AfD Jedes Jahr steht eine Großstadt vor der Tür! – Christian Wirth

2021 errichtet man endlich ein längst überfälliges Ausländerzentralregister, mit dem Asylentscheidungen und dazugehörige Vorgänge auf eine bessere Datenbasis gestellt werden können. Vollautomatisiert wurde hier natürlich seitens der Bundesregierung nichts: Durchgewunkene Mehrfachidentitäten sollen weiterhin nicht auffällig werden. Dies vor dem Hintergrund, dass sich die Asylzahlen gegenüber Mai 2020 verdoppelt haben.

 

Die Heuchelei der Grünen

Ein Ausflug ins Grüne eines Grünen – mit dem Hubschrauber. Grünen-Spitzenpolitiker und solche, die sich dafür halten, sind groß im Verbieten, aber auch groß im „Ausnahme-Machen“ – für sich selbst.

Über die Verlogenheit dieser „Brot-für-die-Welt-Kuchen-für-mich“-Einstellung kann man sich köstlich amüsieren, aber am Ende ist die Politik für all die überhaupt kein bisschen Spaß, die nicht zur Grünen Blase gehören und dadurch nicht durch Einfluss, Macht, Privilegien und Geld den Konsequenzen der Politik ausweichen und sich diesen entziehen, die sie für andere herbeiwählen und beschließen.

In der Verkehrspolitik bedeutet Grün sein, der Krankenschwester den kleinen Opel Corsa mit Verbrennungsmotor zu vermiesen, zu verteuern, ja wegzunehmen, während der grün wählende Chefarzt mit Porsche-SUV zum Flughafen fahren kann, wo ihm seine schwarzarbeitende Putzfrau nicht mehr begegnet, weil sie sich den einmal jährlichen Urlaubsflug nach Mallorca nicht mehr leisten kann.

Dafür bekommt sie auf ihrem Balkon sitzend dann einen schönen Instagram- oder Twitter-Gruß ihres Arbeitgebers, der ihr von exotischen Plätzen aus in die Kamera winkt. Wer da so winkt, zeigt Christian Jung mit diesem Video.

https://www.pi-news.net/2021/06/die-heuchelei-der-gruenen/

 

Über 3000 islamistische Terrorverfahren seit den Grenzöffnungen 2015

Jouwatch-Collage

Jouwatch, 29.05.2021

 

Auf Anfrage des Autors bestätigte der Generalbundesanwalt für 2020 381 neue Terrorverfahren mit Bezug zum islamistischen Terrorismus. Dem »Kampf gegen rechts« zum Trotz, der unter der Merkel-Regierung zur Staatsdoktrin erhoben worden ist, belegen die aktuellen Zahlen eindeutig, dass das Sicherheitsrisiko durch den radikalen Islam die bedrohlichste Gefahr für die Bürger dieses Landes und seine freiheitlich-demokratische Grundordnung darstellt. Insgesamt hat die Bundesanwaltschaft im Jahr 2020 rund 600 neue Terrorverfahren eingeleitet. Die 381 Verfahren im Bereich islamistischer Terrorismus stellen also einen Anteil von über 63 Prozent aller Terrorfälle in Deutschland dar.

Trotz expliziter Nachfrage blieb der GBA die genaue Anzahl der Terrorverfahren im Bereich Links- und Rechtsextremismus schuldig. »Man wolle keine Rückschlüsse auf die Überwachungsintensität dieser Szenen liefern«, lautete die nicht nachvollziehbare Argumentation der Pressestelle. Befremdlich ist dieses Agieren zudem, da diese beiden Zahlen auf eine parlamentarische Anfrage der Opposition hin herausgegeben werden müssen und folglich ohnehin an die Öffentlichkeit gelangen werden.

Der Flüchtlingswelle folgt die islamistische Terrorwelle

Wir befinden uns mittlerweile im 6. Jahr der Merkel’schen »Grenzöffnungen«, wobei die mediale Sprachpolizei versucht, diesen Begriff so weitgehend wie möglich zu tabuisieren. Wie immer die politisch korrekte Bezeichnung auch lauten mag, der 13. September 2015 wird als jener Tag in die deutschen Geschichtsbücher eingehen, an dem Angela Merkel der Bundespolizei, vormals dem Bundesgrenzschutz, untersagte, Deutschlands Grenzen, die Identität des Landes, die Sozialsysteme und im Besonderen die Sicherheit der Bürger zu schützen.

Wie es aber um die Sicherheitslage in diesem Land tatsächlich steht, darüber sagt die Analyse der Terrorzahlen der vergangenen Jahre weit mehr aus als die unter Manipulationsverdacht stehende Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) aus dem Hause Seehofer. Der Verlauf des Flüchtlingsstroms und dessen höchst problematischer Anteil an Islamisten und Terroristen lassen sich an den Zahlen des Generalbundesanwalts direkt ablesen. Diesen zufolge leitete der Generalbundesanwalt seit 2015 insgesamt 3026 islamistische Terrorverfahren ein.

Das ist eine geradezu unfassbare Zahl, besonders wenn man sich vergegenwärtigt, dass beispielsweise ein Verfahren gegen eine fünfköpfige IS-Zelle in Berlin mit nur einem einzigen Terrorverfahren Eingang in die Statistik findet.

Die Anzahl der Islam-Terroristen in Deutschland hat nach Schätzungen von Sicherheitsexperten längst fünfstellige Dimensionen angenommen. Es folgen Fakten, die dem Autor auf Anfrage von der Pressestelle des Generalbundesanwalts in Karlsruhe mitgeteilt wurden:

 2015 wurden 108 Terrorverfahren mit islamistischem Bezug eröffnet.

 2016 hat sich mit 201 islamistischen Terrorverfahren diese Zahl fast verdoppelt.

 2017 schlägt sich die Flüchtlingswelle mit 1052 Terrorverfahren in der Statistik nieder.

 2018 wurden 884 islamistische Terrorverfahren dokumentiert.

 2019 kamen weitere 400 islamistische Terrorverfahren hinzu.

 2020 sind 381 weitere islamistische Terrorverfahren eingeleitet worden.

Die Gesamtsumme der durch den Generalbundesanwalt eingeleiteten islamistischen Terrorverfahren summiert sich seit 2015 somit auf 3026 Terrorfälle.

Die offenen Grenzen, die Migrationsagenda der Bundesregierung, der Kontrollverlust und das Staatsversagen, das sich unter anderem im Nicht-Abschieben von Islamisten und Terrorismusverdächtigen zeigt, haben zu einer dramatischen Verschlechterung der Sicherheitslage geführt. Die Sicherheitsbehörden rechnen jederzeit mit neuen islamistischen Terroranschlägen. Dieses Phänomen stellt leider auch keinen kurzfristigen, also vorübergehenden Kollateralschaden der Flüchtlingspolitik dar, sondern wird eine bleibende Belastung für die nachfolgende Generation werden. Ein Blick nach Frankreich, England und Belgien lässt eine baldige und anhaltende Eskalation befürchten. Unterdessen verbreiten Bundesminister wie Heiko Maas aber öffentlich und unwidersprochen Falschnachrichten: »Es gibt keine Verbindung, keine einzig nachweisbare Verbindung zwischen dem Terrorismus und den Flüchtlingen – außer vielleicht eine: nämlich dass die Flüchtlinge vor den gleichen Leuten in Syrien flüchten, die verantwortlich sind für die Anschläge in Paris«, sagte der damalige Bundesjustizminister im ARD-Morgenmagazin.

Während AfD-Mitglieder es sich gefallen lassen müssen, dass ihnen Zitate bis aus ihren Teenagerzeiten nachgetragen werden, musste sich Herr Maas für solche vorsätzlichen Fake News niemals medial rechtfertigen oder entschuldigen. Dabei reicht ein Blick in die Pressemitteilungen des Generalbundesanwalts aus, um zu erkennen, dass Terroristen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan mittlerweile in großer Anzahl als Terrorverdächtige in Deutschland enttarnt wurden.

Wenn sich »Flüchtlinge« als Kriegsverbrecher erweisen

Nehmen wir beispielsweise eine Pressemitteilung der Bundesanwaltschaft vom 18. Januar 2021, die für jeden Bürger unter generalbundesanwalt.de frei zugänglich ist.

Dort heißt es:

Anklage gegen ein mutmaßliches Mitglied sowie einen mutmaßlichen Unterstützer der ausländischen terroristischen Vereinigung »Jabhat al-Nusra (JaN)« wegen des Vorwurfs eines Kriegsverbrechens u.a. erhoben.

Die Bundesanwaltschaft hat am 16. Dezember 2020 vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf Anklage gegen den syrischen Staatsangehörigen Khedr A. K. sowie den syrischen Staatsangehörigen Sami A. S. erhoben.

Die Angeschuldigten sind hinreichend verdächtig, im Zusammenhang mit einem nichtinternationalen bewaffneten Konflikt eine nach dem humanitären Völkerrecht zu schützende Person gemeinschaftlich getötet zu haben (§ 8 Abs. 1 Nr. 1 VStGB, § 211 Abs. 2 Var. 4 StGB). […]

Sie verbrachten gemeinsam mit den weiteren Beteiligten den gefesselten und bereits durch schwere Misshandlungen gezeichneten Gefangenen zum Hinrichtungsort. Khedr A. K., mit einem Schnellfeuergewehr bewaffnet, übernahm dort die Bewachung des Gefangenen und die Abschirmung der Hinrichtung. Sami A. S. wiederum filmte entsprechend der vorherigen Planung die Erschießung und kommentierte die Aufzeichnung in verherrlichender Art und Weise. Die Aufnahme stellte er anschließend der Terrororganisation »Jabhat al-Nusra (JaN)« für deren Propagandaarbeit zur Verfügung.

Die uns von den Mainstream-Medien angekündigten »hilfsbedürftigen Flüchtlinge« entpuppten sich also in diesem Fall als brutale Mörder und Kriegsverbrecher. Wie hoch die Dunkelziffer in diesem epochalen Migrationsstrom insgesamt ist, bleibt jedoch bisher unbekannt.

Die AfD-Fraktion versucht zwar, durch zahlreiche Anfragen an belastbare Zahlen zu gelangen, doch wird die größte Oppositionspartei im Bundestag durch die Bundesregierung in dreister, ja geradezu antidemokratischer Weise ausgebremst. Wer über einen hohen Blutdruck verfügt, sollte sich die Drucksache »Deutscher Bundestag 19/25939« besser nicht durchlesen. Für alle hartgesottenen Leser aber ist das hier hinterlegte Dokument sehr aufschlussreich; ganz besonders auch im Blick darauf, mit welchen hanebüchenen Begründungen parlamentarische Anfragen zu Islamisten in Deutschland abgewürgt werden:

Eine Beantwortung der Frage kann wegen des damit verbundenen unzumutbaren Aufwands nicht erfolgen. […] Zum derzeitigen aufenthaltsrechtlichen Status des genannten Personenkreises kann das BAMF auf Grund der Kompetenzverteilung keine Auskünfte erteilen.

[…] Die weitere Beantwortung kann aus Gründen des Staatswohles nicht offen erfolgen. Sie enthalten unter dem Aspekt des Staatswohles schutzbedürftige Informationen, die im Zusammenhang mit nachrichtendienstlichen Aufklärungsmethoden und Vorgehensweisen des BfV unter Einfluss von Kooperationen mit anderen Behörden, anderen Nachrichtendiensten im Rahmen der Aufgabenwahrnehmung gezogen werden.

Dennoch werden in diesem Dokument Zahlen und Fakten genannt, die die Destabilisierung Deutschlands untermauern. Folgende Einschätzung aus dem Bundesinnenministerium, die auch in der Drucksache nachzulesen ist, müsste eigentlich vor jeder Bundestagssitzung durch den Bundestagspräsidenten verlesen werden, damit die Abgeordneten an die Folgen ihrer desaströsen Politik erinnert werden:

Die Bedrohungslage für Deutschland befindet sich unverändert auf einem hohen Niveau. Deutschland steht weiterhin im unmittelbaren Zielspektrum von internationalen terroristischen Organisationen. Mit einer anhaltend hohen Gefahr jihadistisch motivierter Gewalttaten ist auch im Jahr 2021 zu rechnen.

Weitere Fakten, Zahlen und Analysen zur islamistischen Terrorgefahr in Deutschland finden Sie im aktuellen Buch des Autors Der Bürgerkrieg kommt!.

https://www.journalistenwatch.com/2021/05/29/ueber3000-terrorverfahren-grenzoeffnungen2015/

Pfingstausflug

Text von Martina Göebels

Es ist ein herrlicher sonniger Tag Ende Mai 2026. Insekten schwirren über die mit Wildblumen gesprenkelte saftig grüne Wiese, lachende Kinder toben herum. Es ist angenehm warm, 25 C*. Nicht so wie im letzten Jahr, da waren es gut 10 C* mehr, das Wetter haben wir leider immer noch nicht im Griff.

Es ist Spätnachmittags, die Sonne beginnt schon langsam unterzugehen und die Eltern rufen ihre Kinder zusammen. Zeit aufzubrechen, zurück in die Stadt, der Weg ist weit. Nach Sonnenuntergang sollte man nicht mehr draußen in der Natur unterwegs sein, die Wolfspopulation hat sich in den letzten beiden Jahren vervielfacht und nach dem schrecklichen Vorfall mit dem Waldkindergarten vor zwei Wochen ist man etwas vorsichtiger geworden.

Man macht sich auf den Weg. Fahrräder, Lastenräder und Handwagen, in die man die Kleinen stopft, sind die gängigen Transportmittel.

Es ist schon fast dunkel, als man endlich die Stadt erreicht. Das grelle Glitzern der Großstadt aus der Vergangenheit ist fast verschwunden. Strom ist zu teuer geworden als das man ihn für Beleuchtung verschwendet, aber gleich wird der Muezzin die Gläubigen zum Gebet rufen.

Generell ist 2026 die Stromversorgung eins der größten Probleme. Die Grünen haben bei der letzten Bundestagswahl die absolute Mehrheit errungen und danach den sofortigen Ausstieg aus der Kohleproduktion angeordnet. Seit Strom nur noch aus erneuerbaren Energien erzeugt wird, gibt es starke Schwankungen im Stromnetz. Bis diese Probleme behoben sind, gibt es für die Bevölkerung zwischen 22:00 und 05:00 Uhr keine Versorgung mehr.

Jetzt aber schnell nach Hause, auch in der Stadt ist es nach Sonnenuntergang zu gefährlich, marodierende Banden ziehen durch die Straßen, ausgebrannte Autowracks zeugen davon. Macht nichts, Autos mit Benzinmotor werden sowieso nicht mehr gefahren. Zum einen ist Benzin so teuer geworden, Tankstellen mussten schließen und Treibstoff wird nur noch staatlich reguliert ausgegeben und zum anderen möchte heutzutage niemand „geächtet“ werden. Selbst die Polizei fährt nur noch „elektrisch“. Leider sind die Fahrzeuge meist zum Aufladen am Netz und das schwankende Stromnetz sorgt für weitere Verzögerung. Darum ruft man die bei einer Bedrohung meist nicht, sondern bleibt Nachts in seiner Wohnung.

Zu Hause angekommen wird unter dem Schein einer Kerze – die ist zwar wegen Feinstaub verboten, aber die Solarlampe ist kaputt – die Ausbeute des heutigen Tages auf dem Tisch ausgebreitet: ein paar Kartoffeln, ein paar Möhren und ein paar Wildkräuter, die man auf der Wiese am Waldrand gepflückt hat. Nicht viel, was man beim Bauern schnorren konnte. Die Kinder hätten gerne noch etwas Milch gehabt, aber da man das V für Veganer als viertes Geschlecht im Pass und bei der Steuererklärung angeben hat (sonst wäre die Steuerlast noch höher), geht das leider nicht mehr. Seit vor zwei Jahren der Vater seinen gut bezahlten Job als Diplomingenieur bei einem ehemals großen deutschen Automobilkonzern verloren hat, muss die Mutter die Familie ernähren. Sie konnte ihren Halbtagsjob am Flughafen behalten, trotzdem das Fliegen innerhalb Europas und aus Europa heraus für Durchschnitts-Europäer unerschwinglich ist.

Die Branche lebt eigentlich nur noch von den asiatischen Öko-Touristen aus China und Indien, die sich in Deutschland den erfolgreichen Umbau von einem Industrie- zu einem Agrarland anschauen möchten.

Während die Mutter das Abendessen vorbereitet, zündet der Vater zwei weitere Kerzen an, aber nicht ohne vorher die Rolläden komplett zu schließen. Seit Einführung der Ökopolizei im vergangenen Jahr und die Aufforderung an die Bevölkerung, Verstöße direkt zu melden, ist dies zu gefährlich. Das Dynamo-Radio wird gekurbelt, um die Nachrichten zu hören. Bundeskanzlerin Baerbock, Umweltminister Habeck und Wirtschaftminister Hofreiter müssen eingestehen, dass die Klimaziele für 2030 leider doch nicht erreicht werden, „man sei aber auf dem richtigen Weg“!

Peter Hahne: Die Hamas-Raketen auf Israel entzaubern in diesen Stunden das deutsche Gutmenschentum.

” Die Hamas-Raketen auf Israel entzaubern in diesen Stunden das deutsche Gutmenschentum. Allen voran Christen und Parteien, die sich nach ihnen nennen. Wer seinen Kopf nicht nur zum Haareschneiden hat, erkennt nach den Anschlägen mit einem Schlag, dass die beiden Hamburger recht hatten: Helmut Schmidt und Karl Lagerfeld. Der eine blieb noch im hohen Alter bei seiner These, dass die Kulturen des Islams und des Abendlandes „nicht kompatibel“ sind. Der andere empörte sich kurz vor seinem Tod in Richtung Kanzleramt: “Selbst wenn Jahrzehnte dazwischenliegen, kann man nicht Millionen Juden töten und später dann Millionen ihrer schlimmsten Feinde holen.”  Damit geißelte der Modezar mit überdeutlichen Worten Merkels Flüchtlingspolitik.

Weiter bei Soulsaver.de Peter Hahne: https://www.soulsaver.de/blog/peter-hahne-die-hamas-raketen-auf-israel-entzaubern-in-diesen-stunden-das-deutsche-gutmenschentum/

Das Wahlprogramm der Grünen

Damit keiner sagen kann er hätte es nicht gewusst:

Wahlprogramm der Grünen 2021
• Verbot aller tödlichen Schusswaffen in Privathaushalten
• bundesweiter Mietendeckel
• Basis für Mietspiegel nicht mehr die letzten 6, sondern die letzten 20 Jahre
• Mieterhöhungen nur bis 2,5% p.a. bis Mietspiegel
• Solarpflicht auf Dächern in Neubau und Bestand
• energetischer Sanierungszwang auf KfW55 bei Eigentümerwechsel
• Begrenzung der Modernisierungsumlage
• Zulassungsverbot für Verbrennungsmotoren ab 2030
• Keine Kurzstreckenflüge mehr bis 2030
• Umwandlungsverbot, Milieuschutz/Sanierungsverbot
• Mietaussetzung bei krisenbedingten Einkommensausfall
• halböffentliches Immobilienregister
• höhere Grunderwerbsteuer für große Gesellschaften
• Bestellerprinzip und max. 2% Maklercourtag
• Bodenfonds
• keine Sanktionen mehr bei Hartz4
• Ausländerquote und Mehrsprachigkeit in der Verwaltung,
• Bleiberecht und Einbürgerung für jeden der 5 Jahre hier ist,
• Wahlalter 16
• Verfassungsschutz quasi abschaffen weil er auf dem „rechten Auge Blind sei“
• 1% Vermögensteuer ab 2m
• 45%/48% Steuersatz ab 100k/250k
• Abschaffung der Abgeltungsteuer (dann persönlicher Steuersatz)
• Erhöhung von Hartz4 durch ein Energiegeld das von den Besserverdienenden getragen wird.
• CO2-Preis von 25€ auf 60€ pro Tonne
• Finanztransaktionssteuer

Leider macht sich kaum einer die Mühe, das Programm zu lesen.

Tötet Deutschland wieder Juden?

Die EU ist einer der bedeutendsten Financiers der Hamas, die gerade massenhaft Raketen auf Israel abfeuert.

Von DANIEL | Deutschland zahlt Geld an die EU, die EU zahlt Geld an die Hamas, die Hamas baut mit dem Geld der EU Raketen und tötet mit den Raketen Juden – also tötet Deutschland wieder Juden? Ist das tatsächlich so einfach?

Nein, so einfach sind die Dinge natürlich nicht. Zwar bekommt die Hamas-Regierung im Gaza-Streifen jedes Jahr hunderte Millionen Euro von der EU, allerdings hat sie noch andere Geldgeber, vor allem aus der Türkei, dem Libanon, dem Iran und dem arabischen Raum. Und wahrscheinlich zählen wohl auch muslimische Clans in Europa, die einen festen Teil des – unter den Augen der Grünen – im Görlitzer Park von Berlin verdienten Drogengeldes als islamische „Almosen“ an die Hamas weiterleiten, zu ihren finanziellen Wohltätern. Es ist also nicht allein die EU, die die Raketen der Hamas im Gaza-Streifen bezahlt.

Dennoch ist die EU einer der bedeutendsten Financiers der Hamas. Der deutschen Regierung ist dies natürlich bekannt, auch wenn sich Angela Merkel gern hinter dem offiziellen Etikett der EU-Geldzahlungen „nur für humanitäre Zwecke“ versteckt.

Aber dass die Hamas tatsächlich zwei Geldtöpfe hat, einen für die „humanitären Zwecke“ und einen für die „militärischen Zwecke“ und die Millionen und Abermillionen von EU-Geld nur in den einen Topf wirft und in den anderen Topf die Drogengelder aus dem Görlitzer Park in Berlin – das glaubt Merkel vermutlich selber nicht.

Insofern sind wir also Zeugen eines großen Versteckspiels: Deutschland versteckt sich hinter der EU, die EU versteckt sich hinter dem Topf für die „humanitären Zwecke“ und die Hamas versteckt ihre Raketen, bis sie mit ihren Raketen eines Tages Juden in die Luft sprengt. Und natürlich wissen alle Beteiligten Bescheid, dass sie sich gegenseitig zum Narren halten, aber sie spielen das Theater trotzdem immer weiter. Denn das Publikum nimmt ihnen die Show ja ab.

Deutschland tötet wieder Juden? Iwo! Aber ganz so einfach ist es leider doch nicht.

https://www.pi-news.net/2021/05/toetet-deutschland-wieder-juden/

Die hässliche Seite von Greta: Sie missbraucht ihre Prominenz, um Israel-Hass zu schüren

dpa/Virginia Mayo/AP/dpa

FOCUS-Online-Autor 
Greta Thunberg hat viele Menschen mit ihrem Kampf gegen den Klimawandel für sich eingenommen. Jetzt missbraucht die Klima-Aktivistin ihre Prominenz, um Israel-Hass zu verbreiten. Wer auf Fridays-Demonstrationen künftig Thunberg und ihren deutschen Statthaltern zujubelt, muss wissen: Er unterstützt damit zugleich das Bestreben terroristischer Palästinenser, Israel und seine Bevölkerung auszulöschen.

Greta Thunberg ist das Idol von Millionen junger Menschen auf der ganzen Welt. Allein auf Twitter hat sie mehr als fünf Millionen Follower. Regierungschefs und Konzernmanager suchen das Gespräch mit ihr, auch Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie wird von vielen Mächtigen geradezu hofiert.

Das kommt nicht von ungefähr. Die junge Schwedin hat mit ihrem zunächst einsamen „Klimastreik“ beharrlich für eine andere Umweltpolitik gekämpft. Dann sprang der Funke über, Millionen gingen auf die Straßen, das Thema Klimaschutz rückte auf der politischen Agenda ganz nach vorn, auch in Deutschland.

Die andere Greta Thunberg: Auf Twitter verbreitet sie Botschaften von Israel-Hassern

Die andere Greta Thunberg hat mit Ökologie und der Verhinderung einer Klimakatastrophe nichts zu tun. Die andere Greta Thunberg unterstützt den Terror der Hamas gegen Israel, indem sie auf Twitter die Botschaften von Israel-Hassern verbreitet. Beispielsweise einen Tweet der Kanadierin Naomi Klein, die Israel „ein Kriegsverbrechen nach dem anderen“ vorwirft.

Klein ist aktive Unterstützerin der Kampagne BDS (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen), die den Staat Israel wirtschaftlich, kulturell und politisch schädigen will. Auch FFF unterstützt BDS. Auf dem weltweiten Instagram-Kanal von FFF wurden am Montag mehrere Posts geteilt, in denen Israel für die jüngste Eskalation verantwortlich gemacht wird. Zudem werden Jerusalem „ethnische Säuberung“ vorgeworfen und es wird zum Boykott Israels aufgerufen.

Luisa Neubauer schweigt: Fridays for Future muss sich klar von Antisemitismus und Israel-Hass distanzieren

Beim vom Grünen-Mitglied Luisa Neubauer angeführten deutschen FFF-Ableger sind viele Mitglieder der ganz links stehenden Grünen-Jugend wie auch der „Linksjugend“ von der Linkspartei aktiv. Die machen aus ihrer Sympathie für die terroristische Hamas keinen Hehl. Von diesen Linksradikalen sind immer wieder antisemitische Äußerungen zu vernehmen. Da wäre eigentlich eine klare Distanzierung Neubauers zu erwarten, zumal sie sich erst jüngst mit unbelegten Vorwürfen gegen die Verbreitung antisemitischer Thesen durch den CDU-Politiker Hans-Georg Maaßen hervorgetan hat.

Immehin sah sich die deutsche FFF-Spitze veranlasst, auf Twitter zu erklären: „Antisemitismus ist nicht nur Problem extremen Rechten, sondern in verschiedensten Teilen der Gesellschaft präsent. Umso wichtiger ist es, wieder und wieder klarzustellen: Gegen jeden Antisemitismus!“. (Originalzitat samt Fehler)

Von Thunberg distanzierte sich Neubauer freilich nicht. Ein Grund könnte sein, dass die Unterwanderung von „Fridays for Future“ durch radikale Ideologen längst in vollem Gange ist, wie „Die Welt“ beobachtet hat.

Man mag die Radikalität Thunbergs und der von ihr initiierten Bewegung „Fridays for Future“ (FFF) kritisieren, ebenso deren Maßlosigkeit, mit der sie den Schutz des Klimas über alle anderen politischen Anliegen stellt. Aber sie hat etwas bewegt. Das ist die eine Greta Thunbergs.

Wer Fridays zukünftig zujubelt, muss wissen: Er unterstützt damit Palästinenser, die Israel auslöschen wollen

Greta Thunberg hat viele Menschen, vor allem junge, mit ihrem Kampf gegen den Klimawandel für sich eingenommen. Aber wer für eine andere Klimapolitik auf die Straße geht, stellt Thunberg noch lange keinen Blanko-Scheck für andere politische Ziele aus. Die Klima-Aktivistin missbraucht jedoch ihre Prominenz, ihr Standing in den Medien und damit ihre Anhänger, um Israel-Hass zu verbreiten und zu schüren.

Wer auf FFF-Demonstrationen künftig Thunberg und ihren deutschen Statthaltern zujubelt, muss wissen: Er unterstützt damit zugleich das Bestreben terroristischer Palästinenser, Israel und seine Bevölkerung auszulöschen. Gerade Deutsche jeden Alters sollten sich dagegen verwahren, sich unter dem Banner der Klimapolitik politisch instrumentalisieren und missbrauchen zu lassen – und das ausgerechnet gegen Juden.

https://www.focus.de/kultur/gesellschaft/kommentar-von-hugo-mueller-vogg-thunberg-missbraucht-ihre-anhaenger-im-kampf-gegen-israel_id_13290415.html

Wahl in Sachsen-Anhalt steht bevor Kann er auch anders? Bei der Ost-CDU wird das große Problem der Methode Laschet sichtbar

  • (Photo by Clemens Bilan – Pool/Getty Images)

FOCUS-Autorin 

Am 6. Juni sind in Sachsen-Anhalt Landtagswahlen. Der Parteichef und Kanzlerkandidat der Union, Armin Laschet, soll beim Wahlkampf vor Ort unterstützen. Kann er das? Und was bedeutet es für die Bundestagswahl, wenn nicht?

Armin Laschet (CDU) hat ein Problem im Osten: Sowohl Thüringen, Sachsen, als auch Sachsen-Anhalt fremdeln mit dem CDU-Kanzlerkandidaten. Für den Parteivorsitz hätte man Friedrich Merz bevorzugt (CDU), als Kanzlerkandidaten lieber Markus Söder (CSU) gehabt. Es herrscht die Sehnsucht nach einem mit klarer Kante. Bekommen hat man Armin Laschet. Einen Moderator des Ausgleichs.

Was fehlt, sind die klaren Worte: der Machergeist. Gerade im Wettkampf mit der AfD, den Meistern des Zuspitzens, muss es gelingen, Inhalte schnell und einfach auf den Punkt zu bringen.

AfD in Sachsen-Anhalt zweitstärkste Kraft

In nur wenigen Wochen wird die Methode Laschet zum ersten Mal auf die Probe gestellt. Ausgerechnet in Sachsen-Anhalt. Dort sind am 6. Juni Landtagswahlen. Eine Bewährungsprobe, die für die CDU richtungsweisend sein könnte.

Einer aktuellen Insa-Umfrage zufolge ist die AfD mit 24 Prozent dort derzeit zweitstärkste Kraft. Knapp hinter der CDU, die bei 26 Prozent steht. Die Bedrohung von rechts ignorieren geht hier nicht mehr. Der amtierende CDU-Ministerpräsident vor Ort, Reiner Haseloff, weiß das. Er weiß auch, dass ein Armin Laschet verlorene Wähler womöglich nicht zurückholen kann. Von einem potenziellen Neuzuwachs mal ganz abgesehen. In Sorge um seinen Landesverband war er es, der sich vor ein paar Wochen als Erster von ihm distanzierte, als es um die Kanzlerkandidatenfrage in der Union ging.

Bisher hat sich Laschet nicht als Ostversteher hervorgetan

Im Konrad-Adenauer-Haus sind die Sorgen aus den neuen Bundesländern bekannt. Und trotzdem hat sich der Parteivorsitzende bisher wenig bis gar nicht als Ostversteher hervorgetan. Bei einer digitalen Runde mit Thüringer CDU-Politikern in der vergangenen Woche wird das Problem deutlich: Als die Kameras angehen, blickt ein träger Laschet in die Linse. Keine Spur von Elan. Nicht einmal ein freundliches Lächeln, so beschreibt es ein Teilnehmer. Während der Landesvorsitzende Christian Hirte begrüßt, blättert der Ehrengast in seinen Unterlagen, wirkt unvorbereitet und schaut grimmig. Erst als er selbst zu sprechen beginnt, ziehen sich seine Mundwinkel ein Stück nach oben. Die Stimmung zu Beginn: Spürbar schlecht.

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Im Laufe der Sitzung gelingt es ihm an diesem Freitagnachmittag dann aber doch noch zu punkten. Mit Inhalten. Jedes: „Aber Markus Söder …“ konnte er widerlegen. Klimapolitik? Mache er wirtschaftsfreundlicher. Migrationsprobleme? Man solle sich doch nur mal den Kurs ansehen, den er in den vergangenen Jahren mit seinem Innenminister Herbert Reul gefahren sei. Langsam, aber sicher überzeugt Laschet. Nicht alle. Und längst nicht komplett. Aber in Teilen.

Laschets Wahlkampf im Osten

Als Laschet in dieser Woche auf die AfD angesprochen wird, findet er sehr schnell sehr klare Worte: „Mit der AfD wird nicht koaliert, nicht kooperiert, nicht einmal verhandelt“, sagt er in einer Pressekonferenz. Und fügt hinzu: Ziel müsse es sein, dass diese Partei gar nicht mehr in den Parlamenten sitzt. So einfach ist das aber nicht. Nicht im Bund und noch weniger im Osten. Dort wartet die rechte Partei nur auf frustrierte Wähler der CDU. Eigentlich kann Laschet die Konservativen bedienen. Sehr gut sogar. Nur eben nach Innen. Und auf Nachfrage.

Für den Wahlkampf in Sachsen-Anhalt wurde der Parteichef trotz kriselnder Stimmung mehrfach angefragt. Auch Reiner Haseloff (CDU) hat ihn eingeladen. Ein paar Termine sollen vor Ort stattfinden können. In Sachsen-Anhalt wird Armin Laschet zeigen müssen, wie gut er Wahlkampf kann. Oder ob er doch Friedrich Merz mitbringen muss.

Bitte lesen Sie das Original im Focus Online:

https://www.focus.de/kultur/gesellschaft/wahl-in-sachsen-anhalt-zwischen-hoffnung-und-angst-in-sachsen-anh_id_13262544.html

Höchst brisant: Lust auf Normal – Ausbruch aus dem Framing

Von der Lust, frei und konservativ zu sein / von Nicole Höchst

Als konservativer Mensch mag ich deutsche Volkslieder. Nicht nur anhören; das auch. Aber ich stehe zu meinem guten Gefühl der Zusammengehörigkeit, diesem Gänsehautgefühl der Vertonung von Heimat, Tradition, Jahrhunderten von Familiengeschichten und dem klanggewordenen Wissen um unsere gemeinsamen Wurzeln. Wer jetzt denkt, es ginge nur um die Texte, die intellektuell auf Bewusstseinsebene geteilt werden, der irrt. Noch wichtiger ist das gemeinschaftliche Vibrieren im gleichen Takt und der gleichen Melodie. Diese vergesellschaftlichten, positiven Schwingungen der Seele schaffen Gemeinschaft und machen stark.

Ich liebe dieses Gefühl, Teil einer Wertegemeinschaft zu sein mit einer solchen Strahlkraft, die Familien, Sippen und letztlich unsere Wurzeln uns und unsere Zukunft fest bindet. Ähnliches gilt auch für unsere Tänze. Gemeinschaftliches Tanzen ist etwas unglaublich Wichtiges, es ist Teil der kulturellen Identität nicht nur von indigenen Völkern. Tanzen bindet ebenso wie das gemeinschaftliche Singen und auch das Beten Körper und Geist im Hier und Jetzt an das Wunderbare einer körperlichen, seelischen und geistigen Gemeinschaft. Das Individuum ist in seiner Reinform von Körper, Seele und Geist in etwas so Großes eingebunden, dass es Generationen überdauert und in einer friedvollen Gemeinschaft abseits von Haltungen, Meinungen und alltäglichen Nickeligkeiten die Ewigkeit berühren und positive Energien freisetzen kann.

Die Größe des Individuums

Als konservativer Mensch weiß ich um diesen befreienden, ja quasi vom Alltagsmoment erlösenden Wert von Gemeinschaft in Liedgut, Tanz und Sprache. „Heimat ist dort, wo ich mich nicht erklären muss“, wusste schon Johann Gottfried von Herder. Es ist normal, dass sich Menschen in diesen Gemeinsamkeiten wiedererkennen, wohlfühlen und gemeinsame Ereignisse schaffen wollen, um diesen Gleichklang der Seelen und Körper zu erleben: Heimat. Es ist normal, dass Menschen sich seelische, geistige und körperliche Wohlfühlorte bewahren wollen.

Das fängt schon mit dem Heiligtum des eigenen Körpers an. Es ist normal, sich auszuprobieren, sich als unvollkommene körperliche, seelische und geistige Einheit zu begreifen, sich selbst trotz und mit dieser Unvollkommenheit zu lieben. Wer sich selbst liebt, respektiert und annimmt, hat die Kraft und die Offenheit, anderen mit Liebe, Respekt und Verständnis zu begegnen. In gesundem Maß und aus sich selbst heraus, nicht weil es der Zeitgeist oder ein Regierungsdogma vorgibt. Es ist normal, dass der Ort, dies zu erfahren, zu erproben und zu lernen die Familie ist. Dieser Ort bestimmt sich als komplementäre Gemeinschaft aus Mutter und Vater, Ying und Yang, und Kind oder Kindern, die mehr ist als ein loser Verbund von Menschen, die zusammenleben, sich lieben und Verantwortung füreinander übernehmen.

Es ist der Nukleus der Gesellschaft, der Ort, wo sich Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Gesellschaft tiefgreifend in Genen, in Fürsorge und in Liebe begegnen, sich in die Augen schauen und dort gespiegelt sehen. Dieses ewige Band von Körper, Geist und Seele wird grundlegend in diesen engen Beziehungen geformt und schafft der gesellschaftlichen Zukunft das Potenzial, enge Verbindungen mit ihrem eigenen Kern bestehend aus dem Licht der tief empfundenen Erkenntnis der Zugehörigkeit zu einer von großem Zusammenhalt geprägten Gemeinschaft.

Konservative spalten nicht

Der Vorwurf an Konservative, die Gesellschaft zu spalten, weil sie sich zu traditionellen Familien und damit den Säulen unserer Gesellschaft bekennen, ist pervers. Traditionelle Familien spalten die Gesellschaft nicht. Sie sind Keimzelle, Netz und doppelter Boden für ihre Kinder und damit ihre Zukunft. Sie spalten also nicht; sie verbinden, wenn man sie lässt. Es gibt leider Strömungen, die sich darin gefallen, unsere Gesellschaft bis in unsere Familien hinein entlang von Trennlinien zu spalten. Diesen Leuten ist die Bekenntnis zu einer regierungsseitig gesetzten Haltung z.B. zur Masseneinwanderung wichtiger als der gesellschaftliche und familiäre Zusammenhalt deutscher Familien, die zu „Menschen, die hier schon länger leben“ degradiert wurden. Das ist nicht nur pervers und schändlich, das ist selbstzerstörerisch.

Dass ich das Eigene liebe und großartig finde, bedeutet nicht, dass ich andere minderwertig finde oder ausschließe. Das ist eine reine Unterstellung von Menschen, die verlernt oder vergessen haben, das Eigene und vielfach auch sich selbst zu lieben. Menschen, die von der Strahlkraft unserer Freiheit und unserer Demokratie begeistert sind und sich in die Gesellschaft und unser Gefüge einklinken möchten, sind herzlich willkommen, hier Wurzeln zu schlagen und unser gemeinsames Gewebe mitzuweben.

Als Konservativer wage ich die These, dass eine Gesellschaft nur eine begrenzte Anzahl von Fremden auf einmal in ihr beständiges Netz integrieren kann, ohne ihren Zusammenhalt zu verlieren. Als freiheitliche und konservative Deutsche erhebe ich in Deutschland den Anspruch, nicht täglich mein Zusammenleben neu aushandeln zu müssen. Ich erhebe den Anspruch, dass meine Heimat nicht bis zu einem Punkt verändert wird, in dem ein gegenseitiges Wiedererkennen unmöglich wird, weil alles Gemeinsamkeitsstiftende systematisch ausgemerzt und die Gesellschaft gespalten wurde, bis das Individuum als Untertan alleine einem ausufernden, allmächtigen Staat ausgeliefert gegenübersteht, der Menschenrechte zuteilt, als seien diese nicht unveräußerlich.

Vielvölkerstaat statt Identität

Ich erhebe den Anspruch, dass „Native Germans“ nicht eines Tages gedanklich im Reservat landen, so wie dies „Native Americans“ angetan wurde. Native Germans gäbe es gar nicht, lautet die steile These von selbsternannten Antirassisten. Klar. Sonst müsste man am Ende ja noch uns Deutsche schützen vor Aussterben, Diskriminierung und Rassismus. Stattdessen läuft man lieber ungebremst auf einen konfliktgeladenen Vielvölkerstaat zu.

Wie sich diese vielen in unsere Heimat ohne Not importierten und in keinster Weise eingehegten Konflikte auswirken könnten, kann man bereits in Frankreich gut erkennen. Die älteren Semester unter uns erinnern sich vielleicht auch noch an Jugoslawien, die noch älteren an den Libanon – seinerzeit ein überwiegend christliches Land mit seiner Hauptstadt Beirut als „Paris des Nahen Ostens“. Unser Zusammenhalt, die Festung unserer Gemeinschaft wird von allen Seiten angegriffen.

Ein Beispiel ist hier das Anprangern von gelebter Normalität als Diskriminierung. So werden Menschen, die sich zum besonderen Schutz von Ehe und Familie bekennen, auch gerne als homophob usw. gebrandmarkt, was die Randerscheinung Homosexualität überhöht und zum normativen Element erhebt. Fakt ist: Auch Homosexuelle stammen aus der zumeist liebenden Verbindung von Vater und Mutter. Fakt ist auch: Homosexualität ist Teil der Normalität, die uns umgibt. Sie ist allerdings in keinster Weise ebenso staatsvolk-erhaltend, wie es die potenziell fruchtbare Ehe zwischen Mann und Frau ist.

Liebe Kritiker, kommen Sie mir jetzt nicht mit den schwulen Störchen, als Beweis, dass Homosexualität natürlich sei, aus dem sich alle Gleichstellung ableitet. Ja, sie ist natürlich – sie ist aber natürlich auch nicht fruchtbar und somit nicht staatsvolk-erhaltend. Und nein, das ist nicht „-phob“ oder „-feindlich“. Es ist einfach ein universell gültiges 2 plus 2 gleich 4, und nichts anderes. Von der Natur mag es ungerecht angelegt sein, wofür aber nun wieder der Konservative nichts kann. Als freiheitsliebender Mensch ist es für mich selbstverständlich, dass jedem unbenommen ist, zu lieben, wen er möchte und wie er möchte, sofern es unter Erwachsenen und einvernehmlich stattfindet. Ich halte allerdings generell Details aus egal welchen Verbindungen für so privat, dass ich damit nicht ungefragt belastet werden möchte.

Unterschied zwischen Natürlichkeit und Norm

Selbstverständlich steht auch außer Frage, dass gleichgeschlechtliche Paare sehr liebevoll Kinder gemeinsam großziehen können und das sicherlich auch tun. Genauso kann nicht in Abrede gestellt werden, dass es traditionelle Familien gibt, wo statt Liebe das Grauen herrscht, und es für alle Beteiligten besser ist, sich diesem nicht in alle Ewigkeit auszusetzen. Dies alles ist aber aus oben genannten Gründen nicht die Norm, die ein konservativer Mensch anstrebt. Als gläubiger Mensch gehe ich sogar noch einen Schritt weiter und traue mich zu sagen: Ich möchte den Funken der göttlichen Schöpfung bei der Empfängnis eines Kindes bewahren.

Die Empfängnis eines Kindes ist soviel mehr als das biologische Verschmelzen von Ei- und Samenzelle. Für manche mag es jetzt blöd klingen, aber ich bin fest davon überzeugt, dass hier das Licht weitergegeben wird, welches uns den Weg in die Zukunft leuchtet. Die Verantwortung hierfür zu übernehmen, ist etwas ganz Großes. Die Entscheidung, dieses Licht als Zellkumpen zu bezeichnen, als Schwangerschaftsgewebe, das man entfernen kann, ist für mich ein Zeichen dafür, dass wir dunklen Zeiten entgegengehen.

Unsere Gesellschaft, genau wie andere sogenannte „zivilisierte“ Gesellschaften, hat in den vergangenen 30 Jahren viele dieser Lichter durch Abtreibung ausgeknipst. Etwa hunderttausend Kinder sind es jedes Jahr in Deutschland, in deren Augen niemand jemals das Zusammentreffen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, niemand je ihr Seelenlicht sehen wird. Traurig. Tragisch, dass die meisten Frauen in diesem angeblich so reichen Land, in dem doch Solidarität und Miteinander so groß geschrieben werden, abtreiben und sich durch Zukunftsangst genötigt sehen, ihre Leibesfrucht in Sternenkinder umzuwandeln.

Anfeindungen des „Ewiggestrigtums“

Es darf nicht einmal laut darüber nachgedacht werden, wie dies zu ändern sei, sondern es wird von selbsternannten Frauenrechtlerinnen unter sexueller Selbstbestimmung und reproduktiver Gesundheit verbucht und basta. Und jeder, der den betroffenen Frauen Wege aus der Zukunftsangst aufzeigen und Probleme lösen möchte, wird als Frauenfeind und als ewig gestriger Feind der Emanzipation ausgemacht. Das ist dunkle verdrehte Logik, ewige Lüge und wachsende kognitive Dissonanz auf dem Rücken von Kindern, denen das Lebensrecht abgesprochen wird, und Frauen, die ein Leben lang unter den Folgen leiden.

Der Zeitgeist will lieber die Schöpfung in kleinen aber stetigen Schritten zu einem in-vitro-Handwerk umformen, mit völlig arbiträren und damit heimatlosen Keimzellen ausgetragen in künstlichen Gebärmüttern. In diesem Zukunftsszenario wird der Mensch zu einem seelenlosen Produkt mit Steuernummer, Chipimplantat und vielleicht Barcode, einer funktionalen Ansammlung aus Zellen ohne eigenes Lebensrecht, der jegliche Anbindung an ihre Wurzeln, jegliche Verbundenheit mit Familie oder Schöpfung vorenthalten wird.

Ich finde es normal, dass die Medizin Paaren hilft, die ohne diese Hilfe keine eigenen Kinder bekommen können. Ich finde es normal, dass Kinder von geeigneten Paaren adoptiert werden können. Ich finde es aber auch normal, dass es hier Grenzen gibt, ja geben muss – und die liegen dort, wo die menschliche Würde (die auch ungeborenen Menschen innewohnt!), Ethik und Moral verletzt werden. Über diese Grenzen werde ich in einer anderen Kolumne laut nachdenken, hier führt es zu weit.

Eines noch: Ob die Bedürfnisse von Kindern in gleichgeschlechtlichen Beziehungen in angemessenem Umfang berücksichtigt werden, darüber muss nachgedacht werden dürfen. Das Kindeswohl ist ein starkes Kriterium, welches dieses Nachdenken sogar unbedingt einfordert. Gesunder Menschenverstand, Normalität und Natur küssen und befruchten sich jeden Tag und gebären das gute Gefühl, freiheitlich und konservativ, ja, normal zu sein.

Konservatismus als Lebensgefühl

Konservativ zu sein, ist mehr als Politik. Es ist das Lebensgefühl eines jeden, der sich den kühlen klugen Kopf bewahrt hat und nicht jedem Trend hinterherläuft. Es ist das gute Gefühl einer aufgeklärten und stabilen, ja angstfreien Haltung, für unsere deutschen Werte und Tugenden zu stehen. Konservativ sein bedeutet, nicht dem Zeitgeist und der Mode hinterherhecheln zu müssen. Gelassenheit an den Tag legen zu dürfen, wenn Irrwitz sich Bahn bricht und sicher gegen die Wand läuft. Konservativ sein bedeutet heute aber auch mehr denn je die Freiheit, die Demokratie und die Menschenrechte zu bewahren und gegen den erneut aufkeimenden, wertezerstörenden und gesellschaftsspaltenden Sozialismus zu verteidigen.

Wir Konservativen hassen nicht, wir lieben. Wir spalten nicht, wir gehen nur nicht den Weg, der in die dunkle sexualisierte, allmachtsbesoffene Hölle für Individuen führt, die Vater und Mutter nicht geehrt haben und sich stattdessen zeitlebens dem Tanz um diverse goldene Kälber und dem Überwinden von Natur und Schöpfung widmen. Wir Konservativen folgen auch nicht dem Pfad, der in die Entwürdigung menschlichen Lebens, die Abschaffung von Familie, Gesellschaft und Heimat führt. Wir kitten und bewahren stattdessen. Wir übernehmen Verantwortung für unser eigenes Leben, und wir brauchen Freiheit und Demokratie wie die Luft zum Atmen.

Wir gehen den Weg in die regierungsseitig gepriesene kognitive Dissonanz nicht mit, in der beispielsweise „Solidarität“ das Gegeneinander-Ausspielen von Alt gegen Jung, Mann gegen Frau, Geimpften gegen Ungeimpften usw. bedeuten soll. Wir Konservativen sind die Bewahrer von Freiheit und Demokratie, von Familie und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Von Werten, Traditionen, Liedgut, Sprache. Wir sind die Hüter des Lichts mit Mut zur ewigen Wahrheit. Uns deswegen in die rechte Ecke zu stellen, uns anzufeinden, mit diskriminierenden Etiketten zu versehen, ist in der Sache falsch, definitiv zwar irgendwie „woke“, völlig sinnfrei und grandios überhitlert. Wir werden überdauern und auch noch unsere Lieder singen, unsere Familien unterstützen und unsere Heimat lieben und bewahren, wenn der Zappelstrom ausfällt.

 

 

 

Zur Person:

Nicole Höchst, Jahrgang 1970, ist AfD-Bundestagsabgeordnete aus Rheinland-Pfalz. Sie trat 2015 in die AfD ein und zog 2017 über die Landesliste Rheinland-Pfalz für den Wahlkreis 201 (Bad Kreuznach) in den 19. deutschen Bundestag ein. Dort ist sie unter anderem als Obfrau der Enquete-Kommission für Berufliche Bildung, als Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung sowie im Unterausschuss für Bürgerliches Engagement tätig. Bis 2012 unterrichtete sie als Studienrätin am Staatlichen Speyer-Kolleg, anschließend war sie bis Oktober 2017 Referentin am Pädagogischen Landesinstitut (vormals IFB). Höchst war 2015 Mitglied der AfD-Bundesprogrammkommission und ist Schatzmeisterin des AfD-Kreisverbands Speyer. Sie ist katholisch, hat vier Kinder und lebt mit ihrer Familie in Speyer, wo sie auch Stadträtin ist.

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