Es ist eine Tragödie was aus Deutschland geworden ist

von Klaus Mosche Pülz, ZeLeM Verein zur Förderung des Messianischen Glaubens in Israel e.V., www.zelem.de, info@zelem.de

Deutschland könnte das reichste Land der Erde sein, wenn der „deutsche Michel“ nicht derart manipulativ durch seine jeweilige Obrigkeit wäre. Einst war es das Kaisertum, das uns in den Ersten Weltkrieg stürzte, schließlich wurde der obrigkeitshörige deutsche Michel geradezu verführt  von einem ungebildeten Obdachlosen aus Österreich namens Adolf Hitler, der letztendlich 60 Millionen gewaltsam getöteter Menschen und sämtliche deutsche Städte zerstört hinterließ. Und heute: regiert Deutschland seit 16 Jahren eine ehemalige Mitarbeiterin des letzten Despoten der DDR Erich Honecker eine gewisse Angela Merkel, so als gäbe es keine fähigeren Köpfe in Deutschland.

Es ist eine Tragödie, was aus Deutschland seit Erhardts Tagen geworden ist. Eingeleitet hat diese desaströse Politik Helmut Kohl mit der Abschaffung der soliden deutschen Währung in Form der „Deutschen Mark“. Es war stets nicht nur den Franzosen ein Dorn im Auge, daß Deutschland niemals seine harte Währung gegenüber den anderen europäischen Währungen abwerten mußte. Selbst Israel deckte seine heimische Währung Schekel zu 20 Prozent mit der DM ab. Der wirtschaftliche Niedergang war nur möglich, weil Frau Rita Süßmuth auch auf meine Anfrage hin, Referenden (Volksbefragungen) ablehnte. Und so mauserte sich die deutsche Demokratie zu einer Art Diktatur, wonach der Deutsche seine Möglichkeiten auf den Urnengang beschränkt bekam. Bereits zu Beginn ihrer Amtszeit erhöhte Frau Merkel mit ihrem dubiosen Doktortitel aus Moskaus Gnaden die Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent, was zur Verteuerung sämtlicher Waren und Dienstleistungen führte. Daher hätte diese Dame kein zweites Mal zur Bundeskanzlerin gewählt werden dürfen. Dieser Entwicklung folgte die Kreation der unseligen Europäischen Union, deren Zahlmeister mit 26 Prozent in die Brüsseler Kasse Deutschland ist. Damit finanziert der deutsche Steuerzahler das Verwaltungsmonster in Belgien, und ein Italiener regiert wie einst Ludwig XIV. (l’état c’est moi!) ein gewisser Mario Dragi, der kurzum seit vielen Jahren zum ersten Mal in Deutschlands Geschichte die Verzinsung der deutschen Sparguthaben annullierte. Auf einen Protest der Massen warte ich noch heute vergebens. Ein Land mit der höchsten Besteuerung der Welt lebt sozusagen von seiner Substanz, nämlich was die Nachkriegsgeneration aufgebaut hat.

Heute indes werden Menschen von dieser Regierung präferiert, die gar nicht zum deutschen Volke gehören. Als wahrer Nahost-Experte, der ich als Deutsch-Israeli sein darf, aber der ganz bewußt seit dem Ableben des Verlegers Axel C. Springer nicht mehr gefragt ist, kenne ich allzu gut die Mentalität der arabischen Menschen im Nahen Osten. Das Gerücht, wonach man in Deutschland Geldzuwendungen, Sprachunterricht, Unterbringung, medizinische Versorgung sowie sogar universitäre Ausbildung ohne Arbeitseinsatz erhält, ist nicht nur im Munde dieser Leute, sondern auch halb Afrika schließt sich dem Wunsche an, in Deutschland eine Art Scharaffenland zu sehen. Und wenn Pro Asyl dieses Streben nach Ausbeutung Deutschlands massiv unterstützt, so dient dies dem Niedergang der deutschen Prosperität. Solchen Institutionen müßte der Status der Gemeinnützigkeit entzogen werden!

Fatal dabei ist der Umstand, daß die christliche Kirche aller Couleur diesen Influx von antichristlich eingestellten Muslimen offen unterstützt, so daß sie sich dabei selbst das Wasser zu ihrem eigenen Nachteil abgräbt, was auch auf die beiden christlichen Parteien CDU und CSU zutrifft, die sich wundern über den enormen Zuwachs der Bündnis 90/Grüne, da Muslime bekanntlich keine christlichen Parteien wählen (dürfen).

Nein, es gibt nicht nur einen Hans-Georg Maaßen, der geschasst wurde, selbst ein kompetenter Politiker wie Herr Merz war und ist noch Opfer der Frau Merkel! Selbst die einstigen Kommunisten, die sich als die „Linke“ plötzlich menschenfreundlich gibt, wo sie einst die eigenen Landsleute bei ihrer Republikflucht an der Grenze abknallten wie die Hasen.

Inzwischen verfügt jeder fünfte Deutsche über einen Migrationshintergrund. Damit wird das Lernniveau in den deutschen Ausbildungsstätten derart herabgesenkt, daß Deutschland auf dem internationalen Parkett bald nicht mehr konkurrenzfähig ist. Ich weiß durch meine hebräischen Kenntnisse, wie schwierig es ist, eine orientalische Sprache zu erlernen. Ich kenne auch das Lernniveau in arabischen Universitäten, wo der Professor wichtige Kernaussagen des Studienganges in die Feder diktieren muß. Ein freies akademisches Denken und Forschen gibt es nicht!

So ist die Kurzsichtigkeit deutscher Politik geradezu unverantwortlich für ein Land, das seit Jahrhunderten eine christlich-jüdische abendländische Kultur gepflegt hat, auch wenn deren antisemitische Ausrichtung letztendlich den Segen Gottes entzogen erhält! Es ist ein Gericht Gottes, das die Anhänger der Kantschen Aufklärung und im Zeitalter der Digitalisierung und des Robotertums noch gar nicht gemerkt haben, wie dabei unsere Gesellschaft sukzessive entseelt wird. Wo sind jene deutschen Wissenschaftler, die diesen Mißstand ebenfalls erkannt haben? Dies geht sogar so weit, daß man die deutsche Sprache für Ausländer sozusagen „mundgerecht“ gemacht hat, indem man einst das „daß“ wieder abschaffte und zum „dass“ veränderte, wie es bereits noch Anfang des vorigen Jahrhunderts lautete. Weder Franzosen noch Engländer kämen in den Sinn, aus Gründen der Sprachvereinfachung ihre Landessprache zu verändern.

Kaum einem Menschen hierzulande fällt auf, daß neuerdings speziell Migranten unsere freiheitliche demokratische Grundordnung dazu mißbrauchen, deutschen Frauen Gewalt anzutun und im übrigen Messer mit sich führen, von denen sie gegenüber deutschen Bürgern eifrig Gebrauch machen. Auch das unselige Schengen-Abkommen macht es möglich, daß man heutzutage ohne Gefahr Drogen und Sexsklavinnnen über Landesgrenzen chauffieren kann. Es gibt schlichtweg keine Grenzkontrollen im Raum der Europäischen Union mehr, was naturgemäß die internationale Kriminalität (Mafia) potenziert. „ Europol“ ist dabei nur eine Art „Feigenblatt“.

Daher gilt es in summa den Status quo wiederherzustellen, d.h. wonach jeder europäische Staat seine Integrität und Souveränität sowie seine eigene monetäre Währung wieder zurückerhält. Dazu gehört auch die eigene Gerichtsbarkeit ohne einen luxemburgischen Internationalen Gerichtshof in einem Land, das als „Steuerparadies“ gilt, wo Großkonzerne vor ihrem Fiskus Gewinne hinterziehen. Juncker ist demnach eine völlige Fehlbesetzung als EU-Präsident!

„Denke ich an Deutschland, bin ich um den Schlaf gebracht“, sagte einst der Jude Heinrich Heine. Was würde er erst heute über die Mischkultur dieses heutigen Deutschlands sagen? Die Antwort überlasse ich den Lesern, die auch bislang meine eigenen jahrzehntelangen Hinweise ignorieren und damit zu Schuldnern ihrer eigenen verpatzten Geschichte wurden und werden.

Ich bitte um eine möglichst große Verbreitung dieses Statements aus einem tränenreichen Herzen!

Guntersblum, 12.04.2019

Enteignung als letzte Rettungsidee des Systems

Wahlplakat der CDU aus den 50ern (c) CDU (Russischer Soldat erzwingt Kolchose in der DDR)

 

Der Staat, der böse „Spekulant“ oder der bedürftige Migrant schuldig an der Wohnungsmisere? Ein Gastbeitrag von Dr. Viktor Heese

Art. 14 (3) des Grundgesetzes spricht von „zulässiger Enteignung (Anm. des Eigentums gegen Entschädigung aufgrund des Gesetzes) zum Wohle der Gemeinheit“. Selbst ein juristischer Laie weiß, dass mit dem „Eigentum“ nicht nur die Habe der Immobilienkonzerne gemeint sein wird. Was dem Wohl der Gemeinschaft dienlich ist, bestimmen heute in Deutschland maßgeblich die Grünen und die Linken.

Theoretisch kann die Enteignung dann auch Siemens, Daimler oder das Häuschen des Herrn Müller ereilen. Wenn der versagende Staat Tabu-Brüche begehen (Beispiele: Bundeswehreinsätze im Ausland, Griechenland-Rettung) oder Grundrechte (Enteignungen) grotesk beschneiden will, beginnt er zur Ablenkung mit Bundestagsdebatten. Diese sollen Bürger thematisch sensibilisieren. Am Ende stehen hemmungslose Durchführungen. Droht dem Wohneigentum ein ähnliches Schicksal?

DER DEUTSCHE MICHEL WIRD SEIT 2015 „VERDECKT“ ENTEIGNET, MERKT ES NUR NICHT!

Wurden in der Nachbarschaft von bürgerlichen Wohngegenden Asylheime gebaut war die Wertminderung vorprogrammiert. Proteste und Klagen halfen nicht viel, auch alte Parks wurden hierfür gerodet. Überall wo öffentliche Einrichtungen (Schulen, Krankenhäuser, Kindergärten, Schwimmbäder, Sportstätten) Nutzungen (kostenlos?) durch die neuen Gäste zulassen müssen, liegt eine „stille“, entschädigungslose Enteignung vor.

(Foto l.: Wahlkampfplakat der CDU aus den 50ern © CDU)

Es geht dabei nicht darum, die „Neuen“ von den Segen unserer Zivilisation diskriminierend abzuschneiden. Die Dinge müssen jedoch beim Namen zu nennen, die Partizipation muss in Massen erfolgen, die Bürger gefragt werden.  Meistens werden sie nur post factum von der Obrigkeit informiert.

ERST MERKELS MIGRATIONSPARTY GEBAR DIE „SPEKULANTEN“ UND „HAIE“ AM IMMOBILIENMARKT

Die unübersehbare Wohnungsnot durch die chaotische Masseeinwanderung wurde von den gewerblichen Immobiliengesellschaften relativ früh zur Aufstockung ihrer Bestände genutzt. Aktien von Vonovia, Deutsche Wohnen oder LEG – allesamt heute als „Spekulanten“ und „Miet-Haie“ verschrien – schossen kräftig in die Höhe. Ein Grund mehr um deren Enteignung zu fordern. Mit enteignet wird dabei auch der Kleinaktionär. Zuvor fristeten die Immobilientitel ein Mauerblümchen-Dasein an der Börse. Vonovia kam nicht zufällig gerade 2015 als erste Immobilienaktie in den DAX.

Weil Spekulation schwer bestimmbar und dann noch nicht verboten ist, wird unterstellt, die hoch verschuldeten Immobilien-Haie arbeiten mit „rechtlich nicht zulässigen Tricks“. Es geht bis zur üblen Kriminalisierung. Wer kann die Vorwürfe objektiv nachprüfen? Wer schaut zudem nach, ob die staatlichen Reglementierungen und Verordnungen rechtens sind? Immobilienanwälte haben heute Konjunktur.

WIE VIEL WOHNRAUM UND KAPITAL FÜR DEN ASYLHEIMBAU NEHMEN MIGRANTEN IN ANSPRUCH?

Die allgemeinen Wohnungsstatistiken sind gut bestückt, können jedoch leicht verwirren. Stimmt die Zahl von zwei Millionen fehlender städtischer Wohnungenkann bei grober Schätzung der darauf entfallender Migrantenanteil mit 20% gerechnet werden. Das ist genug um als Preistreiber am Markt zu wirken. Bis 2021 sollen andererseits nur 1,5 Sozialbauwohnungen entstehen.

Wieviel Wohnraum konkret für die Zuwanderer gebaut wurde, wieviel das kostet, wird geheim gehalten und ist eventuell nur auf Anfragen den Ratsherren (z.B. der AfD) zugänglich.

Ein Kuriosum aus Köln: In der Mittelfristigen Planung sollten in 2018-2021 für Migrantenheime 350 Mio. €, sprich doppelt so viel wie für den Sozialwohnungsbau ausgegeben werden. Dies Zahl wurde im Folgejahr verworfen. War das doch zu viel?

EINSPARUNGEN ASYLINDUSTRIE, BAUSTOPP VON ASYLHEIMEN, UMZUG AUF DAS LAND ALS LÖSUNGSIDEEN

Enteignungen schaffen keinen zusätzlichen Wohnraum – das weiß sogar Bayerns Markus Söder. Wenn zusätzlich in klammer städtischer Hand viele Renovierungen verstaatlichter Wohnungen ausfallen und diese überbelegt werden, wird es mit der Bausubstanz auch nicht zum bestellt sein.

So lange es keine „populistische“ Wende gibt und der Bürger sich nicht massiv wehrt (eine Imitation der Gelbwesten in gewaltlosem Format wäre nachahmungswert), wird die „stille Enteignung“ in verschiedenen Formen fortgesetzt. Zur Diskussion steht aktuell z.B. der Umzug der Rentner in kleinere Wohnungen.

Sollte vor der „Wende“ dennoch Beratungsbedarf bestehen, würde der Autor empfehlen, bei der Asylindustrie eingesparte Gelder in den Sozialen Wohnungsbau zu stecken und die nicht berufstätigen Migranten aus den Großstädten zu verbannen, damit Platz für die Steuerzahler geschaffen wird. Der Aufschrei wäre groß.

Sollte es davor andererseits zu echten Enteignungen im Großformat kommen, kann man nur hoffen, dass der Systemverfall sich so beschleunigt, dass die Enteignungsurkunden von der Bürokratie gar nicht erst ausgestellt werden, weil die Wiedergutmachungen schon eingeklagt wurden.

Schon seit 2015 ist inzwischen von Enteignungen die Rede. Eins ist sicher: Enteignungsideen sind immer ein markantes Zeichen, dass ein System bald kollabiert!

 *Dr. Viktor Heese – Finanzanalyst und Fachbuchautor; www.prawda24.comwww.finanzer.eu

https://philosophia-perennis.com/2019/04/12/enteignungen-als-die-letzte-rettungsidee-eines-kollabierenden-systems/

Jürgen Klein MdB (AfD) fordert Kommission zur Beseitigung von Ungleichheit zwischen Stadt und Land

  Jürgen Klein MdL (AfD) anlässlich der Forderung nach einer Kommission zur Beseitigung von Ungleichheiten zwischen Stadt und Land: Interfraktionelle und interdisziplinär ausgerichtete Kommission kann Motor für den ländlichen Raum werden!

Die Rhein-Zeitung berichtete über das Gefälle zwischen Stadt und Land in Rheinland-Pfalz und die möglichen Maßnahmen, die zur Gleichberechtigung beider Räume beitragen könnten. So wurde unter anderem, aufgrund der Komplexität des Themas, die Einrichtung einer Kommission gefordert, die sich der Gesamtproblematik annehmen solle.

Hierzu bezieht Jürgen Klein wie folgt Stellung: „Die AfD-Fraktion befürwortet ausdrücklich die Einrichtung einer interfraktionellen Kommission, in der auch natürlich Vertreter des Landkreistages und des Städte- und Gemeindebundes einen ständigen Sitz haben sollten. Die Kommission kann zum Motor des ländlichen Raumes werden. Als solches könnte sie sich sowohl mit großen, wie mit kleinteiligen Lösungsansätzen beschäftigen. Hierzu gehört selbstverständlich die kommunale Finanzierung durch das Land, die Schaffung von Synergieeffekten durch interkommunale Kooperationen, eine Neutaktung des ÖPNV oder die gezielte Förderung von jungen Familien, aber auch die Schaffung von Strukturen, damit ältere Bürger möglichst barrierefrei in ihrem Heimatort wohnen können.“

Jürgen Klein, MdL, ist umweltpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.

KAMPAGNE GEGEN DIE AFD VOR DER EUROPAWAHL

http://www.pi-news.net/2019/04/daemon-putin-und-der-junge-herr-frohnmaier/

WOLFGANG HÜBNER | Niemals werden die deutschen Relotius-Medien ihrer beliebtesten Hassfigur Donald Trump verzeihen, nicht durch dunkle Machenschaften der Russen amerikanischer Präsident geworden zu sein. Allerdings wird das Trump auch herzlich wenig interessieren. Das erzeugt natürlich noch mehr Frust bei den Edel- und Abschreibefedern im Merkel-Land. So müssen sie sich nach der bitteren US-Pleitewieder ihrer zweitliebsten Hassfigur zuwenden, also dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Doch da Putin trotz aller heldenhaften Bemühungen der Atlantikbrücken-Seilschafften und von „Pussy Riots“ noch immer im Amt ist und einfach nicht weichen will, versucht man nun, sich am jungen AfD-Bundestagsabgeordneten Markus Frohnmaier gütlich zu halten.

An allen deutschen Zeitungskiosken ist seit Samstag das Titelbild der aktuellen Ausgabe des Fake News-Magazins „Der Spiegel“ zu sehen. Wir sehen eine schwarze Hand mit schwarzen Fingern, von denen dünne schwarze Fäden herunter gehen, an denen die drei Buchstaben „AfD“ sowie ein geschwungener roter Pfeil hängen. Darunter in großer Schrift „Putins Puppen“, in kleinerer Schrift „Wie der Kreml die Rechtspartei für seine Zwecke benutzt“. Vier Seiten weiter in Inhaltsverzeichnis lesen wir allerdings eine weit vorsichtigere Formulierung: „E-Mails aus dem Staatsapparat zeigen, wie Russland versucht, sich die AfD für seine Zwecke zunutze zu machen“.

Doch die folgende neunseitige Titelgeschichte, verfasst von nicht weniger als zehn hochbezahlten Redakteuren, verkündet dann wieder eine Gewissheit: „Moskaus Marionetten“. Liest man allerdings den Text, dann dreht sich alles nur um eine einzige „Marionette“, eben den 28-jährigen Markus Frohnmaier. Über ihn soll es Beweise seiner engen Zusammenarbeit mit russischen Stellen geben. Vom „Spiegel“ wird das im modernen „Stürmer“-Stil auf Seite 11 in einer demagogischen Fotomontage mit einem finster sinnenden Putin, Frohnmaier mit düster schwarzumrandeten Augen sowie einer rotglühenden Reichstagskuppel illustriert.

Wer so plump Stimmung machen muss, hat in aller Regel an Fakten und Argumenten nicht viel anzubieten. Und das ist auch diesmal der Fall. Denn was der „Spiegel“ an Beweisen dafür präsentiert, dass Frohnmaier angeblich ein „unter absoluter Kontrolle“ Russlands „stehender Abgeordneter im Bundestag“ sein soll, stammt aus einer besonders trüben Quelle. Bei dieser handelt es sich nämlich um ein sogenanntes „Dossier Center“ in London, das – welch ein Zufall – von dem Exilrusssen Michail Chodorowski finanziert wird. Chodorowski ist bekanntlich der Oligarch und ehemals reichste Russe, der seit seiner Haftstrafe in der alten Heimat der erbittertste all der zahllosen Putin-Feinde ist. Doch was lesen wir auf Seite 10: „Der SPIEGEL hat das Material gemeinsam mit seinen Medienpartnern inhaltlich und technisch geprüft und hält es für authentisch.“

Abgesehen davon, dass diese Aussage seit dem Relotius-Fall von ganz speziellem Reiz ist, gibt die Formulierung „hält es für authentisch“ doch sehr zu denken. Denn wer die Informationen des von Chodorowski finanzierten Dossier Centers nur für authentisch „hält“, aber nicht für authentisch erklärt, „hält“ sich ganz bewusst ein Hintertürchen offen, um nicht demnächst in die nächste große Blamage des Qualitätsjournalismus zu geraten. Allerdings muss niemand Putin-Fan, AfD-Sympathisant oder Frohnmaier-Freund sein, um in den Spiegel-„Enthüllungen“ eine ebenso schäbige wie durchsichtige Kampagne gegen die meistgehasste Partei des politisch-medialen Komplexes zu erkennen.

Was jedoch weit schlimmer und auch gefährlicher ist: Mit solchen Kampagnen wird in unverantwortlicher, aber absichtlicher Weise die Feindschaft zu dem Staat befeuert, der als größter ideologischer, politischer und militärischer Störfaktor für den „Vielfalt“-Imperialismus der deutsch-französisch dominierten EU betrachtet wird. Wer in besagter Illustration den Verdacht nahelegt, der Berliner Reichstag stehe in Flammen, weil der junge Frohnmaier mit dem allmächtigen Dämon Putin verbandelt ist, der scheut vor keiner Infamie und Unwahrheit zurück.

Es bedarf wirklich keiner übersteigerten Fantasie, um so kurz vor der von den etablierten Mächten gefürchteten EU-Parlamentswahl einen Versuch zu vermuten, mit antirussischer Hysterie ein Feindbild zu verbreiten, das Angst und Unsicherheit verbreiten soll. Allerdings ist es lächerlich, ja von absurder, Verzweiflung verratender Komik, die Russland-Kontakte des jungen Frohnmaier zu einem Risiko für Deutschland und Europa aufzublasen. Denn selbst wenn alle erhobenen Vorwürfe stimmen würden: Wie erbärmlich schwach wären unsere Wertedemokraten auf der Brust, sich davon ernsthaft gefährdet zu empfinden?

Ein guter Tipp noch für die Relotius-Medien: Frohnmaier ist bekennender Israel-Freund. Vielleicht ist er sogar auch noch Mossad-Agent? Und sowas auch noch im Bundestag?! Schnell an die Arbeit, Lohnschreiber und Lobredner Helldeutschlands!


PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.

Der Geist von Wladimir Iljitsch Lenin

(Im Original erschienen bei thedailyfranz.at)

Die linke Wut

Angesichts der chronischen und oft schäumenden Empörung von politisch links eingestellten Menschen und in Anbetracht der häufigen Anfeindungen, denen bürgerlich-rechte Politiker und Parteien in Europa trotz (oder gerade wegen) ihrer Wahlerfolge ausgesetzt sind, muss man sich die Frage stellen, woher dieser linke Furor eigentlich stammt. Es kann nicht nur die Enttäuschung über den eigenen abnehmenden politischen Einfluss sein, denn eine solche Erklärung greift zu kurz und stimmt nur für die klassische Sozialdemokratie – die löst sich zweifellos langsam überall auf. Linksideologische Inhalte sind aber in vielerlei Hinsicht auf dem Vormarsch bzw. sind diese Ideen längst auch in die Programme von einst konservativen und liberalen Parteien eingeflossen und manche linke Fraktionen eilen sogar von Sieg zu Sieg. Ein gutes Beispiel ist Deutschland: Dort erzielten die Grünen im Herbst 2018 ihr bestes Ergebnis und wurden in München sogar stärkste Partei. Woher also kommt die offensichtlich ihrem Dasein einen Sinn gebende Entrüstung der heutigen Linken?

Die Gesinnungsethik ersetzt das Argument

Mit objektiven Argumenten kann man diese dauernde Erregung  nicht schlüssig erklären, dafür bewegen sich ihre „Argumentationen“ zu oft jenseits der intellektuellen Redlichkeit: Allein der ununterbrochene Gebrauch der Nazikeule beweist, dass es den gesinnungsethisch agierenden Wut-Linken nicht um den Abtausch durchdachter politischer Argumente geht, sondern vor allem um den persönlichen Angriff auf den Gegner und letztendlich um dessen ideelle Vernichtung. Man nimmt in unseren zivilisierten Zeiten als Linker zwar nicht mehr das Gewehr zur Hand (wie es weiland die linke Ikone Che Guevara tat), aber man hat keine Scheu, Rufmord zu begehen und man will die Reputation der politischen Gegner zerstören. Aus der selbstgerechten und chronischen linken Wut speist sich ein schier unerschöpflicher Drang nach der Diffamierung des politischen Kontrahenten.

Hehre Motive

Wenn man wütende Linke persönlich befragt, warum sie so sind, wie sie sind, dann hört man oft als Antwort, dass das „Nie wieder“ ihr Hauptmotiv sei: Niemals mehr soll ein faschistisches und rassistisches Regime an die Macht kommen, nie wieder darf es auch nur annähernd so etwas ähnliches geben wie das Dritte Reich. Anders gesagt, viele der Empörten entwickeln ihre politische Einstellung als Reaktion auf die Schuld und die mörderische Hässlichkeit des Nazi-Regimes und rechtfertigen damit nahezu alle ihre politischen Aktivitäten.

Mit diesem ihrem Motiv rennen sie aber offene Türen ein. Der Wille zum „Nie wieder“ wird ja ohnehin von fast allen Menschen geteilt, egal wo sie politisch stehen. Kein vernünftiger Bürger Österreichs oder Deutschlands will jemals wieder ein Nazi-Regime haben und jeder ernstzunehmende Mensch verurteilt die Gräueltaten der Kriegsjahre. Die Ablehnung des NS-Gedankenguts ist also sowieso ein bedingungsloses Apriori. In Österreich ist diese Ablehnung noch dazu in Form des sogenannten Verbotsgesetzes in der Verfassung verankert.

Linke Ideologen scheinen dieses Apriori aber zu ignorieren und es ist nachvollziehbar, warum sie das tun.  Aus der von ihnen immer wieder neu aufgetürmten historischen Schuld beziehen sie ja die Selbstlegitimation zur moralischen Absicherung ihrer Ansprüche. Und durch die Aufladung des eigenen Handelns mit dem Gestus und der Moral der (allerdings viel zu spät kommenden) Widerstandskämpfer wollen die Gesinnungsethiker auch eine politische Immunisierung erreichen, die sie vor jedweder Kritik schützen soll.

Die andauernde Beschäftigung mit der Schuld der Nazis verschafft den Linken jedenfalls jene fast schon zwanghaft wirkende Energie, die sie in die Lage versetzt, den politischen Gegner (also die „Rechten“) ständig als potenzielle Wiedergänger der braunen Vorväter identifizieren zu müssen und sämtliche Nicht-Linke unablässig unter NS-Verdacht zu stellen. Es läuft daher heute jeder, der rechts der Mitte agiert und einfach nur klare bürgerliche und/oder patriotische Positionen vertritt, permanent Gefahr, von links mit der Nazikeule attackiert zu werden. Die Pauschalierung ist an die Stelle der politischen Argumentation getreten. Man muss sich daher fragen: Ist das alles noch ernst gemeint oder ist da nicht längst etwas völlig aus dem Ruder gelaufen oder gar zur Karikatur seiner selbst geworden?

Nur ein Instrument

Der Verdacht liegt nahe, dass aus dem lauteren Motiv des „Nie wieder“ entweder ein perseverierendes und redundantes, ja eben fast zwanghaftes  „Aufarbeiten der Vergangenheit“ geworden ist oder – und das wäre die schlimme Variante – das „Nie wieder“ ist heute nur noch ein abgedroschenes Versatzstück der einstmals starken linken Identität. Damit wäre aber die stolz im Bauchladen des Hypermoralismus demonstrierte Entrüstung nur noch ein billiger Theaterdonner, der in Wirklichkeit das dröhnende Grundrauschen eines permanent ablaufenden „Antifaschistischen Karnevals“ bildet. Alle linke Betulichkeit würde damit schlagartig zur Alltags-Kasperliade ohne politischen Nutzen. Das Wissen um diese peinliche Erkenntnis könnte dann natürlich die linke Wut noch einmal verstärken, weil man hinter dem mit Donner und Nebelgranaten aufrechterhaltenen Furor die eigene Inhaltslosigkeit ganz gut verbergen kann.

Das Gleichheitsstreben als Quelle der Wut

Eine weitere Quelle des linken Zorns ist der Wille zur totalen Gleichheit. Dieser Wille wird nämlich insofern sehr leicht und rasch zur Wut, weil er sich aus ganz banalen Gründen nicht umsetzen lässt: Menschen sind einfach nicht gleich und man kann sie auch nicht gleich machen. Die wirklichen Weisen der Gleichheitsphilosophie meinen daher mit „Gleichheit“ vor allem die Gleichheit der Bürger vor dem Gesetz, weil sie wissen, dass  diese Vorstellung von Gleichheit noch am ehesten umsetzbar und sinnvoll ist. Den linksideologisch eingeengten Aposteln des Egalitarismus ist das aber viel zu wenig. Sie agieren nach dem dogmatischen Motto, dass die Gleichheit immer und überall lückenlos umgesetzt werden muss.

Mit unerschütterlichem missionarischen Eifer durchdringen die Gleichheitsaposteln daher die Parteien und die Medien, um ihre totalitären Vorstellungen durchzusetzen. Die Ehe für Alle, das Adoptionsrecht für Homosexuelle, die Gleichbehandlungskommissionen, die Anti-Diskriminierungsstellen, die Gender-Ideologie, die ungehinderte Massenmigration usw., all das sind Effekte der erbarmungslosen Gleichheitsideologie von links, die sich natürlich immer ein moralisches Mäntelchen anlegt, um ihr Dasein zu rechtfertigen und jede Kritik damit wegzuwischen. Legt man die Motive allerdings frei, handelt es sich beim humanistisch verbrämten Gleichheitsstreben meist doch nur um den trivialen Neid der Schlechtweggekommenen oder um reziprok wirksame altruistische Motive: Seht her, wie gut ich zu den anderen bin, wie gut muss ich da erst selber sein!

Die schlimmsten Ausformungen der hypermoralischen Gleichheitsideologie münden in solch fantastisch-fanatische Wünsche wie „No border, no nation“  oder in extreme feministische Anschauungen wie diejenige, dass das sexuelle Geschlecht nur ein soziales Konstrukt sei und daher Mann und Frau von vornherein völlig gleich sind. Da aber diese Sichtweisen jedem Hausverstand und jeder natürlichen Gegebenheit diametral widersprechen und sie deswegen keinerlei Chance auf Realisierung haben, wird die Wut der Ideologen dadurch nur noch mehr angefeuert.

Regenbögen, Einhörner und keine Vernunft 

Die auf falschen und unlogischen Prämissen beruhende Überzeugung, als Linker die moralische Deutungshoheit und überhaupt die einzig richtige Weltanschauung zu besitzen, führt zu andauernden Verwerfungen im politischen Diskurs und emotionalisiert mangels vernünftiger Argumente jede Debatte spätestens ab dem zweiten Satz.  Die heutige, nur noch gefühlsbasierte linke Ideologie entpolitisiert im Grunde die Politik, weil sie der Vernunft keinen Raum mehr lässt. Regenbogenfahnen und Einhörner sind deshalb folgerichtig zu den neuen linken Symbolen geworden und sämtliche Demonstrationen von Linken erwecken mittlerweile den Eindruck von zunehmender Infantilisierung und erschreckend bornierter Naivität.

Naturgemäß sind besonders die Jüngeren anfällig für die sinistren Verführungen der neulinken Ideologie und viele von ihnen beziehen aus der Buntheit des Regenbogens und aus der plüschigen Einhorn-Denke den Treibstoff für ihre Auflehnung und nicht wenige betreiben mit der linken Energie richtiggehende Wutmaschinen. Das heizt die Situation immer weiter auf. Wenn dann noch aus dem Hohen Norden eine Jeanne d`Arc der Neuzeit daherkommt und als 16-jähriges Mädel namens Greta Thunberg die Welt vor dem Klimawandel retten will, bersten bei den Jungen die Dämme.

Gefinkelte Alt-Linke haben das Wut-Potenzial dieser neuen Bewegung längst erkannt und klatschen den Jungen Beifall, wenn sie gegen die Konzerne demonstrieren und für das Klima die Schule schwänzen. Letztlich ist das der pure Zynismus, denn auch diese Alt-Linken bilden und vertreten genau jenes Establishment, gegen das die Jungen heute demonstrieren. Und wer genau hinschaut, der sieht, dass der Geist von Wladimir Iljitsch Lenin blinzelnd und feixend hinter den Transparenten hervorlugt, denn seine Tricks greifen unverändert:  Die jungen Linken laufen nämlich Gefahr, wie weiland Lenins „nützliche Idioten“ für sinistre Zwecke missbraucht zu werden.

Die Greta Glosse

Die Greta-Glosse

(www.conservo.wordpress.com)

Von J.E. Rasch

Greta Thunberg

Vermeintliche Gutmenschen mit einer gewissen Erlöser-Aura gab es zu allen Zeiten, auch wenn sie nicht alle heiliggesprochen wurden, von welcher Ideologie auch immer. Die wirklich Großen, außergewöhnliche Persönlichkeiten, die diese Welt bereichert, oder vielleicht sogar vor einer Katastrophe gerettet haben, sind selten und werden auch nur selten als solche erkannt.Um so lieber feiert unser medial wie ethisch verwahrloster Planet jene Märchen-Figuren, die, scheinbar aus dem Nichts kommend, ins gestörte Schaltschema eingeschossen werden wie Plasma in die Vene. Das hebt die Stimmung und den Schwung enorm, wenn auch manchmal nur für kurze Zeit.

Harmlos ist das nicht, trotzdem ziemlich bizarr.

Die schwedische Schülerin Greta mit den Rotkäppchenzöpfen, samt ihrer globalen Entourage, ist so ein Fall. Nun schwant wohl auch den gerührten Grüninnen von Habecks Graden, dass sie da einer von vorn herein schlechten Glosse aufsitzen.

Schon als Greta Thunberg, das 16-jährige Mädchen mit dem etwas stoischen Blick, erstmals in den Medien auftauchte, um nach und nach eine nahezu weltweit beachtete Kampagne unter dem Begriff „Friday for Future“ ins Rollen zu bringen, müsste mindestens den kritisch denkenden Auguren in den souveränen Redaktionen gewisser Zeitungen ein Licht aufgegangen sein: Schulstreiks von kreischenden Teenagern anFreitagen, noch während der Unterrichtszeit, haben zunächst die Qualität von Lausbubengeschichten. Aber die tatsächlich chaotische Umweltpolitik der alten Frauen und Männer von Merkel bis Trump ändern sie nicht. Die Betroffenheitsadressen aus vereinzelten Amtsstuben sind so hohl wie die Bambusstangen, auf denen sich Großgrundbesitzer heute noch durch den brasilianischen Regenwald tragen lassen, bevor sie ihn gnadenlos roden, versteht sich.

Ein erheblicher Teil der Schüler (beiderlei Geschlechts!) hat immerhin schnell durchschaut, auf welchem Marketing-Rössl die kleine Greta da einhergeritten kommt. Und weit mehr als die Hälfte der Protest-Infanten, die sich da – anfangs – zu Tausenden in die Schilder- und Transparentenwogen geworfen haben, geben, wenn auch anonym und inoffiziell aber freimütig zu, dass sie „dabei“ gewesen seien, weil für sie dadurch „Schule dann schon am Freitag mal Pause“ gehabt habe. Der Protest im Schutz der trotzig-mutigen Greta sei halt nur ein amüsanter Nebeneffekt.

Der Marketing-Coup, den aller Wahrscheinlichkeit nach Gretas schreibende Mutter und ihr aktivistischer Papa gelandet haben, hat trotz allen Kalküls ungewohnt schnell Wirkung gezeigt und Ausmaße angenommen wie lange nichts mehr – seit Lady Dianas erstem Seitensprung, vielleicht; das war zu Zeiten des Waldsterbens. Wir erinnern uns vage. Heute wie damals reichte die Anteilnahme von gemütsbetonter Rührung, ob der Standhaftigkeit der umschwärmten Protagonistin, bis hin zum wütenden Aufruf zur Solidariät, wie auch immer die auszusehen hätte. Man wagt gar nicht, genauer darüber nachzudenken.

Der traurige Gipfel der Ignoranz wurde allerdings erreicht, als Greta, das trotzige Gör, gar für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wurde.

Selbst friedenszarteste Esoteriker fürchten angeblich erschrocken, draußen in den kosmischen Weiten den gleichfalls verstörten Weltgeist wiehern zu hören…

Dagegen ist der holprige Brexit von Flamingo-Dame Theresa natürlich eine unappetitlich grobe Schlammschlacht, die einfach nur noch viel teurer und gröber werden dürfte, doch der Greta-Glosse in Sachen Absurdistan nicht das Wasser reichen kann, das Klein Greta so gern in ökologischen Wein verwandeln möchte.

Auf diesem desaströsen Kontinent ist also schon so viel unglaublich Aberwitziges möglich, dass sich einem schon beim bloßen Hinschauen der Magen umdreht. Im Vereinigten Königreich, solange es noch als solches bezeichnet werden kann, laufen die alten Imperialisten zwar schon gegen die Wand, aber die Sturköpfe bluten wohl noch nicht genug.

Und im Kopfwindel- und Internetspaßgebiet Deutschland läuft es auch nicht besser. Nur ist das deutsche Gesellschaftsbewusstsein schon weitgehend sehr verwässert und verharmlost. Selbst wenn arabische Clans und albanische und sonstwoher kommende Mafiosi ganze Städte terrorisieren.

In einem Land, in dem kulturelle Ambitionen massenhaft an ausgesprochenen Nichtskönnern, wie einem nur grölenden – und keinesfalls singenden – Herbert Grönemeier oder einem drittklassigen, piepsenden Schlagersternchen wie einer Helene Fischer (samt aller gleichermaßen peinlich „atemlosen“ Wetteiferer) gemessen werden, in einem solchen Land, das einst als eines der Dichter und Denker, der wissenschaftlichen Pioniere und künstlerischer Titanen von bester Provenienz gesehen wurde, ist es doch dann auch nicht mehr verwunderlich, dass eine Angela Merkel schon über 13 Jahre die „vorstehende“, staatlich bezahlte Verwaltungsangestellte spielen kann – und ist es also auch nicht mehr überraschend, – wenn auch blamabel – dass an Gretas Glosse so gefühlsduselig mitgeschrieben wird. Der sichtbarste Ausdruck dieser sentimentalen Kutschenfahrt durch die verblödete Gutmenschen-Republik ist allerdings jetzt die Verleihung der „Goldenen Kamera“ an Greta Thunberg. „Heile, heile Gänsje…“

Der Arroganz britischer Peers steht die Ignoranz pseudo-teutonischer Winkeleuropäer jedoch in nichts nach. Der gesamte Kontinent wird überhaupt in weiten Teilen von einer abgehalfterten Clique durch die gegenwärtigen Krisenzeiten geschupst. Jean-Claude Juncker ist ihr eindrücklichster Protagonist; ein küssender Frühstücksdirektor mit der Beschaffenheit des nicht minder bauernschlauen wie spenden-affinen Helmut Kohl. Dessen zahlreiche „schwarze“ Koffer waren wohl und sicher auch in Onkel Jean-Claudes steuerparadiesischem Lüxembürgchen auch gut aufgehoben.

Greta also, die stupsnäsige Schwedin mit dem spröden Charme einer Lönnebergaer Ziegenhüterin, will – nein: soll uns glauben machen, dass sich diese Generation Smartphone-verspannter Teenager, die sich scharenweise jedenTag von ihren Helikopter-Eltern bevorzugt im SUW zur Schule chauffieren lassen, um unsere tatsächlich plastikverseuchte, Co2-erhitzte und ölverschmierte Welt kümmern möchte. Oder wie?

Man darf mit einer gewissen Gelassenheit darauf warten, dass sich die Spuren von Greta im Sande verlaufen.

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Der Autor:
Joseph-Emich Rasch – Jahrgang 1953 – ist Linguist, Dramaturg und Kolumnist, schrieb und inszenierte diverse Theaterstücke sowie zahlreiche Satire-Programme, wandte sich im vergangenen Jahrzehnt vermehrt der Analytischen Philosophie zu. Er ist Dozent für Kommunikation, Rhetorik und Dialektik.
www.conservo.wordpress.com    19.03.2019

Jürgen Klein MdL AfD: Die Infantilität ist nun auch an der Nahe hervorgetreten

+ + + Jürgen Klein, MdL und Kreisvorsitzender der AfD Bad Kreuznach + + +

Am letzten Montag war im Öffentlichen zu lesen:

SPD stärkt Schülern den Rücken

Kreis Bad Kreuznach. Die SPD-Kreistagsfraktion um ihren Vorsitzenden Carsten Pörksen stärkt den Schülern, die an den Demonstrationen für mehr Klimaschutz teilnehmen, den Rücken. Wenn sie „für ihre und letztlich unser aller Sache demonstrieren, dann ist das ein Gewinn für unsere Demokratie und keine Bedrohung unseres Schulsystems.“

Dazu Jürgen Klein, AfD:

Die Infantilität ist nun auch an der Nahe hervorgetreten. Mit der Erhebung der Schulschwänzerin Thunberg aus Schweden zur „Klimaprophetin“ durch Katrin Göring Eckardt von der Grünen Bundestagsfraktion, nahm die Klimahysterie so richtig Fahrt auf. Erwachsene Menschen verehren eine 16 jährige ohne jeglichen naturwissenschaftlichen Hintergrund als den weiblichen Johann Tetzel (Ablassverkäufer zu Luthers Zeiten) des Klimaschutzes, das Freitagsschwänzen erinnert eher an die Kinderkreuzzüge. Ideologisch verblendet und indoktriniert glauben junge Menschen an den drohenden Weltuntergang.

Klein weiter:

Wenn schon freitags demonstriert wird, so sollte an Samstagen die verloren Zeit wieder reingeholt werden und das vor allem in Naturwissenschaften und Mathematik. Diese Fächer sind es die gebraucht werden, um zukunftsfähige und sparsame Technologien zu entwickeln. Forschung zum 3. Geschlecht und „Klimahüpfen“ wird niemanden weiterbringen, erst recht nicht dem Industriestandort Deutschland, wo der Wohlstand von einer guten Schulbildung  und einer stabilen und qualitativ guten Stromversorgung abhängt.

Zum Klimawandel und den Klimamanagern meinte Klein:

Einen Klimawandel gibt es schon seit Anbeginn der Zeit, er fällt nicht plötzlich vom Himmel. Die Definition von Klima, das Wetter betreffend, führt das Wort Klimaschutz schon ad Absurdum. Die Einteilung der Welt in Klimazonen wurde 1934 in London auf einer internationalen Konferenz beschlossen und der Zeitraum von 1900-1930 als Referenzklima festgelegt. Das Klima ist also der Durchschnitt aller Wetterdaten im Zeitraum von 30 Jahren in einem bestimmten Gebiet. Die Korrelation von CO² und steigender Temperatur bedeutet nicht zwangsläufig eine Kausalität.

Bei der Nachfrage an Klimamanager, die mit Vollzeitstellen bei den Landkreisen angestellt sind und die ersten zwei Jahre vom Land bezahlt werden, wie sie denn das Klima managen, kam stets die Antwort: „Das geht nicht, also kann ich es nicht erklären“.

Weiter stellt sich die haushalterische Frage, wer bezahlt die Stelle nach den zwei Jahren?

Soll am deutschen Wesen die UNO genesen? Und Israel?

VON BORIS REITSCHUSTER

Do, 28. März 2019

„Neuer Ton im Sicherheitsrat – Deutschland attackiert USA“ – Der Merkel-Vertraute Heusgen als Hoffnungsschimmer bei den Vereinten Nationen – diesen Eindruck erweckt tagesschau.de. Kritische Stimmen sehen das umgekehrt: Dass der Berliner UN-Botschafter in belehrender Manier polterte und den Terror gegen Israel relativierte.

Christoph Heusgen

Es sind Sätze wie Donnerhall: „In der Nahost-Debatte des Sicherheitsrates zeigt sich zunächst wieder einmal die ritualisierte Ohnmacht des Gremiums. Doch dann ergreift UN-Botschafter Heusgen das Wort – und entfacht eine Diskussion.“ So zu lesen auf tagesschau.de. Da dümpelt die Weltgeschichte so vor sich hin – und dann kommt ein Merkel-Vertrauter, und bringt Licht ins Dunkel – diese Botschaft ließe sich überspitzt aus dem Vorspann des ARD-Berichtes ableiten. Sie droht beim eiligen Leser hängenzubleiben. Und bei dem, der nicht zwischen den Zeilen liest. Und in anderen Medien. Wo er etwa findet, was bei tagesschau.de nicht steht: Dass Heusgen Terror-Angriffe auf israelische Zivilisten mit dem Abriss von Häusern durch Israelis gleichsetzte. Und man seinen Auftritt auch durchaus als polternd und peinlich einschätzen kann.

UNTER AUSSCHLUSS DER (MEDIEN-)ÖFFENTLICHKEIT
Parlamentarische Lizenz zum Dämonisieren Israels

Aber der Reihe nach. Laut Angela Merkel ist die Sicherheit Israels Teil der deutschen Staatsräson. Theoretisch. In der Praxis bekommt man immer häufiger den Eindruck, es gehe mehr um die Verunsicherung Israels als um dessen Sicherheit: Denn sobald es der Juden-Staat wagt, sich gegen Angriffe zu verteidigen, ist der Tadel aus Berlin so sicher wie tägliche positive Schlagzeile über die Grünen. Die Nachfahren der Täter in Regierungsämtern und Medien erklären den Nachkommen der Opfer in einer Art Dauerschleife, welche richtigen Schlüsse sie aus dem Holocaust zu ziehen haben – nämlich, sich nicht zu wehren, oder zumindest nicht zu sehr.

Wie man heutzutage richtig zu denken hat, machte uns Annalena Baerbock vor einiger Zeit bekannt. Von einem TV-Journalisten gefragt, wie sie bei den „Erneuerbaren“ denn das Problem mit der Unzuverlässigkeit der Versorgung lösen wolle, antwortete die Grünen-Chefin: Den Strom speichern wir in den Netzen. Als der Fernsehmann daraufhin verdutzt die Augenbrauen hochzog, setzte sie nach, sie habe keine Lust, sich jetzt sagen zu lassen, dass das physikalisch nicht geht.
Strom im Kabel anhalten wie Wasser im Mühlenteich? Natürlich funktioniert das nicht, das Zeug heißt „Strom“, weil es „strömt“. Aber das ist nicht wichtig. Jedoch, wer heutzutage eine hässliche Wahrheit ausspricht, der wird nicht für seine Wahrhaftigkeit gelobt, sondern für seine Hässlichkeit beschimpft. Wer dagegen schönen Blödsinn redet, der gilt nicht als blöde, sondern als schön.
Von diesem modischen Pfad ist Greta (oder ihr Texteschreiber) für einen kurzen Moment abgewichen, und hat damit einen Tornado aus Verwirrung, Entrüstung und Spott ausgelöst. Wir können nur hoffen, dass die Qualitätsmedien diesen Lapsus so schnell und gut wie möglich unter den Teppich kehren. Aber auf deren Sorgfalt ist bekanntlich Verlass.
Allerdings sind diese Medien derzeit mit ganz anderen Dingen beschäftigt. Das Moschee-Massaker von Christchurch hat ganz neue Horizonte eröffnet. Instrumentalisierung, Pauschalisierung, Generalverdacht − das war gestern alles noch so was von verboten! Doch auf einmal geht das. Sogar die verpönte „Verschwörungstheorie“ ist seit dem Mord an 50 Muslimen in Neuseeland vollkommen angesagt. Der „Spiegel“ macht auf mit einem brennenden Hakenkreuz und titelt: „Die braune Ver­schwörung − Das globale Netzwerk rechter Terroristen“.
In dem ellenlangen Text zum Titel ist von allem möglichen die Rede. Nur nach einer Sache sucht der eifrige Leser vergebens: dem vorne versprochenen „Netzwerk“. Es geht auf eine Weltreise zu den verschrobensten und brutalsten Rechtsextremisten, deren maximale „Vernetzung“ darin zu bestehen scheint, dass sie sich gelegentlich im „Netz“ begegnen.
Wozu dann das Gerede von „Verschwörung“? Das schimmert erst nach und nach durch. Die rechtsextremen Terroristen sind nur der Hebel, den man gegen alles ansetzen will, was irgendwie nach „rechts“ aussieht. Daher muss eine „Verschwörung“ von allem und jedem gebastelt werden. Am Ende gehört auch US-Präsident Trump dazu, ebenso wie die sogenannten „Prepper“. Das sind Leute, die sich auf einen Zusammenbruch der Versorgung einstellen und daher mehr Lebensmittel zu Hause aufbewahren, als für drei oder vier Tage nötig wären. Falls es zu vorbeugenden Kontrollen kommt gegen diesen Zweig der „Verschwörung“, sollten Sie also aufpassen, dass Sie nicht zu viel Dosensuppe im Regal haben. Sie könnten sich dem Verdacht aussetzen, beim „globalen Netzwerk rechter Terroristen“ mitzuzündeln.
Wie uns der „Spiegel“ aufklärt, sind „Populisten und Hetzer wie der amtierende US-Präsident“ nur die „erste Stufe“ zu Terror und Mord wie in Christchurch. Soll also heißen: Alles das Gleiche, was wiederum nichts anderes bedeuten kann als: Muss alles weg!
Die politische Krankheit, die ausgemerzt werden muss, lautet „weißer Nationalismus“.
Weiße Nationalisten sind Leute, die ihre europäischen Nationen bedroht sehen, dem politischen Islam kritisch bis ablehnend gegenüberstehen oder mächtigen internationalen Organisationen und deren Globalismus mit großer Skepsis begegnen. Und diese Nationalisten werden immer gefährlicher, weshalb wir die Christchurch-Gelegenheit beherzt beim Schopfe packen, um mit dem Gesindel ein für allemal aufzuräumen.
Das wird nämlich Zeit, da einige wichtige Globalisten-Projekte zunehmend in Schieflage geraten. Wenn die erst richtig auf der Seite liegen, könnte es gefährlich werden. Bis dahin muss jede mögliche Kritik an den Projekten so gründlich kriminalisiert werden, dass sich dann keiner mehr traut, das offensichtliche Scheitern anzuprangern.
Ganz oben auf der Liste der Havarie-Kandidaten steht ein alter Bekannter. Anfang März hat uns der nimmermüde Hans-Werner Sinn daran erinnert, dass das Glück unserer Generation, der Euro, gerade dabei ist, uns alle in eine gewaltige Enteignung zu treiben. Das Ding habe Deutschland bereits Außenstände von fast tausend Milliarden Euro beschert, Geld, das niemals mehr zurück­kommen wird. Allein Italien schuldet über das „Target“-System fast 500 Milliarden. Dieses System funktioniert wie ein grenzenloser Dispo-Kredit, für den man keine Zinsen zahlen muss und den die Bank, also Deutschland, niemals zurückverlangen darf.
Mit dem Dispo kaufen die Italiener auch deutsche Waren ein, woraufhin man uns Deutschen vorsingt, wie toll der Euro für unseren Export ist. Wobei man verschweigt, dass wir die Export-Sause selbst bezahlen müssen. Um den Kredit auszugleichen, müsste der Stiefelstaat seine gesamten Goldreserven hergeben und dazu noch den vollen Börsenwert aller seiner 40 größten Aktiengesellschaften.
Das ist natürlich illusorisch, und warum sollten die Italiener das auch machen? Schließlich können wir sie ja nicht dazu zwingen. Stattdessen ist Rom gerade dabei, neue Milliardengeschenke unter sein Volk zu streuen, die ja jemand bezahlen muss. Wie wär’s mit den Deutschen? Wie Sinn ausführt, lagern schon allerhand Ideen in den Schubladen des Internationalen Währungsfonds und der Europäischen Zentralbank, wie man die Germanen noch gründlicher rasieren kann − von gezielter Geldentwertung bis hin zu beträchtlichen Strafzinsen.
Am Ende geht es schließlich darum, dass alles wieder ins Lot kommt, sprich: dass die Schuldner wie Italien von ihren Schulden runterkommen, was nur dadurch geht, dass die Gläubiger wie Deutschland ihr Geld endgültig verlieren.
Alles schön und gut. Nur stellen wir uns kurz vor, wie die treuherzigen Deutschen reagieren dürften, wenn ihnen die Rechnung offen präsentiert wird, die man bislang hinter allerlei Buchungs­tricks zu verstecken sucht. Was, wenn die braven Teutonen gegen ihre von oben organisierte Verarmung aufbegehren?
Genau: Dann werden wir sie als „weiße Nationalisten“ entlarven, an deren Händen Blut klebt. Denn man weiß ja jetzt, wie kurz der Weg ist vom Populismus nach Christchurch.

https://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/jetzt-haben-wir-sie.html

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