Das matte Deutschland sitzt, China steht und schaut herab

Von Wolfgang Hübner                                                                                         7. September 2019

China oben, Merkel-Deutschland unten

In einem einzigen Bild kann sich der ganze Zustand einer historischen Situation unseres Staates widerspiegeln. Das Bild, das ich meine, zeigt den chinesischen Ministerpräsidenten Li und die deutsche Bundeskanzlerin Merkel beim Empfang in Peking während des Abspielens der Nationalhymnen: Er steht, sie sitzt – China oben, Merkel-Deutschland unten. Selbst bei einem so wichtigen Besuch wie bei der zweitmächtigsten Nation der Welt kann oder will die offenbar auch körperlich völlig ausgelaugte Kanzlerin nicht mehr eine würdevolle Haltung einnehmen, wenn sich Staaten symbolisch präsentieren.

Die bedrückende Szene zeigt auch, dass die Grenzöffnerin, die im eigenen Land so viel Leid und Kosten mit ihrem faktischen Eidesbruch verursacht, nicht mehr in der Lage ist, ihr Amt in angemessener Weise wahrzunehmen. Es bedarf schon völlig gleichgeschalteter Massenmedien sowie eines überaus feigen, opportunistischen und heuchlerischen „Elite“-Personals in Politik, Kultur, Wirtschaft und ‚Zivilgesellschaft‘, wenn das größte und produktivste westeuropäische Volk ohne Aufschrei von Flensburg bis Konstanz, von Aachen bis Görlitz in dieser Weise im Ausland repräsentiert wird.

Mache sich niemand etwas vor: Merkel und ihr Tross mit vielen Spitzenmanagern sind als Bittsteller nach China gekommen. Denn der Besuch des Exportvizeweltmeisters beim Exportweltmeister ist mehr denn je der Bemühung geschuldet, einen Markt zu sichern, der infolge des wirtschaftlichen Machtkampfs zwischen den USA von Präsident Trump und China geradezu lebenswichtig für die deutsche Wirtschaft ist. Zudem richtet Merkels größenwahnsinnige Gegnerschaft zu Trump im Verhältnis zum politisch und militärisch weitaus wichtigsten Verbündeten auch bereits wirtschaftlichen Schaden an. Den aber wird China kaum ausgleichen können.

Denn auch die kommunistischen Gastgeber in Peking haben nicht geringe Sorgen. Aber sie können und werden entschlossen auf den keineswegs entsorgten chinesischen Nationalstolz und auch Nationalismus setzen, wenn das die weitere Entwicklung erfordert. Doch auf was will das Merkel-Regime der bunt-verwahrlosten Republik umschalten, wenn es – so wie es ausschaut – ökonomisch holprig oder gar krisenhaft wird? Vom Großteil des Publikums unbeachtete ZDF-Propagandafilme über die Segnungen des neudeutschen Moralimperialismus werden da wohl kaum reichen.

Wenn die FAZ heute mit der Schlagzeile aufmacht, die Kanzlerin habe in Sachen Hongkong die Einhaltung von „Rechten und Freiheit“ angemahnt, dann ist das bei der Pekinger Führung erstens nur dem Ochs ins Horn gepetzt, zweitens aber eine gezielte Irreführung von Merkels publizistischem Zentralorgans: Denn sehr im Gegensatz zu ihrem letzten USA-Auftritt mit einer arroganten Rede gegen die Trump-Präsidentschaft hat die Kanzlerin nur ganz leise Töne in China gewählt. Sie weiß nämlich genau, was andernfalls die Reaktion sein würde. Aber in dieser Beziehung hat die ehemalige DDR-Streberin ihre Lektion im SED-System ja früh gelernt.

Das beschämende Bild der die Nationalhymne absitzenden Kanzlerin zeigt Deutschland, wie es heute ist: Ein politisch und gesellschaftlich zugleich gefährlich desorientierter wie sichtbar in der Person von Merkel erstarrter Staat, dessen vom müden Führungspersonal ersehnte nationale Auflösung mitsamt der Auflösung eigener Verantwortung nur dadurch verhindert wird, weil jenseits der deutschen Grenzen dabei niemand mitmachen will.

Doch ist das noch nicht einmal das wahre Drama: Dieses besteht darin, dass die Deutschen in ihrer Mehrheit sich in dieser Lähmung gemütlich eingerichtet haben oder aus Angst vor der allgegenwärtigen „Nazi“-Brandmarkung lieber schweigen. Deshalb werden uns weitere Sitz-Bilder Merkels nicht erspart bleiben. Ehrlich gesagt: Die meisten Deutschen haben bislang nichts Besseres verdient.

Wolfgang Hübner

Merkels Italien wird für Deutschland teuer

Von Wolfgang Hübner                                                                                            6.September 2019

Merkels Italien wird für Deutschland teuer

Wenn es darum geht, eine für Brüssel unbequeme oder gar gefährliche Regierung zum Fall zu bringen, ist die Rede von europäischen und demokratischen Werten nur das, was sie tatsächlich ist: Geschwätz. Nach der geheimdienstlich organisierten Zerstörung der bürgerlichen Koalition in Österreich musste der italienische Störenfried Matteo Salvini aus dem Weg geräumt werden. Besonders schwer war das nicht, denn einen politischen Lumpen und Verräter findet man auch im schönen Italien immer, in diesem Fall der alte und neue Ministerpräsident Conte.

Entgegen der verbreiteten Meinung, Salvini habe sich verzockt, war es das Zusammenspiel von Conte mit Merkel und der EU-Führung, die Salvini in die Offensive zwang und Neuwahlen fordern ließ. Salvini hatte nur die Wahl, als Innenminister immer populärer, aber politisch immer hilfloser wegen Contes Doppelspiel zu werden. Oder den Gang in die Opposition zu riskieren und auf seine Stunde zu warten. Letzteres war die bessere Entscheidung. Die in Panik befindlichen linken Fünf-Sterne haben sich nun ausgerechnet ins Bett der großen Verlierer der letzen Wahlen geflüchtet, der von ihnen angeblich so verhassten Renzi-Partei PD, die hierzulande als sozialdemokratisch bezeichnet wird.

Allerdings war Salvinis Entscheidung zwar besser für die Zukunft Italiens, nicht aber für Deutschland. Denn die abenteuerliche neue Regierung aus PD und Fünf-Sternen kann überhaupt nur einige Zeit überleben, wenn sie mit massiven Neuschulden geradezu um sich wirft, um vor allem die Wähler in Süditalien zu binden. Merkel und die EU werden das tolerieren, ja sogar fördern müssen, denn es ist ja ihre Wunschregierung. Doch auf die Interessen deutscher Steuerzahler hat die Grenzöffnerin in Berlin noch nie Rücksicht genommen. In anderen finanzschwachen EU-Staaten und speziell von Erdogan in der Türkei wird das sicher sehr aufmerksam registriert werden.

Auf Deutschland kommt aber noch ein anderes Problem zu, das in Rumänien keines ist oder in Polen keines sein darf: Der Strom der Sozialasylanten, der nun wieder über Italien zur offenen deutschen Grenze gelangen wird. Denn genau dafür garantiert Salvinis Nachfolgerin im Innenministerium, die 66-jährige Luciana Lamorgese, von der FAZ nicht zufällig bereits als „Anti-Salvini“ gefeiert. Die parteilose Lamorgese wurde von der PD nominiert, um einen deutlichen Bruch mit Salvinis sehr erfolgreicher Politik gegen die afrikanische Invasion herbeizuführen – ganz im Sinne der Brüsseler Umvolkungspolitik.

In dieser Aufgabe hat sie sich in der Vergangenheit profiliert, indem sie Maßnahmen von Lega-Bürgermeistern in Norditalien gegen Sozialasylanten mit der Begründung verhinderte, deren Aufnahme stelle „keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Gesundheit“ dar. Da aber auch Signora Lamorgese es nicht riskieren wird, der Überschwemmung Italiens mit Migranten Tür und Tor zu öffnen, wird sie bald ein diskretes Verfahren finden, großherzig italienische Häfen fürs Schleppergeschäft zu öffnen, aber die menschliche Fracht so zahlreich wie möglich gen Norden zu senden. Und in Merkels Reich stehen bekanntlich viele Städte und Gemeinden als „Seebrücke“ gerne zur Aufnahme bereit.

Wolfgang Hübner

MAX ERDINGER        4. September 2019

 

 

Wir schreiben den 2. September. Ankunft am Terminal 2 in Frankfurt. Der Fluggast muß weiter zum Terminal 1, denn dort gibt es den Zugang zum Fernbahnhof unter dem Flughafen. Eigentlich kein Problem. Es verkehrt der sogenannte Sky-Train zwischen den Terminals, eine Art Hochbahn. Das heißt, seit dem 28. April verkehrt er nicht mehr, dabei hätte er am 24. Juni seinen Betrieb wieder aufnehmen sollen. Nun würde man meinen, die Fraport-AG hätte seit dem 28. April genügend Zeit gehabt, den Ersatzverkehr für den Sky-Train so zu organisieren, daß er reibungslos läuft. Doch weit gefehlt. An der Bushaltestelle vor Terminal 2 stauen sich die Fluggastmassen bis ins Gebäude zurück. Alle wollen zum Terminal 1. Doch es kommt kein Bus. Die Menschenmenge wächst weiter. Nichts funktioniert.

Als endlich ein Gelenkbus ankommt, öffnen sich drei Türen. Die Leute wollen ihren Anschlußzug im Fernbahnhof erreichen. Sie kommen aus dem Urlaub zurück und haben schwere Koffer auf Rollen, vollgepackte Rucksäcke und Handgepäck dabei. Denn bevor sie den Terminal 2 verließen, holten sie erst einmal ihr Gepäck ab. Ein Gedränge hebt an. Der Gelenkbus nimmt nur halb so viele Passagiere mit, wie er eigentlich könnte. Die Hälfte des Fahrgastraumes ist mit Gepäck voll. Die Türen schließen sich nach dem x-ten Schließungsversuch. Vorher waren Beine und Koffer im Weg. Wer kann im Bus bleiben? Wer muß wieder aussteigen und auf den nächsten Bus warten? Im Inneren des Gelenkusses geht es zu wie in einer Dose mit hochkomprimierten Sardinen.

Wer bis dahin schon lange gewartet hatte, nicht mehr mit in den Transferbus zum Terminal 1 hineinpaßte, steht nun wenigstens ganz vorn an der Bordsteinkante der Haltebucht – und wartet auf den nächsten Terminalbus. Nach endlosen Minuten kommt endlich wieder einer. Der Fahrer rollt im halben Schneckentempo in die Haltebucht. Er muß aufpassen, daß er den tiefliegenden rechten Außenspiegel nicht in die Köpfe der am Bordstein drängelnden Menschenmasse hineindrückt – und er hält ein paar Meter weiter hinten, so daß sich die Türen auch an einer anderen Stelle befinden. Wer vorher vor der sich schließenden Türe des abgefahrenen Busses stand, steht nun wieder weit weg von der Tür. Die Menschenmenge ist gereizt, Geschiebe und Gedrängel setzt ein. Welcome to Germany.

Irgendwann ist der Fahrgast dann endlich völlig genervt im Fernbahnhof unter Terminal 1. Gottlob ist die Bahn unpünktlich. Der ICE Richtung München hat eine knappe halbe Stunde Verspätung. Der Folgezug scheint aber pünktlich zu kommen, so daß zwei ICEs im Abstand von wenigen Minuten den Fernbahnhof in Richtung München verlassen werden. Doch welchen soll er nehmen, der Fluggast? Nirgendwo am Bahnhof kann er herausfinden, ob der verspätete ICE ebenfalls die Strecke über Würzburg und Nürnberg nimmt, oder ob er über Stuttgart und Ulm weiterfährt. Er muß fragen. Die Dame am Infoschalter ist genervt. Alle sind genervt und nerven ihrerseits die arme Frau. Etwas unwirsch teilt sie mit, daß nur der pünktliche ICE über Würzburg fährt. Wo sind die guten alten, gelben Abfahrtspläne hingekommen? Dort wäre der Streckenverlauf angegeben gewesen.

Der pünktliche ICE fährt wenige Minuten nach dem verspäteten in den Fernbahnhof ein. Meine Güte! Was für ein verranztes Ding! Gibt es nicht einmal mehr funktionierende Waschanlagen für den einstigen Stolz der Deutschen Bahn? Der ehemals rot-weiße ICE starrt außen vor Dreck. Ob man zu den Scheiben wohl noch hinaussehen kann, wenn sie vom Sonnenlicht getroffen werden? – Sei´s drum. Der Fluggast verläßt Frankfurt eine Stunde später, als geplant. Dadurch hat er beim Umsteigen in Würzburg auch nicht nur wenige Minuten Zeit, um ein anderes Gleis zu erreichen, sondern erneut eine knappe Dreiviertelstunde.

Schon bei der Anreise zum Frankfurter Flughafen vor zwei Wochen, mitten in der Nacht, mußte er vom Hauptbahnhof ein Taxi zum Flieger nehmen, da die S-Bahn wegen nächtlicher Gleisarbeiten in jener Nacht nicht fuhr. Der IC, den er stattdessen hätte nehmen können, kam nicht mehr infrage, weil schon der Zug nach Frankfurt mit einer halben Stunde Verspätung im Hauptbahnhof einlief. Der Fluggast mußte schließlich pünktlich zum Einchecken erscheinen. Die Sicherheitskontrollen sind im Lauf der Jahre auch immer aufwendiger und zeitraubender geworden. Da zählt jede Minute. Jedenfalls kam der Fluggast vor zwei Wochen zu jener halben Stunde Verspätung auch noch mit einem mulmigen Gefühl in der Magengegend am Hauptbahnhof in Frankfurt an. Er stieg am Bahnsteig 8 aus und lief den ganzen Perron in diesem Kopfbahnhof bis nach vorne, als er das Blumenmeer am Ende von Gleis 7 erblickte. Dort war wenige Tage vorher jener 8-jährige Junge vor den Zug gestoßen worden, dessen Namen lange niemand erfahren hat. Das Blumenmeer wurde von zwei schwer bewaffneten Polizisten bewacht. Auch, wenn der Zug keine Verspätung gehabt hätte: Es wäre ohnehin sicherer gewesen, sofort zum Ausgang zu gehen und mit einem Taxi von diesem gefährlichen Ort zu verschwinden. Dafür zahlt der nächtliche Bahnkunde gern dreißig Euro extra. Am Frankfurter Hauptbahnhof kommt man nämlich schnell zu Tode. Der Fahrgast fragt sich, was für eine Kloake aus seinem Heimatland geworden ist. Sein Deutschland: 2019 nicht mehr wiederzuerkennen. Von unfähigen Bürokraten, Planern und hypermoralischen Politdilettanten zugrunde gerichtet.

Stefan Aust

Der langjährige SPIEGEL-Chefredakteur Stefan Aust hat in der „Welt“ eine ellenlange Betrachtung zum Verfall in unserem Land veröffentlicht. „Deutschland außer Betrieb“ hat er sie betitelt – und sie ist nicht nur ein journalistisches Meisterwerk, sondern zugleich auch der Beleg dafür, daß selbst die Wegbereiter in dieses abschmierende Deutschland – und Stefan Aust ist jahrelang einer der mentalen Wegbereiter gewesen –  allmählich erkennen können, welcher Irrweg seit Jahrzehnten beschritten worden ist, und wie sich die Schritte gerade zur Zeit weiter beschleunigen. Deutschland rennt schon fast in Richtung Drittklassigkeit und Bananenrepublik. Die Einblicke und die Details, die Aust liefert, sind nicht nur alarmierend, – sie sind schockierend. Wir Deutschen können so nicht weitermachen, ohne daß uns die ganze Welt demnächst für völlig durchgeknallt hält.

Endlose Baustellen, brüchige Brücken, verspätete Züge, langsames Internet, marode Schulen, vermurkste Energiewende: Vieles läuft in Deutschland nicht mehr so, wie es sollte. Realität und Wunschdenken driften weit auseinander.„, schreibt Aust in seinem ersten Absatz. „Vieles„? – Ich hätte „Nichts“ genommen, auch auf die Gefahr hin, vielleicht zu übertreiben. Ich glaube aber, realiter sind wir näher an „Nichts“, als an „Vieles„. Austs zentraler Satz stimmt aber: Realität und Wunschdenken driften tatsächlich weit auseinander. Doch noch nicht einmal das wollen die Verantwortlichen wahrhaben.

Zeit, einmal über ein Zitat von Thomas Sowell nachzudenken. Der berühmte US-Ökonom sagte sinngemäß, es sei wahnsinnig, anzunehmen, daß sich die Dinge zum Guten entwickeln würden, wenn man seine Verantwortung an Stellvertreter delegiert, die keinen Preis dafür bezahlen müssen, wenn sie Mist bauen. Damit hat er den deutschen Grundirrtum ganz gut beschrieben.

Die Idee eines Volksverteters

Die Idee, daß sich ein Volk aufs Arbeiten konzentieren kann, wenn es sich die Zeit, die es bräuchte, um sich mit Politik zu beschäftigen, dadurch spart, daß sie die politischen Angelegenheiten an sogenannte Volksverteter delegiert, hing an einer Voraussetzung, die heute nicht mehr existiert. Die Voraussetzung war, daß die Vertreter willens sind und förmlich darauf brennen, der Allgemeinheit die eigene Nützlichkeit unter Beweis zu stellen und dafür Ruhm und Ehrungen einzuheimsen. Die Ehrungen gibt es heute für nichts. Und vom Ruhm alleine kann man sich nichts kaufen. Angela Merkel hat kürzlich ihren siebzehnten Ehrendoktortitel erhalten. Wofür, um Himmels Willen?

Der heutige Volksvertreter, der ja, wie vorgesehen, aus dem Volk kommt, tickt selbstverständlich nicht anders als das Volk selbst. Er hat schließlich, zumindest in seinen Jugendjahren, in etwa dieselbe Sozialisation durchlaufen wie diejenigen, die er heute eigentlich vertreten soll. Aber sein Posten ist nicht mehr Aufgabe, sondern Resultat einer Karriere, die er selbst gemacht hat – und das Volk, das er eigentlich vertreten soll, eben nicht. Der ehemalige Volksverteter wähnt sich heute als über dem Souverän stehend, er sieht sich als einen Erfolgsmenschen, nicht als einen im Dienste des Souveräns stehenden. Er hat eine Karriere gemacht, ist unter Ellenbogeneinsatz die Erfolgsleiter hochgestiegen. Und zwar zu seinem eigenen Fortkommen, zum eigenen Wohl und Frommen. Was interessiert ihn das Volk? Er wird nie etwas sagen, das seine eigene Karriere gefährdet, und wenn er insgeheim zehnmal denkt, daß er eigentlich etwas sagen müsste, das gegen den Strich gebürstet ist.

Ob seine Karriere fortbesteht und sich entwickelt, hängt nicht mehr vom Volk ab, sondern von den Parteimächtigen, denen er nach dem Munde zu reden hat, will er keine materiellen Verluste gewärtigen müssen. Er steigt in einem hierarchischen System auf – oder ab. Abstieg ist das Letzte. Es gibt Leute, die ihn degradieren könnten. Das Volk ist das nicht. Hat denn das Volk nicht alle Möglichkeiten, selbst Karriere zu machen? Das Volk soll zu ihm hochblicken, schließlich macht er doch vor, wie Karriere geht. Das Volk braucht sich doch nur ein Beispiel an ihm zu nehmen. Sind denn nicht alle ganz wahnsinnig frei? Haben wir denn nicht die gesetzliche Chancengleichheit bei der Bildung und auch sonst alle möglichen Gleichstellungen? Haben wir denn nicht eine klassenlose Gesellschaft? Wollen wir denn nicht alle dasselbe, nämlich Geld, viel Geld? Je mehr, desto besser? Was hat uns dieses gestrige Geschwätz zu interessieren, demzufolge es immaterielle Werte gibt, die zu verteidigen und hochzuhalten es gilt? – Schönschwätzen kann der Politkarrierist selber. Eine seiner leichtesten Übungen. Das hat er von der Pike auf gelernt. Deswegen ist er geworden, was er heute ist. Das Volk soll ihm einfach zuhören. Für den „Volksvertreter“ selbst gibt es keinerlei Veranlassung, Wolkenkuckucksheim zu verlassen. Es läuft doch alles ganz prächtig?

So hat Aust das nicht geschrieben, aber ich denke, so ist es. Wir Deutschen sind ein Volk, für das sich niemand mehr krummlegt, vor allem die nicht, die eigentlich dazu gewählt sind, genau das zu tun. Wir haben keine Regierung. Was wir haben, sind ein paar sichtbare Marionetten, die vor der Fassade der Demokratie ihren Tanz aufführen, um die Illusion aufrecht zu erhalten, wir hätten noch Volksvertreter. Solange die Illusion lebt, herrscht gesellschaftlicher Frieden. Wenigstens einigermaßen. Es war schon einmal sehr viel besser, aber was soll´s? Und wenn es endgültig gar den Bach runter geht: Der „Volksverteter“ weiß schon, wie er sich und seine Kröten in Sicherheit bringt.

Auch im Bürgerkrieg werden die Schwulen heiraten dürfen, während im Hintergrund eine Autobahnbrücke zusammenbricht. Das ist doch immerhin schon etwas? Vor dreißig Jahren hätte es das selbst zu Friedenszeiten und bei intakter Infrastruktur nicht gegeben. Soll keiner sagen, der Volksvertreter hätte nichts geleistet. Das wäre schon ungerecht ihm gegenüber. Den Verdacht, daß er entlang seines eigenen Präfernzutilitarismus bei der Beurteilung dessen, was ungerecht sei, sehr selbstgerecht sein könnte, läßt die Demokratiemarionette natürlich nicht an sich heran. Nichts verdirbt die Freude am eigenen Erfolg zuverlässiger, als ein schlechtes Gewissen.

Überhaupt: Gewissen. Auch so ein überkommener Begriff. Nützlich ist er nur, wenn man ihn verwendet, um anderen klarzumachen, daß sie gefälligst eines zu haben hätten. Deutschland 2019: Das Land der selbstgerecht vor sich hindilettierenden Karrieristen in der Ignoranz. Wer vor fünfzig Jahren die Aufnahmeprüfung fürs Gymnasium nicht geschafft hätte, – vor 25 Jahren hat er sie geschafft, wenn er überhaupt noch eine ablegen musste. Wer vor fünfzig Jahren noch den Beruf des Maurers erlernt hätte, eben weil er ein Gymnasium nie von innen gesehen hat, der hat heute seit 17 Jahren Abitur und seit 9 Jahren sein Staatsexamen. Womöglich wird er heute als heißer Kandidat für den SPD-Vorsitz gehandelt. So schön gerecht ist die Welt, wenn man vorher nur fleißig eine sozialdemokratische Bildungsreform nach der anderen vom Stapel gelassen hat. – „Schreim Sie ihrn Bumstagsabgottneten nach Gehöhr wen sie was von ihm wolln. Er had nich blos den Asch offn für sie sondern auch seine Ohrn. Schreim sie ihn auf Meinbumstag.de

Stefan Aust kommt in der „Welt“ vom Hundertsten ins Tausendste. Das geht los mit der Bauruine BER, an der seit 13 Jahren herumgemurkst wird, ohne daß ein seriöses Datum für die Fertigstellung des Flughafens „Willy Brandt“ zu nennen ist, geschweige denn eines für seine Inbetriebnahme. Der Bau steckt im Dschungel von Bauvorschriften und Sicherheitsstandards fest. Allein 300 Katastrophenszenarien wurden durchgespielt, um jedes erdenkliche Sicherheitsrisko auszuschließen. Keiner der politisch Verantwortlichen für dieses skandalöse Desaster hat irgendwelche Konsequenzen zu befürchten. Es geht weiter mit dem E-Auto und den Eichvorschriften für Ladesäulen, mit dem Wahnsinn der Energiewende und etlichem mehr, wie beispielsweise der Tatsache, daß die Deutsche Bahn der größte Einzelabnehmer von Glyphosat ist, während der Chemiegigant Bayer den Produzenten von Glyphosat, Monsanto, aufgekauft hat und nun mit milliardenschweren Zahlungen an vermeintliche Glyphosat-Opfer in den USA konfrontiert ist, was der größten Wertvernichtung einer deutschen Chemie- Aktie in der Geschichte des DAX gleichkommt, ehe Aust dann zum sichtbarsten Beweis jener wahnsinnig grünen Beklopptheit kommt, die jeden heimatliebenden Vernunftmenschen und Tierfreund auf die Palme bringt: Die Verspargelung unserer herrlichen Landschaften mit vogel- und fledermauskillenden Windrädern.

Stefan Aust schreibt: „Eine moderne Windkraftanlage erreicht mit ihren Flügeln eine Höhe von 200 Metern, was etwa einem Hochhaus mit 70 Stockwerken entspricht. So etwa die Windkraftanlage E-126 von Enercon bzw. 5 M von REpower. Der Stahlbetonturm ist 135 Meter hoch und wiegt 2.800 Tonnen. Das Maschinenhaus, das auf den Turm gesetzt wird, wiegt 120 Tonnen, was dem Gewicht von rund 80 PKW entspricht. Daran wird der Generator mit einem Gewicht von 220 Tonnen, entsprechend etwa 210 PKW befestigt. Damit das Windkraftwerk sicher steht, ist ein entsprechendes Fundament erforderlich. Dieses hat einen Durchmesser von 20 bis 30 Metern und eine Tiefe bis zu vier Metern. Dafür werden 1.300 Kubikmeter Beton und 180 Tonnen Stahl verbaut. Insgesamt hat das Fundament ein Gewicht von 3.500 Tonnen. Bei einer Tiefgründung werden zusätzlich etwa vierzig 15 Meter lange Betonpfeiler in den Boden gerammt. Das Gesamtgewicht eines solchen umweltschonenden Windkraftwerkes liegt bei etwa 7.000 Tonnen. Da muss es sich häufig – und am besten konstant – drehen, um seine Baukosten sowie den CO2-Fußabdruck wieder einzuspielen. Das ist nicht ganz leicht, denn für die Herstellung von einer Tonne Zement ist jeweils etwa eine Tonne CO2 nötig. Zement gilt als der heimliche Klimakiller, produziert diese Industrie doch mehr CO2 als der gesamte globale Luftverkehr. Schätzungen zufolge gehen 8 Prozent der globalen CO2-Emissionen auf das Konto der Zementindustrie. Wäre sie ein Staat, so läge sie bei den CO2-Emissionen hinter China und den USA global an dritter Stelle.

Verbotene Frage

Im Zusammenhang mit dem ganzen Wahnsinn gibt es eine zentrale, absolut verbotene Frage, die öffentlich zu stellen überhaupt nur jemand wagen kann, der selbst dann noch seinen Mund aufmachen würde, wenn er die ganze Welt gegen sich wüsste. Das ist die Frage, ob es sich bei der unbestreitbaren zeitlichen Korrelation zwischen dem von Aust so zutreffend beschriebenen Wahnsinn und der seit einem halben Jahrhundert laufenden, ubiquitären Frauenermächtigung tatsächlich nur um eine zufällige Korrelation handelt, oder ob es einen kausalen Zusammenhang gibt. Das ist die Frage, mit der man sich zuverlässig zwischen alle Stühle setzen kann. Kein Grund allerdings, sie nicht zu stellen. Ich halte sie tatsächlich für eine sehr wesentliche Frage bei der Suche nach Antworten zur Erklärung des beklagenswerten Zustandes, in dem sich unser Land unzweifelhaft befindet. Meinereiner findet es schon höchst verdächtig, daß niemand auch nur daran denkt, nach einem halben Jahrhundert begeisterter Frauenveneration einmal ein Zwischenresümee zu ziehen, um zu überprüfen, was genau eigentlich wahr geworden ist von den Versprechungen, die vor einem halben Jahrhundert gemacht worden sind. Fast habe ich den Eindruck, niemand getraut sich, es wissen zu wollen. Von Schuldzuweisungen an die Gesamtheit aller Frauen bin ich dabei allerdings weit entfernt. Jeder tut, was er kann. Und wenn er etwas nicht kann, es aber tut, weil er es aus egalitärideologischen Gründen tun muß oder tun zu müssen glaubt, dann wären die Resultate eben dementsprechend. Von Verwunderung bin ich deshalb ebenfalls weit entfernt.

Die diskursbeherrschende, medienkontrollierende, internationalsozialistische Gesinnungsmafia der Kulturmarxisten, diese pestilenzartige Geißel unseres Vaterlandes, spricht gern vom „sozial konstruierten Geschlecht“ und von „Geschlechterrollen“, welche überwunden werden müssen. Besonders auf Korn genommen- und praktisch vernichtet haben sie dabei den alten Patriarchen. Der war nach linker Lesart ein mit Privilegien überhäufter, schwer neurotischer und tyrannischer Sack, der Quell allen Frauen- und Kinderleids. Darauf will ich gar nicht näher eingehen. Mir geht es hier um etwas anderes. Ganz offensichtlich hat die Linke übersehen, daß er außer einer Heimsuchung für alle übrigen „die Menschen“ zu sein, auch über gewisse Qualitäten verfügte, die heute schmerzlich vermisst werden. Eine sehr wesentliche dieser Eigenschaften ist seine Bereitschaft gewesen, Verantwortung zu übernehmen, Schutz zu gewähren und sich in den Dienst an Anderen zu stellen, um dabei abseits aller auf sich bezogenen, materialistischen Interessen an Sozialprestige zu gewinnen, eine honorige Person zu sein, vor der die Anderen den Hut zogen, wenn sie ihm auf der Straße begegneten.  Zu Zeiten des Patriarchen gab es noch den Begriff „Ehrenmann“. Wer noch weiß, was unter einem Ehrenmann zu verstehen gewesen ist, der erhebe sich und zeige mir einen, den ich noch nicht selbst als solchen identifiziert hätte. Eine Handvoll gibt es noch – und sie werden übelst angefeindet.

Nun ist das mit den Geschlechterrollen nicht ganz verkehrt. Tatsächlich haben die beiden Geschlechter, die es gibt, gesellschaftliche Rollen übernommen. Und zwar im Lauf einer kulturellen Entwicklung, die sich über Jahrtausende hingezogen hat. Vielleicht ist es sogar möglich, ein geschlechtsbezogenes Rollenverständnis auch zu ändern. Was aber keinesfalls möglich sein dürfte, das ist, ein verändertes Rollenbild quasi per ordre de mufti von jetzt auf gleich zu verfügen und zu dekretieren, daß es ab sofort zu gelten hat. Das ist allerdings genau das, was passiert ist. Und es wurde noch nicht einmal mit aller Konsequenz durchgezogen. Die weiblichen Privilegien, die spiegelbildlich zu denen des Patriarchen auch immer existiert haben, blieben nämlich weitgehend unangetastet. Bitte nehmen Sie mir ab, daß ich hier nicht auf einzelne, sehr fähige Frauen abhebe. Die gibt es zweifellos.

Es ist aber zu konstatieren, daß die Erwartungen an die Resultate aus der Etablierung einer rechtlichen Chancengleichheit allgemein eher enttäuschend gewesen sind für die Kulturmarxisten in ihrem egalitaristischen Wahn, weswegen von Chancengleichheit (Gleichberechtigung) auf die zwanghafte Ergebnisgleichheit umgestellt wurde (Gleichstellung). Das äußert sich in den linksaneurotisch gestellten Forderungen nach einem Paritätsgesetz und nach Frauenquoten fast allüberall, außer dort, wo Frauen nicht hinwollen. Realiter ist ein System weiblicher Rosinenpickerei etabliert worden. Wäre das nicht geschehen, hätten Frauen dieses staatspaternalistische Vorgehen der Gleichstellung auch nicht mit sich machen lassen.

Ein kluger Mann hat einmal den prinzipiellen Unterschied zwischen Männern und Frauen in ihren tradierten Geschlechterrollen so beschrieben: Männer wollen etwas beweisen, Frauen wollen etwas erreichen. Und noch ein Anderer sagte, der Wille des Menschen sei sein Himmelreich. In der Realität ist das alles egal. Wenn Frauen erreichen wollen, daß sie überleben, dann steigen sie auch heute noch als erste ins Rettungsboot, wenn die Titanic untergeht – und zu überkommende Geschlechterrollen sind ihnen dabei völlig schnurz, so wie den Männern, die ihnen auch heute noch den Vortritt lassen, anstatt sich kraft körperlicher Überlegenheit einfach durchzusetzen und das eigene Leben zu retten. Das hat auch mit Biologie zu tun. Ein überlebender Mann kann rein theoretisch alle überlebenden Frauen binnen kürzester Zeit schwängern, was der Bestandserholung nach der Katastrophe dienlich ist, bspw. nach einem Krieg oder einer Schlacht. Umgekehrt läuft das nicht. Eine überlebende Frau kann nur einmal geschwängert werden und bis sie damit durch ist, sind neun Monate vorbei. Unter dem Aspekt der Bestandserholung ist es daher unsinnig, Männer statt Frauen überleben zu lassen. Daran ändert keine Gleichheitsideologie dieser Welt etwas. Ideologie ändert keine Biologie. Im ergebnis sieht das so aus: Was Männer heute wollen, dafür interessiert sich keine Sau. Was Frauen gefälligst zu wollen haben und was sie tatsächlich wollen, – dafür interessieren sich alle. Sie müssen sich nämlich dafür interessieren, wenn sie nicht zum gesellschaftlichen Aussätzigen werden wollen. Und das hat schwerwiegende Folgen.

Ich behaupte, daß der oben beschriebene, egozentrische und verantwortungslose „Volksvertreter“-Typus in seiner männlichen Erscheinungsform das logische Resultat von einem halben Jahrhundert zwangsweise betriebener Frauenermächtigung in öffentlichen Angelegenheiten ist. Von Angela Merkel über Manuela Schwesig, die ganzen Fernsehtanten und Kolumnistinnen bis hin zu Claudia Roth, Sawsan Chebli und hunderten anderer Frauen in „verantwortlicher Position“ hat sich durchgesetzt, daß es etwas zu erreichen gilt – und zwar für sich selbst – und daß das Amt nicht als Dienst und Verpflichtung der Allgemeinheit gegenüber begriffen wird, so, wie das beim alten Patriarchen noch der Fall gewesen wäre, sondern als persönliche Auszeichnung, respektive als längst fällige Kompensation für die „Frauenunterdrückung“ in der Vergangenheit, was natürlich eine sehr willkommen Rechtfertigung ist, um die eigenen Ambitionen mit höheren Weihen zu versehen. Anders ist die völlige Absenz von Verantwortungsbewußtsein der agierenden Polit- und Medienfrauen nicht zu erklären. Sie leben offensichtlich noch immer in dem tradierten Bewußtsein, daß sie auf ewig von einer kulturellen Substanz zehren können, die in Wirklichkeit niemand mehr auffüllt. Und damit ist auch das Dilemma des männlichen Politkarrieristen beschrieben. Selbst wenn er entlang seiner eigenen, „überkommenen“ Patriarchenüberzeugungen würde handeln wollen, – er hätte es heute öfter als je zuvor mit einer mächtigen Frau über sich zu tun, die ihrer eigenen Agenda folgt, und die Macxhtmittel hätte, ihn zu degradieren, wenn er ihrer höchstpersönlichen Agenda mit seinem Verantwortungsbewußtsein im Wege stünde. Das erbarmungswürdige Männchen, das dadurch nur noch offiziell eine Funktion hat, realiter aber nicht mehr funktioniert, bezeichnet meinereiner mitleidslos als „Punzenfiffi“. Und der ist die wahre Ursache hinter dem Niedergang unseres Landes. Wären die alten Geschlechterrollejn nie von den Kulturmarxisten geschleift worden, – Deutschland wäre noch an der internationalen Spitze. Und vor allem würde es sich nicht so wehrlos der Massenimmigration ergeben. Es sieht ganz danach, als sei die Verteidigung von allem möglichen außer ihrer eigenen Interessen kein interessantes Gedankenfeld für die Frauen, die per Ideologie an die Schalthebel der Macht befördert worden sind. Die leben tatsächlich in dem Wahn, daß sich noch immer existierende, virile Gesellschaften mit teutonisch-weiblicher Gefühlsduselei zur besseren, weil weiblichen Einsicht bekehren lassen. Und wenn das schief gehen sollte, so denken sie wahrscheinlich, werden sie die Männer schon wieder raushauen aus der Bredouille, so, wie sie das immer getan haben. Und sie lägen mit einer solchen Vermutung wahrscheinlich nicht einmal daneben. Nur: Das deformierte Männergeschlecht, das heute schon zu Friedenszeiten kein funktionierendes Land mehr garantieren kann, wird aller Voraussicht nach jeden tatsächlichen Kampf haushoch verlieren. Weil es sich aus linksideologischen Gründen fahrlässig hat schwächen lassen.

Hitlers Rache

Es ist so gesehen auch völlig daneben, zu behaupten, unser Land sei mit den Kriegsfolgen und denen des Dritten Reichs generell längst fertig geworden. Nichts wäre verkehrter als das. Die Kulturmarxisten, die wesentlich verantwortlich sind für den bedauerlichen Zustand unseres Landes mit ihrem weiblichen Sicherheitsdenken, der Feminisierung der Gesellschaft ganz allgemein, ihrem materialistischen Denken und ihrem realitätsfernen Egalitaristenwahn – und die inzwischen die nächste Generation großgezogen haben, die wiederum bald noch extremer falsch tickt, als ihre Erzeuger und Ursprungsverpeilten selbst, verstand sich immer als der Gegenentwurf zur Nazigesellschaft. Deutsche wollen aber immer Weltmeister werden, und sei es Gegenentwurfs-Weltmeister. Weit übers Ziel hinausgeschossen, kann man da nur noch sagen. Der Gegenentwurf zu Hitler ist nicht weniger extremistisch, als der olle Hitler und seine Nazis selbst. Nur eben in einer vermeintlich anderen Richtung. So viel anders ist aber diese Richtung gar nicht. Was heute so ist wie damals, das ist, daß sich gefälligst alle um die vorherrschenden ideologischen Dogmen zu versammeln haben. Die heutige Gesellschaft ist so uniform wie damals, selbst wenn sie optisch anders daherkommt. Keiner wagt es mehr, zum Wohle der Allgemeinheit aufzumucken. Der Konformist, der miserable Mitläufer, ist 2019 so en vogue wie 1939. Die egozentrische Versagerkaste, die heute keinen Flughafen mehr fertig bekommt, die Infrastruktur verfallen läßt, die Mitbürger steuerlich auspreßt wie Zitronen, ein zum Scheitern verurteiltes Gaga-Projekt nach dem nächsten auf Kosten anderer Leute anleiert und dabei permanent die linke Moralistenklappe sperrangelweit offen hat – sie ist nichts anderes als die Rache Hitlers am deutschen Volk dafür, daß es seinen gottverdammten Krieg verloren hat. So gesehen ist die GroKo eine Spätfolge des Zweiten Weltkrieges.

Man muß schon einmal deutlich sehen, wo der ganze Schwachsinn, mit dem unser einstmals international führendes und geachtetes Land geschlagen ist, seinen wahren Ursprung hat. In der NZZ war neulich zu lesen, daß Deutsche heute die Welt nicht mehr militärisch, sondern moralisch erobern wollen. Und es ist wahrlich kein Zufall, daß es eines dieser gräßlich versagenden Politweiber gewesen ist, welches dieser Tage allen Ernstes behauptete, es sei Aufgabe der Deutschen, zum ökologistischen Vorbild für die ganze Welt zu werden und die Ökotechnologien zu entwickeln, welche die Welt brauchen wird: Annegret Kramp-Karrenbauer. Annelena Baerbock soll sie vermutlich mit den grünen Kobolden zusammen entwickeln, die dann alle Erfindungen „im Stromnetz speichern“. Die Welt braucht beides nicht. Deutsche Technik gegen den eingebildeten anthropogenen Klimawandel nicht – und Kramp-Karrenbauer braucht die Welt auch nicht. Noch nicht mal Deutschland braucht Kramp-Karrenbauer, ganz im Gegenteil. Angela Merkel nicht, Claudia Roth nicht, Sandra Maischberger nicht – und die ganzen Punzenfiffis in deren Gefolge braucht Deutschland auch nicht. Von der linksdrehenden Haltungsjournaille gar nicht erst zu reden. Die ist regelrecht die Pest. Sie verpestet die Hirne ihrer Konsumenten. Und alles wegen des ollen Hitlers. Leute, ich verrate euch etwas: Der olle Hitler ist schon lange tot. Eueren lächerlich mutigen Widerstand gegen den Verblichenen, – umso mutiger, je länger der alte Verbrecher tot ist -, kauft euch kein Mensch mehr ab. Allmählich lacht die ganze Welt über eure Neurose. Ihr lähmt mit euerer Haltungsfixierung das ganze Land. Hier geht alles den Bach runter – und alles, was euch dazu einfällt, das ist, wie man Leuten, die euch die Leviten lesen, das Maul verbieten kann. Ihr habt es allmählich genau beieinander, und das wißt ihr auch.

Woher kommt Rettung vor den Wahnsinnigen?

Ich weiß es nicht. Klar gibt es die Alternative für Deutschland, aber wie mit der umgesprungen wird von Hitlers Rache, um sie von der Macht fernzuhalten, läßt sich nicht erst dieser Tage ganz gut studieren. Voraussetzung für alles Weitere ist ein Beendigung von ´68 und seinen desaströsen Folgen, eine Aufarbeitung des Desasters, das fünfzig Jahre Party im ideologischen Wolkenkuckucksheim geschaffen haben – und der Rest wird sich weisen. Man muß nicht unbedingt wissen, was werden wird, um zu wissen, daß das, was ist, auf jeden Fall weg muß. Das ist das, was man bei bester Sicht überblicken kann.

Und man muß unbedingt so großzügig sein, Stefan Aust für seinen detaillierten Überblick zu den grotesk vielen Baustellen zu danken, auf denen in Deutschland absolute Idioten vor sich hin dilettieren. Daß er sich nicht weiter mit den Grundursachen dafür auseinandergesetzt hat, sei ihm nachgesehen. Was soll er denn auch machen angesichts seiner eigenen Vergangenheit? – Sich coram publico Asche aufs Haupt streuen? Sein Artikel in der „Welt“ war deutlich mehr, als ich von ihm erwartet hätte. Bravo, Stefan Aust!

https://www.journalistenwatch.com/2019/09/04/deutschland-2019-nichts-funktioniert/

Kosten der Antidiskriminierungsstelle

++Pressemitteilung++                                                                                       5. September 2019
Nicole Höchst MdB (AfD)– Kosten der Antidiskriminierungsstelle

Nachdem im Bundeshaushalt bereits 2018 und 2019 mehrere Millionen für eine Antidiskriminierungsstelle verankert waren, fragte die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag nach Art und Umfang der Tätigkeit dieser Stelle. In der Antwort (Drucksache 19/3503) teilte die Bundesregierung mit, dass 2016 3740 und 2017 3773 Beratungsanfragen bearbeitet wurden. In den meisten Fällen handelte es sich in der Bearbeitung um eine Information, oder eine Weiterleitung. Manchmal konnte auch geschlichtet werden.
Nicole Höchst MdB dazu:
„Für diese Stelle sind im kommenden Jahr 4,16 Millionen Euro geplant. Das ergäbe bei der Zahl von 2016 ca. 1.109€ Kosten für den Steuerzahler pro Fragebeantwortung. Da weiß man, wo die Steuergelder unserer Bürger verschwinden. Dabei ist eine solche Stelle völlig unnötig, außer natürlich als ein weiteres Gängelungsinstitut der Gesellschaft, wo die ideologischen Amigos und Machterhalter der Schon-länger-Regierenden in Amt und Würden sind. So wird vorgegaukelt, dass wir Deutschen zu Diskriminierung und Rassismus neigen. Die Zahlen und die Fallarten zeugen allerdings genau vom Gegenteil.
Für Straftaten sind Gesetze und Strafbehörden vorhanden. Wer sich beraten lassen will, braucht keine Bundesregierung dazu. Aber selbst wenn man eine solche Beratungsstelle einsetzt, so bräuchte sie bei dieser Fallzahl nur zwei Mitarbeiter, welch mit allen Nebenkosten max. 100.000€ kosten dürften. Da stellt sich die Frage, was mit den anderen 4,06 Millionen passiert. Wie wird denn hier mit dem schwer verdienten Geld unserer Bürger umgegangen? Diskriminierung will mit Sicherheit niemand. Doch da sich jede Menge intoleranter Menschen bereits am Zigeunerschnitzel oder der Mohrenapotheke stören, sind solche Stellen eher bedenklich, weil ideologisiert. Hier stellt sich außerdem die Frage, ob hier wieder, ein gegen den Bürger gerichtetes, Ideologiemonster finanziert wird, welches letztlich dazu beiträgt, dem Bürger einen Maulkorb zu verpassen.
Wir werden dieses Budget von über 4 Millionen Euro genauestens hinterfragen und damit die Interessen unserer Bürger schützen.“

ZDF-Dokudrama über den Tag der Grenzöffnung Die schlimmsten Erwartungen übertroffen

Viele werden von der ZDF-Dokumentation „Stunden der Entscheidung: Angela Merkel und die Flüchtlinge“ wohl schon im Vorfeld nur das Schlimmste erwartet haben. Was uns das Zweite Deutsche Fernsehen da am Mittwoch abend aber geboten hat, dürfte wohl alles übertroffen haben, was selbst die härtesten Kritiker des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sich vorher hätten ausmalen können.

Als wäre der Film in einer Troll-Fabrik entstanden, mit dem Ziel, wirklich sämtliche Vorurteile über Regierungspropaganda im Staatsfernsehen zu bestätigen, wiederholten die Macher der Doku wirklich alles, was den Medien in ihrer Berichterstattung über die Flüchtlingskrise jemals vorgeworfen wurde. Mehr noch: Dem ZDF ist es mit seiner Mischung aus klassischem Dokumentarfilm und von Schauspielern hölzern nachgestellten Szenen gelungen, all die unsauberen journalistischen Methoden, die man bei den Öffentlich-Rechtlichen bereits zähneknirschend eingestanden hat, noch einmal auf die Spitze zu treiben.

Bizarre Mischung aus Karikatur und Heldendarstellung

Dies zeigte sich vor allem an dem exzessiven Einsatz von Kindern. Gerade mal drei Minuten dauerte es, bis im Film erstmals in Wort und Bild die Rede von Flüchtlingskindern war. Der ehemalige taz-Journalist Martin Kaul beschrieb, wie diese am Budapester Bahnhof auf dem Boden schliefen. Auf das Einspielen der passenden Original-Bilder folgte eine gespielte Szene – von Flüchtlingen, die von nun an den ganzen Film über unsere Helden sein sollten.

Einer der beiden ist ein junger Mann, der dem Zuschauer in Interview-Sequenzen als der Initiator des „March of Hope“ vorgestellt wird, der mit einem Megaphon am Budapester Bahnhof 2015 erheblich dazu beigetragen haben soll, die Flüchtlings-Lawine ins Rollen zu bringen. Er und sein Freund werden in den Spielszenen als verzweifelte Geflüchtete dargestellt, die unbedingt nach Deutschland wollen und sich deshalb nicht in Ungarn registrieren lassen möchten. Während sie in einem fiktionalen Dialog von ihrem Schicksal berichten, schneiden die Produzenten immer wieder Original-Bilder von den Grenzen, aus den ausländischen Flüchtlingslagern und dem Budapester Bahnhof zwischen, um die dramatische Wirkung des Schauspiels noch zu verstärken.

Auch bei den Polit-Darstellern setzen die Filmemacher auf Emotion statt Sachlichkeit. Die Figur der Angela Merkel ist eine bizarre Mischung aus Karikatur und Heldendarstellung. Der Bösewicht des Films ist eindeutig Viktor Orban, über den gesprochen wird wie von Mephisto persönlich. „Orban will keine Lösung, der will ein Problem“, heißt es in der Morgenlage des Kabinetts von Peter Altmaier, beziehungsweise dem Schauspieler der ihn gibt. Es folgen Archivaufnahmen einer Regierungspressekonferenz, in der Regierungssprecher Steffen Seibert den ungarischen Ministerpräsidenten an seine „rechtlichen und humanitären Verpflichtungen als Teil der westlichen Wertegemeinschaft“ erinnert.

Fragwürdige Rolle der Journalisten

Wenige Filmsequenzen später: Bilder vom Krieg in Syrien. Dann Szenen von überfüllten Flüchtlingsbooten im Mittelmeer und immer wieder: Kinder, Kinder, Kinder. Trotz der vielen Interviews mit Politikern und Journalisten macht sich die ZDF-Produktion erst gar nicht die Mühe, den Versuch zu unternehmen, den Zuschauer von der Entscheidung Merkels an jenem 4. September 2015, als sie quasi im Alleingang die Grenzen aufgemacht hat, argumentativ zu überzeugen. Der Bürger vor dem Fernseher soll bei seinen Gefühlen gepackt und in den Sog der blinden Willkommenskultur aus den Anfangszeiten der Asylkrise zurückgezogen werden.

„Wir laufen nach Deutschland. Alle, die mit uns wollen, kommen vor den Bahnhof. Germany, Germany“ ruft unser junger Held den jubelnden Flüchtlingen im Bahnhof von Budapest zu. Das ganze untermalt von dramatischer Musik. Die Merkel im Film sagt mit Blick auf die über die Autobahn Richtung Österreich und Deutschland marschierende Menge: „Das ist wie 89.“ Auch Peter Tauber, der sich durch die Doku schleimt, als sei er der Wurmfortsatz des Dickdarms der Kanzlerin, strahlt in seinen Interviewpassagen, als habe er an einer Neuauflage der Deutschen Einheit mitgewirkt.

Eine wirklich interessante Sache zeigt der Film zwischen all der – selbst für ZDF-Verhältnisse in ihrer Plumpheit peinlichen Propaganda – dann aber doch auf. Nämlich die Rolle der Journalisten, auch und gerade zu Beginn der ersten großen Asylwelle. Taz-Mann Kaul, Macher der Reportage „Über die Grenzen“, berichtet darüber, wie er als Zeuge mitgefahren ist mit dem ersten Bus Richtung österreichische Grenze, weil die auf der Autobahn zurückgebliebene Flüchtlingsmenge sonst nicht geglaubt hätte, daß die Busse tatsächlich ins gelobte Land fahren, und nicht etwa, wie zuvor geschehen, in ein ungarisches Aufnahmelager.

Gründe für die Wut

Gegen Ende von „Merkels Flüchtlingspolitik als TV-Event“, wie der Deutschlandfunk das Drama nannte, läßt die Regierungschefin vor ihrem geistigen Auge die Wendezeit und ihre politische Lebensgeschichte Revue passieren. Einschließlich ihres berühmten „Dann ist das nicht mehr mein Land“-Ausspruch, dem Ausruf von Alexander Gauland, man werde Merkel „jagen“ und zahlreicher Stimmen wütender Bürger bei ausländerfeindlichen Protesten. Die Gründe für die Wut vieler Wähler, die durch die illegalen Einwanderer immens gestiegene Zahl der Sexualstraftaten, die Kölner Silvesternacht, die Messerattacken und Bahnhofsmorde, waren der Kanzlerin dagegen ebenso wenig einen Gedanken wert wie den Machern des ZDF-Films.

https://jungefreiheit.de/kultur/medien/2019/die-schlimmsten-erwartungen-uebertroffen/

Schließung des Krankenhauses Kirn?

Jürgen Klein MdL- (AfD) zum Perspektivgespräch zum Krankenhaus Kirn

Am 04. September 2019 fand unter Moderation der rheinland-pfälzischen Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD), ein Gespräch zu einer befürchteten Schließung des Krankenhauses Kirn, unter Beteiligung des Trägers, verschiedener regionaler Landtagsabgeordneter, kommunaler Vertreter und Vertretern der örtlichen Bürgerinitiative statt. Dabei wurde die Bedeutung des Krankenhauses für die Region verdeutlicht. Die Ministerin sagte zu, die rechtlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, um den Standort mit Hilfe eines Sicherstellungszuschlages zu erhalten.

Dazu Jürgen Klein, Abgeordneter der AfD-Fraktion aus dem Landkreis Bad-Kreuznach: „Das heutige Gespräch war insgesamt sehr konstruktiv. Unter den Teilnehmern bestand Einigkeit, dass das Krankenhaus in Kirn erhalten bleiben muss. Die Initiative der Landesregierung, den Standort mit Hilfe eines Sicherstellungszuschlages zu erhalten, begrüßen wir ausdrücklich.“

Klein abschließend: „Wichtig ist, dass alle Beteiligten im Rahmen ihrer Möglichkeiten jetzt dazu beitragen, dass das Krankenhaus auch künftig erfolgreich betrieben werden kann. Nur so können die rund 190 Arbeitsplätze in der weitestgehend strukturschwachen Region dauerhaft gesichert werden und damit insgesamt ein Beitrag zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in unserem Land geleistet werden.“

Jürgen Klein ist Abgeordneter der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz aus dem Landkreis Bad-Kreuznach

Grüner Widerstand schadet den Bürgern

Uwe Junge (AfD): Ablehnung der Dunkelfeldstudie bedeutet schwerwiegenden Informationsverlust – Grüner Widerstand schadet den Bürgern!

 Der Antrag der AfD zur Durchführung einer Dunkelfeldstudie in Rheinland-Pfalz scheiterte am Widerwillen der Ampelkoalition, obwohl die grüne Abgeordnete Pia Schellhammer sich nach ihrem „Grünen Polizeidialog“ am 10.06.2019 explizit für die Durchführung von Dunkelfeldstudien aussprach und im Innenausschuss des rheinland-pfälzischen Landtages einen entsprechenden Berichtsantrag eingereicht hat. In diesem wird von der Durchführung eines „Periodischen Sicherheitsberichts“ gesprochen. Dieser Bericht soll den „nicht angezeigten, strafbewehrten“ Bereich von Kriminalität, also das Dunkelfeld mit „erforschen“.

Dazu Uwe Junge, Fraktionsvorsitzender und innenpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion im Landtag Rheinland-Pfalz: „Die Ergänzung der PKS (Polizeiliche Kriminalitätsstatistik) durch eine Dunkelfeldstudie ist in anderen Bundesländern geübte Praxis. Nur durch die ergänzende Erhellung des Dunkelfeldes lassen sich Handlungsoptionen für unsere Sicherheitskräfte ableiten. Die Ablehnung unseres Antrages stellt einen Verzicht auf wesentliche Informationen dar.“

Uwe Junge weiter: „Dass keine inhaltliche Auseinandersetzung mit unseren Anträgen seitens der Grünen zu erwarten ist, sind wir gewohnt. Besonders auffällig wird die eingeschränkte Sichtweise hinter grünen Scheuklappen, wenn unmittelbar nach der lautstarken Ablehnung ein eigener Berichtsantrag zum selben Thema gestellt wird.“

Uwe Junge schließt: „Dieser generelle Widerstand ist der Grund, weshalb sich viele von den ‚älteren Parteien‘ enttäuscht abwenden. So ein Verhalten wird auch Frau Schellhammer den Bürgern kaum erklären können. Wir dagegen verschließen uns nicht vor einem periodischen Sicherheitsbericht, wenn dieser eine Dunkelfeldstudie beinhaltet.“

Uwe Junge  ist Fraktionsvorsitzender und innenpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion im Landtag Rheinland-Pfalz.

Zeit, den Wählerwillen zu respektieren. Zeit für die neue Volkspartei AfD!

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Liebe Leser, gestatten Sie mir, dass ich mich nach dem grandiosen gestrigen Wahlabend am heutigen Morgen nun zunächst an meine Parteifreunde in Brandenburg und Sachsen wende.

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Liebe Freunde, ich gratuliere Euch allen von ganzem Herzen zu Euren großartigen, mit intensiven (und für uns alle auch entbehrungsreichen) Anstrengungen errungenen Wahlergebnissen des gestrigen Tages!

Es war mir Freude und Ehre zugleich, Euch in diesem Wahlkampf vielfach, insbesondere in der gesamten letzten Woche durchgängig, unterstützen zu dürfen. Der Zuspruch von zahllosen Bürgern, die unsere Veranstaltungen und Wahlstände besucht haben, hat uns allen gezeigt, dass wir auf dem vollkommen richtigen Weg sind.

Machen wir genau so weiter und kämpfen gemeinsam dafür, dass Deutschland nicht durch eine Fortsetzung der desaströsen, linksgrünen Merkel-Politik ruiniert wird, sondern für uns, unsere Kinder und Enkelkinder eine lebenswerte Heimat bleibt.

Unterstützen wir nun auch alle gemeinsam unsere Parteifreunde in Thüringen bei ihrem sehr erfolgreichen Kampf für die Ablösung des bislang – und hoffentlich auch für alle Zukunft! – einzigen Ministerpräsidenten der SED-Nachfolgepartei.

Wir alle sind gemeinsam die AfD – die Alternative FÜR Deutschland, unser aller Heimat. Wir sind die neue Volkspartei!

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Volkspartei, liebe Leser, ist auch das entscheidende Stichwort für meine Worte an Sie alle. Der gestrige Abend hat nämlich gezeigt, dass es eine neue Volkspartei in Deutschland gibt, und das sind wir.

Die Zahlen, die sich gestern ergaben, sind nur die logische Konsequenz des für uns überall im Wahlkampf spürbaren, grandiosen Zuspruchs quer durch alle Bevölkerungsschichten und auch Altersgruppen.

Auf den Marktplätzen Brandenburgs und Sachsens war zu spüren: Mehr und mehr Bürger sind nicht länger bereit, sich von der Dauerbeschallung des politisch-medialen Komplexes täuschen zu lassen, wie gut es doch angeblich allerorts läuft in dem Land, in welchem jeder, der es mal hierher geschafft hat, „gut und gerne lebt“.

Diese Bürger stehen für ein zutiefst demokratisches Helldeutschland: Sie haben nämlich erkannt, dass man in einer Demokratie nur dann eine andere Politik bekommen kann, wenn man bereit ist, die jahrzehntelangen Verursacher von Problemen auszutauschen gegen politisch engagierte Bürger, die es aus Verbundenheit mit ihrer Heimat – etwas, das den Globalisten der Kartellparteien fremd ist! – besser machen wollen.

So also geht Demokratie, und genau so entsteht eine neue Volkspartei.

Glaubt die SPD mit ihren 7,7% in Sachsen tatsächlich noch, sie sei eine solche Volkspartei?

Glaubt die CDU mit ihren 15,6% in Brandenburg, sie sei dort die konservative Volkspartei, wo wir doch mit 23,5% so viel mehr Zuspruch der Bürger erfahren haben?

Noch ein anderes Zahlenbeispiel mag die Dimension der tektonischen Verschiebungen in der deutschen Politik, die der gestrige Wahlsonntag offenlegte, verdeutlichen: In Sachsen erhält das gesamte tieflinke Lager, bestehend aus SED-Nachfolgern („Die Linke“), linksradikalen Deutschland-Abschaffern (sogenannte „Grüne“) sowie der sich selbst zerstörenden SPD mit zusammengenommen 26,7% weniger Stimmen als unsere Bürgerpartei mit 27,5%.

Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre wundert es aber nicht im geringsten, dass wir trotz unserer grandiosen Wahlerfolge von den fast durchgängig mit dramatischen Verlusten abgestraften Kartellparteien erneut ausgegrenzt wurden.

So beweihräucherten sich die Vertreter dieser Parteien am gestrigen Abend – genau wie bei allen früheren Wahlen seit Bestehen der AfD! – gegenseitig stets damit, dass nun die „demokratischen Parteien“ miteinander sprechen müssten – was ja nichts anderes impliziert, als dass ausgerechnet unsere basisdemokratische Bürgerpartei eben nicht demokratisch sei.

Was für eine hanebüchene Verdrehung der Tatsachen – die übrigens stets unwidersprochen blieb von den Moderatoren des Zwangs-Pay-TV von ARD und ZDF. Man stelle sich einmal vor, ein AfD-Politiker würde Vergleichbares sagen – sofort wäre er mit der Frage konfrontiert: „Möchten Sie damit sagen, die anderen Parteien seien nicht demokratisch?“

So also werden nun diese Superdemokraten unter offensichtlicher Missachtung des Wählerwillens, insbesondere in Sachsen, vermutlich zwei brüchige Afghanistan-Koalitionen zu schmieden versuchen, bestehend aus Schwarz, Rot und Grün.

Es ist aber vollkommen utopisch, dass die zumeist sehr konservative Basis der sächsischen CDU es lange mitmachen wird, sich von Linksradikalen am Nasenring ihrer ideologischen Spinnereien durch die Manege ziehen zu lassen.

Ein solches Bündnis wird daher krachend scheitern, und spätestens dann wird klar sein, dass man als echter Demokrat nicht einfach den eigentlichen Wahlsieger ausgrenzen kann, ohne sich selbst wie auch der Demokratie als Ganzes Schaden zuzufügen.

Zeit, den Wählerwillen zu respektieren. Zeit für eine neue Volkspartei. Zeit für die #AfD.

Sächsische Minderheitsregierung und Rücktritt in Brandenburg!

Die AfD, geboren und groß gemacht von der Politik der Merkel-Regierungen, ist wie kaum je eine Partei vor Wahlen so intensiv und von allen Seiten angegriffen worden. Ein breites Bündnis aus Parteien, Medien, Kirchenfunktionären und Akteuren der Zivilgesellschaft hatte sich vereint, um das Gespenst, das in Deutschland umgeht, zu jagen. An Verbalinjurien hat es dabei nicht gefehlt, bis hin zu „Nazi“, Marianne Birthler zur besten Sendezeit, oder „schädliches Element“ (OB von Dresden Dirk Hilbert). Neben diesen verbalen Angriffen kam es zu zahllosen körperlichen Attacken auf Wahlhelfer, Büros, Autos und Plakate der AfD.
Trotzdem hat die Partei in Brandenburg um 11%, in Sachsen um 18% zulegen. Einen solchen Stimmengewinn hat es für eine Partei in der Bundesrepublik meines Wissens noch nie gegeben.

Das Ergebnis müsste eigentlich ein deutlicher Warnschuss für CDU und SPD sein, ihre bisherige Politik sichtbar zu korrigieren. Leider ist zu befürchten, dass sie statt dessen weiter wursteln, wie bisher.

Wenn Ministerpräsident Kretschmer seine Niederlage eingestehen und die richtigen Schlüsse ziehen würde, müsste er eine bürgerliche Minderheitsregierung bilden und nicht nach SPD und Grünen als Koalitionspartner schielen.
CDU-Spitzenkandidat Ingo Senftleben, müsste die Verantwortung für seine krachende Niederlage übernehmen und zurücktreten. Er hat mit seinen Gedankenspielchen, auch eine Koalition mit den SED-Linken einzugehen, die CDU-Stammwählerschaft abgeschreckt.

Die Wahlen haben deutlich gezeigt, dass die CDU zu ihrem konservativen, marktwirtschaftlichen Kern zurückkehren muss, wenn sie nicht das Schicksal der SPD teilen will.

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