DEUTSCHLANDPOLITIK GEZ-Verweigerer Thiel aus Erzwingungshaft entlassen

Der GEZ-Verweigerer Georg Thiel ist am Dienstag nach  181 Tagen aus der Erzwingungshaft entlassen worden. Ein Ende hat der GEZ-Wahnsinn jedoch noch lange nicht.

Nach sechs Monaten Erzwingungshaft wurde der GEZ-Verweigerer Georg Thiel am Dienstag aus der Haft in der Justizvollzugsanstalt im westfälischen Münster entlassen. Thiel wurde von Unterstützern empfangen.

Thiel hatte sich der Zwangzahlung des Rundfunkbeitrags verweigerte, weil er, so seine Begründung, die Dienste nicht nutze und auch kein Empfangsgerät habe. Die Zwangsgebühren beim WDR beliefen sich schlussendlich auf 651,30 Euro. Der Sender ging juristisch gegen den Mann aus Borken vor. Seit dem 25. Februar 2021 saß der Technische Zeichner im Gefängnis in Münster und das volle 181 Tage am Stück ein. Die Maximalhaftdauer die im „Rechtsstaat“ Deutschland für dieses „Verbrechen“ verhängt werden darf. Offizieller Haftgrund war im Fall Thiel übrigens die Verweigerung der Vermögensauskunft im Zuge des Vollstreckungsverfahrens, nicht die Nicht-Zahlung des Rundfunkbeitrags.

Mit einem halben Jahr Erzwingungshaft wegen ausstehender GEZ-Gebühren lässt es der WDR indes nicht bewenden. Laut der Welt kündigte der öffentlich-rechtliche Rundfunk an, den „Fall entschlossen weiterzuverfolgen, auch, weil man das Verhalten von Thiel als unsolidarisch gegenüber den anderen Beitragszahlern empfinde“.

Wörtlich hieß es in der zusammengegderten Stellungnahme: „Alle Bürger*innen, Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen des Gemeinwohls in Deutschland leisten einen Beitrag, damit jeder vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk profitieren kann.“

Szenenwechsel: Im vergangenen Monat kam ein afghanischer Kinder-Vergewaltiger – der 23-jährige „Flüchtling“ Khodai R. hatte ein 11-jähriges behindertes Mädchen schwer sexuell missbraucht und sich an einer 13-Jährige vergangen – zum zweiten Mal auf Bewährung frei. (SB)

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