Schrecken, produziert Hass, gilt gar als „einer der Hochöfen (…öfinnen!?)  der Angst-Mach-Industrie der AfD“.

Des weiteren trägt sie offen das christliche Symbol des Kreuzes an ihrem Hals (hohe Repräsentanten unserer beiden großen christlichen Kirchen lassen das am Tempelberg rücksichtsvoll und schamhaft unter ihren Soutanen verschwinden), das zudem während ihrer Reden „Auf und Ab wippt“. Ein Vergehen, das man nur als „h(H)öchst blasphemisch“  bezeichnen kann. `

72-mal, so der Autor, hat diese Frau in ihren 24 Reden vor dem Deutschen Bundestag (demnach 3-mal pro Rede!) das Wort Deutschland benutzt. Das zeigt: sie hat offenbar kein Problem mit ihrer eigenen nationalen Identität, was in Zeiten offener Grenzen bzw. grenzenlosem Globalismus „h(H)öchst verdächtig“  ist.

67-mal gar hat sie das Wort „Frau“ gebraucht –  „h(H)öchst merkwürdig“Selbst die Wörter „Grün“ und „Klima“ hat sie x-fach benutzt. 4-mal in ihren 24 Reden, also 1-mal in jeder 6sten Rede, sprach sie von „Hetze, Verbrechen, Mord, Vergewaltigung“, was in der Tat in Zeiten von political correctness  „h(H)öchst kritikwürdig“ ist. Dabei hat sie nicht 1-mal ihren Kreuznacher Wahlkreis erwähnt und erweist sich damit als „h(H)öchst undankbar.“

Frau Höchst zieht den Klimawandel in Zweifel, bestreitet Feinstaubtote durch Dieselmotoren, wettert gegen Kinderehen und Polygamie, verabscheut Diktaturen, ist gegen häusliche Gewalt an Frauen, Beschneidung und Zwangsverheiratung von Mädchen und protestiert gegen Ehrenmorde. Zusammen genommen: „h(H)öchst verwerflich.“

Was uns der Autor nicht verrät (oder weiß er es nicht?), ist, ob sie denn auch, wie „andere AfD-Mitarbeiter im Bundestag, ein Messer mit zur Arbeit gebracht hat“. Aber, weitaus gefährlicher, diese Frau ist eine Karatekämpferin!

Sie ist h(H)öchst gefährlich!

PS: Wer Spuren von Ironie in diesem LB findet, darf sie behalten.

Karl-Eugen Kaiser

Hört endlich auf die Experten!

Bild könnte enthalten: 1 Person, Text „Guten Morgen Hört ENDLICH auf die Experten! „Wir befinden uns am Anfang einer Epidemie in Deutschland" Jörg Meuthen Bundessprecher AfD“

Liebe Leser, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat nun nach anfänglichem Zögern zugegeben: „Wir befinden uns am Beginn einer Corona-Epidemie in Deutschland.“

https://www.zeit.de/video/2020-02/6136460658001/covid-19-wir-befinden-uns-am-beginn-einer-corona-epidemie-in-deutschland

Wenige Tage vor ihm stellte ein namentlich nicht näher genannter, hoher EU-Diplomat in Brüssel fest: „Das Risiko, dass bald Millionen Europäer mit dem Coronavirus infiziert sein werden, ist ziemlich hoch.“

https://www.welt.de/politik/ausland/plus206118185/Corona-Epidemie-Was-die-EU-tun-kann-und-was-nicht.html

Natürlich drängt sich da die Frage auf: Wo ist eigentlich Frau Merkel bei diesem Thema? Gerade jetzt wäre Führung elementar wichtig, und wie stets, wenn es nicht um ihre eigenen Machtinteressen geht, lässt diese Frau die Dinge laufen.

Aber das Thema ist zu besorgniserregend und die Lage zu ernst, als dass nun die Zeit wäre für die üblichen politischen Scharmützel. Auch ich werde der Versuchung widerstehen, dieses Thema jetzt für umfassende Kritik an der Bundesregierung zu nutzen.

Das letzte, was wir nun in Anbetracht der Lage brauchen, ist parteipolitischer Streit über das Corona-Thema – gleichwohl werden natürlich zu späterem Zeitpunkt die Versäumnisse der Regierung zwingend aufgearbeitet werden müssen, sobald die Lage besser überschaubar ist und hoffentlich ihre Gefährlichkeit verloren hat.

Diese Versäumnisse sind nun aber vor einem anderen Hintergrund zu thematisieren, nämlich vor dem Hintergrund, was nun endlich zu TUN ist. Jedem von Ihnen, liebe Leser, wie auch den Mitgliedern der Merkel-Regierung, sei empfohlen, sich folgende Aussagen des Berliner Virologen Prof. Dr. Dr. Alexander Kekulé anzuhören, getätigt vorgestern Abend bei Markus Lanz.

https://www.youtube.com/watch?v=h1PSLrpkInM

Herr Professor Kekulé wies gleich zu Beginn seiner Äußerungen darauf hin, dass die schon vor Wochen zu beobachtenden Reaktionen der Behörden in China und auch in den USA überhaupt nicht zu den Beschwichtigungen passten, die man von offiziellen Seiten in Deutschland hörte.

Beispielsweise verfügte die US-amerikanische Bundesbehörde CDC, die für Seuchenkontrolle und -prävention verantwortlich ist, bereits vor Wochen einen vollständigen Einreisestopp für chinesische Staatsbürger – also zu Zeiten, in denen man uns hier in Deutschland damit beschwichtigte, es sei nicht so schlimm, wie Professor Kekulé anmerkte.

Die Frage muss gestellt werden: Warum also hat man einen solchen Einreisestopp nicht auch in Deutschland bzw. ganz Europa verfügt?

Auch die Behauptung, die normale Grippe sei viel schlimmer und würde mehr Todesopfer fordern, ist offenbar eine Beruhigungspille für die Bürger. Hier wurde argumentiert, dass die letzte große Grippewelle 20.000 Tote gefordert habe – das sei zwar richtig, so Kekulé, aber es seien auch 10 Millionen Menschen infiziert worden, was der üblichen Mortalitätsrate von ca. 0,2% entspricht.

Beim Corona-Virus müsse man dagegen mit einer deutlich höheren Sterberate rechnen, wobei man mindestens von 0,5% bis 1% ausgehen sollte.

Diese anfänglichen Verharmlosungen haben, wie er völlig zu Recht feststellt, dazu geführt, dass wir in Deutschland viel zu spät angefangen haben, uns systematisch auf die drohende Gefahr vorzubereiten.

Die zentrale Verantwortung hierfür in Deutschland liegt beim Bundesgesundheitsministerium und dem diesem Ministerium unterstellten Robert-Koch-Institut. Diese geben in Deutschland den fachlichen Takt in solchen Fragen vor.

Hier ließ man also viel Zeit verstreichen, die sinnvoll hätte eingesetzt werden können.

Allerdings hätte auch diese Zeit vermutlich nicht gereicht, um an anderer Stelle genügend Vorsorge zu betreiben, nämlich was die Frage einer ausreichenden Kapazität sogenannter Sonderisolierstationen in Deutschland angeht.

Solche Sonderisolierstationen sind aufgrund ihrer herausragenden technischen Ausstattung in der Lage, derart hochinfektiöse Fälle zu behandeln, ohne dass eine Gefahr für das behandelnde medizinische Personal besteht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Sonderisolierstation

Nun fragen Sie sich sicher, liebe Leser, wie viele tausend Betten in Deutschland für uns Bürger im Fall der Fälle zur Verfügung stehen.

Die Antwort auf diese Frage hat mich, das gebe ich gerne zu, selbst überrascht. Sie lautet: 60.

Nicht etwa 60.000, sondern nur 60.

Sobald diese 60 Betten belegt sind, müssen die hochinfektiösen und zugleich dringend behandlungsbedürftigen Patienten in normale Krankenhäuser eingewiesen werden.

Dazu müssen dann dort ganze Abteilungen freigeräumt werden (wohin mit den dort liegenden Patienten?), und aufgrund der nicht den Sonderisolierstationen entsprechenden technischen Ausstattung muss sich das in diesen normalen Abteilungen beschäftigte medizinische Personal einer höheren Ansteckungsgefahr aussetzen.

Das hat nach Aussage von Professor Kekulé in der Historie stets dazu geführt, dass Teile des medizinischen Personals nicht mehr zur Arbeit erschienen, weil sie nicht bereit waren, sich und ihre eigenen Familien einer tödlichen Gefahr auszusetzen.

Sollte das auch in Deutschland passieren, so prophezeit der Virologe, dass „aus einer Krise eine Katastrophe“ werde. Hoffen wir alle, dass es nicht so weit kommen wird!

Die Gefahr, dass es aber so kommt, wird leider dadurch erhöht, dass die entsprechenden speziellen Atemschutzmasken (nicht gleichzusetzen mit dem Mundschutz, den man allenthalben sieht) in Deutschland im Moment nicht mehr in entsprechender Zahl verfügbar sind, weil die Hersteller diese nach China verkauft haben – laut Professor Kekulé auch deshalb, weil die Bundesregierung hier nicht eingegriffen habe, denn es sei ja alles „nicht so schlimm wie die Grippe“.

https://youtu.be/h1PSLrpkInM?t=1166

Eine andere, zumindest menschliche Katastrophe für die Betroffenen droht zu allem Überfluss dadurch, dass eine ausreichende Zahl von dann dringend benötigten Beatmungsplätzen möglicherweise nicht vorhanden ist. Der Hintergrund: Im Verlauf dieser Krankheit kommt es bei (zum Glück nur wenigen!) Patienten zu einem Lungenversagen von mehreren Tagen, das nur durch den Anschluss des Patienten an eine entsprechende intensivmedizinische Beatmungsmaschine überbrückt werden kann.

Nach Schätzung des Experten werden wahrscheinlich zwischen 5% und 10% der Infizierten ins Krankenhaus müssen, und von diesen wiederum wird wahrscheinlich jeder Zwanzigste eine solche Beatmungsmaschine brauchen – nur leider sind so viele Betten mit Beatmungsplätzen in Deutschland gar nicht verfügbar. Was wird man dann den Patienten sagen, die man nicht beatmen kann?

Professor Kekulé wies in diesem Gespräch auch darauf hin, dass er seit Wochen fordere, dass jeder Fall einer schweren Grippe parallel auf Corona getestet werde. Damit könnte man deutschlandweit sehr schnell erkennen, wo ganz akuter Handlungsbedarf ist.

Auf die Nachfrage von Markus Lanz, warum das bislang nicht gemacht wird, antwortet Kekulé: „Das müssen Sie Herrn Spahn fragen, das kann ich Ihnen nicht erklären. Ich habe das auch schriftlich an das Robert-Koch-Institut kommuniziert.“

In diesem dem Bundesgesundheitsministerium unterstellten Institut bestünde aber eine ihm nicht verständliche Gegenwehr in dieser Frage. Durch genau diese Unterlassung gab es laut Kekulé Infektionsfälle, von denen man bis heute nichts weiß, die aber in der Folge bereits zu Sekundärinfektionen geführt haben.

Diese Unterlassungen erscheinen dem Experten umso unverständlicher, als dass jeder Virologe wusste, dass es sich um chinesische Propaganda handelte, als es hieß, das Virus würde nur alte und kranke Menschen befallen, aber beispielsweise für das medizinische Personal bestünde gar keine Gefahr.

Die Frage muss erlaubt sein: Hatte man diesen Virologen nicht zugehört im Kanzleramt und im Gesundheitsministerium? Hatte man lieber auf die chinesische Propaganda vertraut, um beispielsweise die Handels- und Tourismusbeziehungen nicht zu schwächen?

Der dringende Appell des Experten an die Politik lautet nun: ALLE Fälle müssen bereits in einer Frühphase festgestellt und anschließend sofort isoliert werden.

Mein Appell an diese Regierung lautet: Hört endlich auf die Experten! Hört auf Menschen wie Prof. Dr. Dr. Alexander Kekulé!

Genau jetzt in diesen Stunden und Tagen ist die Kompetenz wirklicher Fachleute, also von Seuchenmedizinern und Virologen, gefragt. Alle Handlungsentscheidungen müssen auf deren Rat basieren.

Und klar muss auch sein: Ja, es wird wirtschaftliche Schäden geben, möglicherweise sogar erheblicher Natur. Das ist aber jetzt vollkommen zweitrangig. Die wirtschaftlichen Interessen unseres Landes haben zurückzustehen hinter dem Sicherheitsbedürfnis der Bürger: Die Menschen haben nämlich einen Anspruch darauf, dass der Staat alles tut, um ihre Gesundheit vor einer drohenden Pandemie zu schützen.

Genau deshalb lautet meine Schlussformel heute auch nicht „Zeit für die #AfD„, sondern: Zeit für die Experten.

—–
Hier ein weiteres Interview mit Professor Kekulé zum heutigen Thema:

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus206169935/Alexander-Kekule-Was-Deutschland-jetzt-gegen-Corona-tun-muss.html

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