Höchst brisant: Invasive Arten gefährden Flora und Fauna in Europa

Biologische Migration vermag einheimische Ökosysteme zu bedrohen – Denken erwünscht! / von Nicole Höchst
Kennen Sie das? Da ist man noch im gutmenschlichen Post-Moria-bzw. Post-Samos-Freudentaumel, ist zudem schier ekstatisch ob der Kontigentierung von Zuwanderung nach Europa durch Migrationspakt 1, Flüchtlingspakt 1 sowie perspektivisch Migrationspakt 2; alles gut geregelt, denkt man. Zeit, sich mit etwas völlig anderem zu befassen.

Und dann stolpert man im Internet über diese ökoaktivistische Seite von Pro-Wildlife. Eine Seite, deren Inhalt einen nachdenklich zurücklässt. Dort steht: „Hilfe, die Aliens kommen.“ Reißerische Schlagzeile, Clickbaiting… na und – denkt man sich. Tägliches Geschäft. Aber sieh an: Hier wird doch tatsächlich einmal über die Folgen von biologischer „Migration“ nachgedacht.

„Viele Tierarten wandern, um sich erfolgreich fortzupflanzen und wettbewerbsfähig zu bleiben. Daher ist es ganz normal, dass Tiere und Pflanzen neue Lebensräume besiedeln. Diese Fähigkeit wird auch angesichts des Klimawandels zur Erhaltung von Arten immer wichtiger werden. Organismen wandern allerdings normalerweise lokal, meist über kurze Distanzen in Gebiete mit ähnlichen Bedingungen, wobei Meere und Gebirge seit jeher natürliche Barrieren bilden. Diese sind für die meisten Arten unüberwindbar und grenzen verschiedene Lebensräume voneinander ab – wäre da nicht der Mensch. Er hilft vielen Tierarten bewusst oder unbewusst beim wandern und bringt sogenannte invasive Arten in neue Lebensräume.“

Hmm. Der Mensch bringt also sogenannte invasive Arten in neue Lebensräume, indem er sie aktiv dorthin transportiert? Könnte einem irgendwie bekannt vorkommen. Doch es geht weiter:

„Vor allem seit dem Boom von Schifffahrt und Flugverkehr und seit damit große Distanzen in kurzer Zeit spielerisch überwunden werden können, werden Tier- und Pflanzenarten aus ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet an weit entfernte Orte gebracht, in die sie eigentlich von selbst gar nicht gelangen könnten.“

Verdrängung einheimischer Spezies

Soweit, so klar. Niemals könnten Grauhörnchen in einer solchen Zahl auf natürlichen Wanderrouten innerhalb so kurzer Zeit in unser Ökosystem gelangen und sich dort so massiv und rasant ausbreiten. So kommt es dann schnell zu der alarmierenden Schlagzeile:

„Grauhörnchen verdrängen heimische Eichhörnchen.“

Ist dies nun gut oder eher schlecht? Jedenfalls fühlt sich der Leser ein wenig unangenehm angefasst – schließlich mag er doch das einheimische Eichhörnchen. Es hat ihn rot und scheu sein ganzes Leben lang begleitet und ist ihm irgendwie vertraut… Eine Verdrängung im Sinne eines Artenaustauschs findet selbstverständlich nicht statt. Punkt. Immerhin bereichert das Grauhörnchen das heimische öde Ökosystem und der Leser fühlt sich freudbeduselt, beruhigt und bereichert. Doch Moment mal – gleich im nächsten Satz traut man doch seinen Augen nicht:

„Einige dieser Arten bereichern das Ökosystem und vermehren die Artenvielfalt, viele haben allerdings unerwünschte Auswirkungen auf ihren neuen Lebensraum sowie die dort heimischen Arten und breiten sich rasant und massenhaft aus. Sie werden als invasive Arten oder auch ‚alien species‘ bezeichnet, die die biologische Vielfalt und die heimischen Ökosysteme gefährden und weltweit Schäden in Milliardenhöhe verursachen.“ 

Wie bitte? Die invasiven Arten gefährden die heimische biologische Vielfalt und verursachen weltweit Schäden in Milliardenhöhe? Ach was. Ja, dürfen die das denn? Allein in Europa wird der Schaden in Millionen Euro fast nicht zu beziffern sein… Geht’s noch? Wieso lässt man sich das gefallen? Fragen über Fragen. Wie auch diese: Woher kommen invasive Arten eigentlich ?

„Arten wurden ausgesetzt, um als natürliche Waffe die Landwirtschaft zu optimieren oder die Natur nach den Wünschen des Menschen zu verändern.“

Aha. Aber jetzt mal bitte etwas genauer…

„Exotenhandel schleust immer neue Arten ein… Da seit Jahren der exotische Heimtierhandel boomt, werden auch hierüber vermehrt gebietsfremde Arten in Umlauf gebracht. Viele der Exotenhalter sind schnell mit dem neuen Haustier überfordert, haben die Kosten oder die Haltungsanforderungen unterschätzt und setzen die erworbenen Tiere einfach im nächsten Wald oder Teich wieder aus; andere Tiere entkommen. Schildkröten, Kaimane und andere Exoten sind deshalb in unserer Natur zu finden. Reptilien im sechsstelligen Bereich werden jedes Jahr nach Deutschland importiert, da ist es kaum verwunderlich, dass viele dieser Exoten in unserer Natur landen. Haufenweise ausgesetzte Schmuckschildkröten vertilgen heimische Amphibien- und Insektenlarven.“

Probleme mit dem Exotenhandel

Nun ja. Der Leser hat wohl schon immer geahnt, dass es sich hier um eine ganze Branche handelt, die gnadenlos und ums Verrecken ihre eigenen Interessen durchsetzt. Aber dass der Exotenkäufer schnell überfordert ist, die hohen Kosten unterschätzt hat, keine artgerechte Haltung bieten kann, wundert nun nicht wirklich. Offensichtlich dürfen die Auswirkungen auf die heimatliche Kultur und Natur wirklich nicht unterschätzt werden. Wenn die ganzen Leckerbissen von den invasiven Arten vertilgt werden, bleibt für die heimischen, weniger aggressiven Arten weniger übrig. Auch das ist Naturgesetz. Für einige ist dann wohl auch Aussterben angesagt: ersetzt, verdrängt, gefressen durch die invasive Arten? Doch der Leser bleibt nicht lange ratlos – und erfährt schon in den nächsten Sätzen, „Aliens“ eine Gefahr für die einheimische Fauna sind:

„Wer durch Europas Städte, Wälder und Landschaften wandert, dem fällt es schwer, noch sicher zu sagen, welche nun eigentlich einheimische Arten sind.“

Ja, warum auch nicht? Viele Arten haben sicher ihre Nische längst gefunden, gefährden Nichts und Niemanden und integrieren sich vortrefflich in die heimische Flora und Fauna. Sind quasi  beliebt, allseits geschätzt, tatsächlich bereichernd und nicht mehr wegzudenken.

„In Europa gelten etwa 1.150 Tier- und 12.000 Pflanzenarten als nicht-heimisch. (…) Sie waren fähig, im neuen Lebensraum seit mehr als 100 Jahren zu überleben. Besonders gut gelingt dies dort, wo Menschen die natürlichen Ökosysteme verändert und durch ihr Eingreifen geschwächt haben.“

Ahem, räusper… Und weiter:

„Viele invasive Arten finden hier ähnliche Lebensbedingungen wie in ihrem ursprünglichen Verbreitungsgebiet vor. Allerdings fehlen hier natürliche Regulatoren wie Pathogene, Parasiten und Fressfeinde und so können sich invasive Arten ungehindert vermehren. Sie konkurrieren mit einheimischen Arten um ohnehin immer knapper werdende Ressourcen und Lebensraum, sind oft gut angepasst und widerstandsfähig und verdrängen deshalb viele einheimische Arten. So fraßen eingeschleppte Nutztiere ganze Inseln leer und beraubten die einheimischen Arten ihrer Lebensgrundlage.“

Eingeschleppte Krankheiten – na sowas!

Ja, das ist nun wirklich ein Problem, da nun wirklich sogar jeder Leser kennt und erkennt: Einheimische Arten werden tatsächlich verdrängt und ihrer Lebensgrundlage beraubt. Vom eingeschleppten Krankheitsrisiko ganz zu schweigen. Denn: die Krankheiten wandern mit.

„Einige eingebrachte Arten stellen als Fressfeinde eine Bedrohung für einheimische Arten dar. Sie bringen nicht selten Krankheiten und Parasiten mit, gegen die sie selbst, nicht aber einheimische Arten, immun sind. (…) Auch für uns Menschen können invasive Arten eine gesundheitliche Gefahr darstellen. Ein Beispiel ist die Wanderratte, die mit Pestfloh und Pestbakterium im Schlepptau nach Europa kam und dort für Millionen von Toten sorgte. Vor kurzem landete die Tigermücke in den Schlagzeilen, die Überträger des gefährlichen Zika- und Dengue- Virus ist.“ 

Das klingt nun wirklich ungemütlich. Aber es ist bei weitem noch nicht alles:

„Einkreuzungen der Gene gebietsfremder Arten können zu schleichenden genetischen Veränderungen und dem Verlust genetischer Vielfalt einer Art führen.“

Oha! Verlust von genetischer Vielfalt einer Art durch Einkreuzung. Doch Verlust von Vielfalt, das hat der geneigte Leser nun wirklich mit der Muttermilch aufgesogen, ist mit das Schlimmste, was einem Biotop passieren kann – da doch Diversität für jedes Ökosystem das Beste ist. Doch das ist immer noch nicht alles_

„Negative Auswirkungen auf Ökosysteme können auch Veränderungen in Wasserhaushalt, Vegetationsstruktur oder Nährstoffdynamik sein. Neben ökologischen Auswirkungen und Gefahren für den Menschen richten invasive Arten auch massive ökonomische Schäden an. So führen zum Beispiel eingeschleppte Schädlinge wie der Maiswurzelbohrer, die Kastanienminiermotte oder die Schiffsbohrmuschel zu hohen wirtschaftlichen Einbußen.“ 

Na, aber das geht doch nicht! Dagegen muss man doch etwas tun können! Präventiv am besten – denn wenn so eine Kastanienminiermotte mit ihrer großen Sippschaft erst einmal da ist, kann sie ja wohl nie mehr zurückgeschickt werden. Und tatsächlich, tatataaa: Bevor dem Leser vollends mulmig wird, werden sie präsentiert, die notwendigen Gegenmaßnahmen gegen invasive Arten.

Welche Gegenmaßnahmen helfen?

„Nicht alle eingebrachten Tiere sind eine Bedrohung für unser Ökosystem. Laut Bundesamt für Naturschutz sorgen nur etwa zehn bis 15 Prozent der gebietsfremden etablierten Tier- und Pflanzenarten in Deutschland für Probleme bei einheimischen Tieren und Pflanzen. Findet eine Art jedoch einen geeigneten Lebensraum vor und etabliert sich dort, ist es oft zu spät und sehr teuer, eine Invasion zu verhindern. Schnelles Handeln ist wichtig, denn jede Art hat andere Auswirkungen auf das Ökosystem und diese sind schlecht vorhersehbar. Deshalb sollte die Einfuhr und Einschleppung gebietsfremder Arten möglichst früh verhindert werden, um die heimischen Ökosysteme und deren Arten zu schützen.“

Ja, denkt sich der Leser: Das ist richtig. Liebe Bundesregierung, bitte handeln Sie ! Schützen Sie endlich die heimischen Ökosysteme und deren Arten!

„Wirklich wirksame Präventivmaßnahmen, wie zum Beispiel ein Einschränken des Handels mit exotischen ‚Heimtieren‘ und Zierpflanzen, wurden von den Regierungen bisher leider versäumt…“

Und derweil fliegen die Flugzeuge und fahren die Boote weiter nahezu uneingeschränkt.

Parallelen zum derzeitigen Alltagsgeschehen in Deutschland und der EU sind nicht beabsichtigt, sie kann und darf es ja auch gar nicht geben. Hier ist ausschließlich von Tieren und Pflanzen die Rede. Von Tieren! Und Pflanzen! Daraus kann man doch keine Schlüsse ziehen… es wäre unethisch, unmoralisch, rassistisch, verschwörungstheoretisch, reichsbürgerisch und natürlich voll nazi!

Honni soit qui mal y pense– ein Schelm, wer Böses dabei denkt… Und wer dennoch Parallelen  findet, darf sie gerne behalten. Weitersagen!

Zur Person:

Nicole Höchst, Jahrgang 1970 ist AfD-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz. Sie trat 2015 in die AfD ein und zog 2017 über die Landesliste Rheinland-Pfalz für den Wahlkreis 201 (Bad Kreuznach) in den 19. deutschen Bundestag ein. Dort ist sie unter anderem als Obfrau der Enquete-Kommission für Berufliche Bildung, als Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie im Unterausschuss für Bürgerliches Engagement tätig. Bis 2012 unterrichtete sie als Studienrätin am Staatlichen Speyer-Kolleg, anschließend war sie bis Oktober 2017 Referentin am Pädagogischen Landesinstitut (vormals IFB). Höchst war 2015 Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission und ist Schatzmeisterin des AfD-Kreisverbands Speyer. Sie ist katholisch, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Speyer, wo sie auch Stadträtin ist.

Auf jouwatch veröffentlicht Nicole Höchst alle 14 Tage die kritische Kolumne „Höchst brisant“ zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen. Unter demselben Titel veröffentlicht sie in unregelmäßigen Abständen Videobeiträge auf ihrem YouTube-Kanal.

https://www.journalistenwatch.com/2020/09/20/hoechst-invasive-arten/

BAYERISCHE AFD-LANDESVORSITZENDE LIEST DEN SYSTEMPARTEIEN DIE LEVITEN Corinna Miazgas Wutrede im deutschen Bundestag

Am 18.09.2020 wurde im Bundestag über den Antrag der Bundesregierung bzw. der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD zum „Schutz von Rechtsstaatlichkeit und Demokratie in Europa“ debattiert. In diesem Antrag geht es nicht zuletzt um verbesserte Sanktionsmöglichkeiten gegen jene EU-Mitgliedsstaaten, die sich der Merkelschen Asyl- und Migrationspolitik verweigern und auch nicht bereit sind, auf das links-grüne Narrenschiff aufzuspringen, um jeden Unsinn, wie zum Beispiel den unsäglichen Gender-Firlefanz, mitzumachen.

Die AfD-Bundestagsabgeordnete und bayerische Landesvorsitzende Corinna Miazga, die auch Mitglied im Ausschuss für Europäische Angelegenheiten ist, ging in ihrem Debattenbeitrag mit den Antragstellern hart ins Gericht:

„Gerade mit Blick auf die Visegrad-Staaten kann man sich nicht des Eindrucks erwehren, dass sich diese Bundesregierung weniger um die Einhaltung der Rechtsstaatlichkeit in Polen und Ungarn kümmert, sondern vielmehr darum, wie man die politische Haltung, insbesondere die Ablehnung der Merkelschen Migrationspolitik, als Verletzung der Rechtsstaatlichkeit erst geschickt framen, dann diffamieren, dann sanktionieren und schließlich mit Streichung der Gelder die Regierungsschefs der osteuropäischen Nachbarländer politisch disziplinieren kann.“

Was die Schärfe und Eloquenz ihrer Reden im deutschen Bundestag betrifft, ist die bayerische AfD-Landesvorsitzende auf dem besten Weg, das weibliche Pendant zu Gottfried Curio zu werden. Überzeugen Sie sich selbst!

VIDEO AfDay 19. September 2020

 – News und Aktuelles rund um die AfD; Foto: © jouwatch

Was ist los bei der AfD? Was gibt es Neues? Wie läuft die Arbeit der Demokraten in den Landtagen, im Bundestag und im EU-Parlament? Wir zeigen es Ihnen im täglichen AfDay Überblick.

Trauerfeier arabischer Großfamilie – AfD vor Ort +++ Rotrotgrün ignoriert Gerichtsurteile und baut weiter Popupwege! +++ Peinlich: Regierung muss Sachverstand von außen einkaufen! | Joana Cotar +++ „Nein zur Überwachung durch die EU!“ | Corinna Miazga +++ Gottfried Curio zur Bewahrung von Demokratie und Rechtsstaat +++ Marc Jongen beklagt die Benachteiligung von Männern: Grün*innen toben vor Wut! +++ Jedes Wochenende 1 Kinderehe bei uns! +++ Diese und mehr Themen finden Sie heute in AfDay.

Die verheerende Migrationspolitik der Bundesregierung – Deutschland schafft sich ab! | Dr. Gottfried Curio
Am 31.08.2020 war es genau 5 Jahren her, das Unheil nahm während einer Bundespressekonferenz seinen Lauf: Bundeskanzlerin Angela Merkel verkündet ihr Mantra „Wir schaffen das!“ – und stürzt Deutschland anschließend ins Chaos. Gottfried Curio, innenpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, lässt die vergangenen fünf Jahre Revue passieren – und rechnet mit der verheerenden Politik Merkels ab.

Weiter lesen auf: https://www.journalistenwatch.com/2020/09/19/afday-19-09-2020/

Weidel: Bundesregierung pfeift aufs Grundgesetz: Lambrechts Anti-Hass-Gesetz verfassungswidrig

Christine Lambrecht (Bild: Pressebild BMJV)

Sie tun es schon wieder: Das Anti-Hass-Gesetz der Bundesregierung soll verfassungswidrig sein – zu diesem Schluss kommt ein neues Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags.

Die Demokratie müsse „mit allen Mitteln des wehrhaften Rechtsstaates“ verteidigt werden, so die einhellige Meinung der Systemparteien im Deutschen Bundestag. Gegen dieses Ziel, damals formuliert vom Parlamentarischen Staatssekretär im Justizministerium, Christian Lange, regte sich – bis auf die AfD – kein Widerstand aus den Reihen der Altparteien. Die weit links stehende Genossin des Staatssekretärs, Justizministerin Christine Lambrecht (SPD), war sodann mit Feuereifer dabei und brachte vor Kurzem einen Gesetzesentwurf ein. Mit ihrem „Gesetz zur Bekämpfung des Rechtsextremismus und der Hasskriminalität“ wollte man den „Feinden der Demokratie“ auf den Leib rücken. Vorgesehen ist: Die Anbieter von sozialen Netzwerken im Internet sollten verpflichtet werden, „fragwürdige Inhalte“ zu melden und Nutzerdaten an die Behörden weiterzugeben.

Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags kam jedoch in einem Gutachten, das der NZZ vorliegt, zu der Ansicht, dass das beschlossene, aber noch nicht in Kraft getretene Gesetz verfassungswidrig ist.

Alice Weidel erkennt in einem Facebook-Kommentar:  „Schon wieder: Bundesregierung pfeift aufs Grundgesetz!“

„Das Lieblingsprojekt der Großen Koalition, der Kampf gegen Rechts, den Rechtsextremismus und die Hasskriminalität, wurde im Juni gegen die Stimmen der AfD verabschiedet. Zukünftig sollen die Anbieter sozialer Netzwerke verpflichtet werden, Bestandsdaten von Usern, die fragwürdige Inhalte veröffentlichen, direkt an das BKA melden, wo umgehend ein Verfahren eröffnet wird. Das alles ohne jede anwaltliche Prüfung, ob die geteilten Äußerungen überhaupt von strafrechtlicher Relevanz sind.

Was die Feinde der freien Meinungsäußerung in ihrem ideologischen Eifer bewusst ignorieren: Das beschlossene Gesetz ist unvereinbar mit dem Grundgesetz. Das stellt der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags klar. Die Anbieter von Telemediendiensten hätten gar keine Befugnis, dem Bundeskriminalamt anhand einer zu einem bestimmten Zeitpunkt zugewiesenen IP-Adresse ermittelte Daten, zum Beispiel die Identität des Nutzers, zu übermitteln. Für die Bundesregierung ist das eine weitere Blamage. Erst im Mai wurden Anleihekäufe der EZB seitens des Bundesverfassungsgerichts als nicht konform mit unserem Grundgesetz dargelegt, dann zeigte sich auch noch Verkehrsminister Scheuers StVO-Novelle als verfassungswidrig.

Die Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes bedeutet einen Sieg für uns als größte Opposition und zugleich eine schallende Ohrfeige für CDU, CSU und SPD. Die Bundesregierung muss die Verengung im Titel auf rechten Extremismus überdenken und hat die Ambitionen zu zügeln, das Netz besenrein kehren zu wollen. Hass kennt keine Himmelsrichtung, und nicht jeder Hass ist kriminell – die Demokratie muss auch Meinungen abseits des Mainstreams aushalten können. Die AfD-Fraktion ist die einzige ehrliche Rechtsstaatspartei, die sich gegen Verfassungsbrüche jeder Art wendet. Wir stehen zu 100 Prozent hinter dem Grundgesetz. Dieses gilt es gegen alle ideologischen Winkeladvokaten-Züge zu schützen! “ (SB) https://www.journalistenwatch.com/2020/09/18/weidel-bundesregierung-grundgesetz/

Die Sicherheit in der Blutspende hat absolute Priorität! Spender müssen sorgsam kontrolliert, Empfänger maximal geschützt werden!

+++ Pressemitteilung +++                                             17. September 2020

Dr. Sylvia Groß MdL (AfD): Die Sicherheit in der Blutspende hat absolute Priorität! Spender müssen sorgsam kontrolliert, Empfänger maximal geschützt werden!

In der heutigen Plenarsitzung stellten die regierungstragenden Fraktionen den Antrag, das Transfusionsgesetz so zu ändern, dass die Diskriminierung bestimmter Personengruppen im Rahmen der Blutspende beendet wird.

Dazu Dr. Sylvia Groß, gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag: „Die an der Konzeption der Hämotherapie-Richtlinien beteiligten Experten, wie beispielsweise die Bundesärztekammer, das Paul-Ehrlich-Institut, oder das Robert Koch-Institut, stellen auf dem Boden aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse u. a. die Zulassungskriterien für Blutspender auf; es gilt die Devise, höchstmögliche Sicherheit für das Blutprodukt und damit für die Patienten zu garantieren. Spender müssen sorgsam kontrolliert, Empfänger maximal geschützt werden.“

Dr. Groß erläutert: „Um diese Sicherheit herzustellen, sehen die Blutspende-Richtlinien u. a. vor, bestimmte Personengruppen, deren Sexualverhalten ein gegenüber der Allgemeinbevölkerung erhöhtes Übertragungsrisiko für durch Blut übertragbare schwere Infektionskrankheiten, wie z. B. HBV, HCV oder HIV bergen, für die Dauer von zwölf Monaten von der Blutspende zurückzustellen; auch heterosexuelle Personen mit sexuellem Risikoverhalten, beispielsweise Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern, fallen hierunter; schließlich beginnt die Herstellung der Blutprodukte bereits mit der sorgfältigen Auswahl der Blutspender. Diese Tatsache wertet die Ampelkoalition als Diskriminierung und fordert die Abschaffung dieser Rückstellfristen.“

Dr. Groß weiter: „Natürlich werden keine Personen diskriminiert; die Rückstellung von der selbstlosen Blutspende ist mit keinem einzigen Nachteil für die zurückgestellten Personen verbunden; daher ist der Vorwurf der Diskriminierung hier völlig deplatziert. Einzig allein ausschlaggebend sind die sexuellen Praktiken, die mit einem hohen Risiko für die Übertragung schwerer Infektionskrankheiten, wie auch HIV, assoziiert sind und welche die Rückstellung begründen. Blut ist ein Medikament, welches als Therapeutikum bei bestimmten Erkrankungen notwendig  wird. Die Patienten haben ein Recht auf sichere Blutprodukte und damit auf den Schutz ihrer Gesundheit. Wir haben den Ampel-Antrag abgelehnt“, so Dr. Groß abschließend.

Dr. Sylvia Groß  ist gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz. 

Geht’s noch? Barley und Marquardt fordern Kreuzfahrtschiffe für Geflüchtete

Foto: Von muratart/Shutterstock

Brüssel – Kaum ein „Normalsterblicher“ kann sich überhaupt einen Luxusurlaub auf einem Kreuzfahrtschiff leisten, einfach, weil er das selber bezahlen muss und das „Urlaubsgeld“ nicht vom Steuerzahler hinterher geworfen bekommt.

Etwas anderes ist es, wenn man nach Europa reisen will:

Politiker von SPD und Grünen fordern die Bereitstellung von Kreuzfahrtschiffen für die nach dem Brand im Flüchtlingslager Moria obdachlos gewordenen Geflüchteten auf Lesbos. „Der Brand hat das wenige Hab und Gut, das den Geflüchteten geblieben ist, zerstört und sie benötigen dringend ein Dach über dem Kopf. Schiffe mit Hygienekonzept können ihnen kurzfristig Schutz bieten“, sagte die EU-Parlamentsvize Katarina Barley (SPD) dem „Redaktionswerk Deutschland“.

Derzeit spiele sich auf Lesbos ein humanitäres Drama ab, so die SPD-Politikerin. Barley zufolge liegen bereits „konkrete Angebote von Reedereien zu Selbstkosten“ vor. „Die Europäische Kommission sollte hierauf zügig eingehen. Die Schiffe sind eine Möglichkeit, sowohl den Geflüchteten als auch den Inselbewohnern kurzfristig Entlastung zu verschaffen, denn beide sind zum Spielball der gescheiterten europäischen Asylpolitik geworden“, sagte sie. Auch der Grünen-Europaabgeordnete Erik Marquardt unterstützt diese Idee. „Viele Schiffe haben bereits Hygienekonzepte erarbeitet. Angesichts des eingebrochenen Markts für Kreuzfahrtreisen sind die Reedereien dankbar für alternative Einnahmequellen“, sagte er dem RND. Kreuzfahrtschiffe böten ausreichend Platz und Sicherheit. Zudem erfüllten sie die Standards zum Infektionsschutz und stellten eine Infrastruktur für eine menschenwürdige Unterbringung bereit. „So wäre eine würdige, geordnete Unterbringung sehr kurzfristig möglich“, so Marquardt.

Der Kreuzfahrtanbieter „Phoenix Reisen“ aus Bonn ist zu sofortiger Hilfe bereit. Johannes Zurnieden, Geschäftsführer von Phoenix-Reisen, sagte dem RND: „Wir stehen bereit, ein Schiff nach Lesbos zu schicken, um den Flüchtlingen und auch der Inselbevölkerung vor Ort zu helfen. Um Geld geht es uns nicht. Wir würden das Schiff auch verschenken.“ Zurnieden zeigt sich angesichts der Not Tausender Menschen auf Lesbos besorgt. „Wir haben Schiffe, die nutzlos hier in Deutschland liegen, während die Menschen auf Lesbos ohne Toiletten sind und nicht wissen, wo sie schlafen sollen. Ein Schiff ist gewiss besser als der Straßenrand“, sagte er. Hilfsbereitschaft signalisierte auch der Reiseanbieter TUI. „Grundsätzlich sind wir offen für Gespräche und den Einsatz von Schiffen“, sagte ein Unternehmenssprecher dem RND.

Die Umsetzung von humanitären Schutz- und Unterbringungsmaßnahmen sei allerdings staatliche Aufgabe; TUI besitze da „keinerlei Kompetenz“, schränkte der Sprecher ein. In der vergangenen Woche hatte auch Athen zunächst eine Unterbringung der Geflüchteten auf Schiffen erwogen – zwei Marineschiffe und eine Fähre wurden auf Lesbos erwartet. Bislang aber steht den Geflüchteten nur ein derzeit errichtetes Zeltlager als Alternative zur Verfügung. 1.200 Menschen – nur knapp ein Zehntel der Obdachlosen – hatte dort bis Mittwochmorgen Quartier bezogen. Von diesen wurden 35 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Tausende harren weiter auf der Straße und auf Feldern aus.

Wir sind gespannt, wann die Politik sich der Obdachlosen in Deutschland annimmt und ihnen ebenfalls Kreuzfahrtschiffe zur Verfügung stellt. (Mit Material von dts)

Hallo, Herr Kaiser: Armin Laschet angeblich Nachfahre von Karl dem Großen

Armin Laschet bei der Ernennung zum Major der Reserve der Ehrengarde der Stadt Köln 1902 e.V.im Hotel Excelsior. Köln, 09.01.2017 *** Armin Laschet on the appointment to the rank of major of the reserve of the honor guard of the city of Cologne 1902 e V at the Hotel Excelsior Cologne 09 01 2017 Foto:xC.xHardtx/xFuturexImage

Armin Laschet in der Amtstracht von Karl dem Großen? (Foto:Imago/FutureImage)

In „The Da Vinci Code – Sakrileg“ von Dan Brown besteht die Schlußpointe darin, dass die Protagonistin – gespielt von Audrey Tautou –  letzte Nachfahrin einer durchgehenden Blutlinie ist, die auf Jesus Christus und Maria Magdalena zurückgeht. In der Realität ist Stammbaumforschung nicht ganz so sexy – vor allem dann nicht, wenn es um die Nachkommen von Karl dem Großen geht und am Ende der Ahnenreihe plötzlich Armin Laschet herauskommt.
Dass der NRW-Ministerpräsident tatsächlich in 40. Generation von Karl abstammt, will Laschets Bruder, Hobby-Ahnenforscher und vermutlich auch inoffizieller CDU-Wahlhelfer, herausgefunden haben. Das schreiben, wie „Bild“ berichtet, die Journalisten Tobias Blasius und Moritz Küpper in ihrer Laschet-Biografie „Der Machtmenschliche“, die am Freitag erscheint. Auch ein örtlicher Bezug ist gegeben: Der geborene Aachener Laschet soll ein Fan seines angeblichen Vorfahren sein und hat in seinem Büro in der Düsseldorfer Staatskanzlei eine goldene Karl-Büste aufstellen lassen.
Wenn diese Schnurre stimmt, dann wäre es ein Beispiel für den Bedeutungsverlust und die Degeneration der Erben des ersten paneuropäischen Herrschers des Mittelalter – denn Laschet ist weder politisch noch physisch „groß“ (was allerdings Karl der Große wohl auch nicht wahr), noch reicht seine Macht auch nur näherungsweise an die des Frankenherrschers heran. Einschränkend ist jedoch darauf hinzuweisen, dass so ziemlich jeder heutige Deutsche von irgendwelchen berühmten historischen Personen mit abstammt, wenn man in der Geschichte nur weit genug zurückgeht…

Karl der Große musste sich allerdings auch nicht auf aussichtslose K-Kandidaturen einlassen und sich nicht mit Ende-Gelände-Anarchisten und „Hambis“ im rheinischen Braunkohlerevier herumplagen, oder mit Gegnern seiner Corona-Auflagen. Politische Gegner wurden kurzerhand geköpft, renitente Weibsbilder in Klöster verbannt. Letzteres wäre mit Blick auf Angela Merkel immerhin ein verlockender Gedanke.

https://www.journalistenwatch.com/2020/09/17/hallo-herr-kaiser/

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