Archiv des Autors: Wolf-Dieter Behrendt

Rückblick auf unser Monatstreffen im Mai

Wolf-Dieter Behrendt

Am Freitag dem 3. Mai fand unser Monatstreffen in einem italienischen Restaurant in der Nähe von Bad Kreuznach statt.

Marc Bernhard, MdB, war Gastredner bei unserem Treffen

Nach einer kurzer Vorstellung durch unseren Vorsitzenden Jürgen Klein, MdL, referierte Marc Bernhard zur Thematik der CO2 Hysterie. Eine neue Religion namens Klimakatastrophe befeuert von einem mit Asperger-Syndrom geplagten 16 jährigen Schwedenmädel, breitet sich aus wie ein Lauffeuer. Die „Fridays-for-Future“ Bewegung findet immer mehr Anhänger, wobei die schulfreien Tage auch eine willkommene Abwechslung sein dürften.

In einem Land, in dem es möglich ist, dass eine einzige Person, die modernsten und sichersten Atommeiler unwidersprochen abschalten lassen kann, fallen biblische Menetekel auf fruchtbaren Boden. Bar jedes wissenschaftlichen Beweises, oder empirischer Studien darüber, wer oder was, den Klimawandel verursacht, werden in unserem hochtechnologisierten Land die Weichen derart falsch gestellt, dass der Erfindungsgeist unserer Ingenieure auf die Entwicklung von „Windmühlen“ reduziert wird.

Bei einer 1%igen Verfügbarkeit, sind diese schlicht nicht in der Lage, den Energiebedarf zu decken! Nach der beschlossenen Stilllegung unserer 2 Dutzend Braunkohle Kraftwerke bis 2030 ist der totale „black out“ nicht mehr zu verhindern! Selbst akzentuierte Steuerung der Energieversorgung wird bei mehrtägigen Ausfall, die einsetzende Massenpanik nicht verhindern. In öffentlich en Einrichtungen, wie Krankenhäusern, werden katastrophale – und im öffentlichen Raum anarchistische Zustände herrschen.

Die überbrückende Versorgung benachbarter, maroder Meiler (Fessenheim) ist nicht gewährleistet. Ebenso unzureichend sind die wenigen kaltstartfähigen Kraftwerke im Land. RLP zahlt täglich €4,7 Mio. an Frankreich für Stromspeicherung, wie eine kleine Anfrage im Landtag ergab. Die angestrebte Vorreiterrolle und das ewige Bedürfnis, als Musterknabe gelobt zu werden, sind wohl ursächlich für diese CO2-Reduktionshysterie. Unser Anteil des weltweiten Ausstoßes liegt gerade mal bei 1,8%! Ebenso wenig wird die Stilllegung unserer Kohlekraftwerke bewirken, solange Indien und China 3000 davon betreiben und weitere 1500 im Entstehen sind! Auch der Tanz ums goldene Kalb, sprich E-Mobilität, macht nicht so richtig Sinn, denn, den in Deutschland vorhandenen Fuhrpark komplett auszutauschen, würde zum irreparablen Zusammenbruch des gesamten Stromnetzes führen.

Die Förderung des zur Batterie-Herstellung benötigten Erzes ist ein extrem umweltfeindliches Verfahren. Die weltweiten Lithiumvorräte sind nicht bekannt und dürften niemals ausreichend sein. Die Lebensdauer einer Batterie beträgt längstens 8 Jahre und muss entweder ersetzt, oder das Gefährt verschrottet werden. Einen Gebrauchtwagen Markt wird es nicht geben, denn die Wiederbeschaffungskosten der Batterien liegen derzeit bei €10,000.

Als ordentliches Mitglied des Ausschusses für Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen, wies Marc Bernhard, der Eile geschuldet, nur noch kurz auf den fahrtaufnehmenden Enteignungszug hin, sowie auf die traurige Tatsache, dass Vermieter in Berlin für Migranten 20% höhere Mieten erhalten, als für deutsche Bewerber. Jürgen Klein bemerkte am Ende des offiziellen Teils, dass unser Landesetwicklungsplan vorsieht, dass die rheinland-pfälzische Hausfrau in der Zukunft mit dem Fahrrad einkaufen fährt und dafür in fieberhafter Eile die notwendige Infrastruktur geschaffen wird……. Na, immerhin!

Unser italienischer Gastgeber bedankte sich am Ende mit einer kleinen Ansprache und einem aus voller Brust geschmettertem O’sole mio, so dass wir alle glauben dürfen, wir sollen wieder kommen…