AfD im Naheland

Würzburger Massaker wegen „Integrationsdefiziten“?

Von WOLFGANG HÜBNER | Es war zu erwarten, dass linksgrün dominierte Medien bei dem Messertäter und Frauenschlächter von Würzburg die nähere Beschäftigung mit dessen offensichtlichen Kernmotiven scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Das geht (bei stern.de) soweit, dem Mörder in verschwurbelter Weise angebliche traumatische Erfahrungen mit Rechtsradikalen in Ostdeutschland zu unterstellen.

Es gibt wahrlich keine Niederung, die tief genug ist in dieser journalistischen Szene. Aber sind Politiker wie Innenminister Horst Seehofer wirklich weit entfernt davon, wenn sie ausgerechnet die schrecklichen Ereignisse in Würzburg zum Anlass nehmen, über „Integrationsdefizite“ öffentlich zu sinnieren?

Seehofer zeigt sich besonders befremdet darüber, dass der Täter, ein abgelehnter, aber nicht abgeschobener Asylbewerber aus Somalia, seit Jahren in einer Obdachlosenunterkunft gelebt hat. Doch was verwundert den Minister eigentlich daran? Er selbst und Bundeskanzlerin Merkel haben die Verantwortung dafür, hunderttausenden jungen kulturfremden Männern wie dem Somalier 2015 die Grenzen geöffnet und sie dann ihrem Schicksal überlassen zu haben. Waren die möglichen Folgen dieser Entscheidung, nämlich die nun von Seehofer beklagte „gescheiterte Integration“, nicht schon damals absehbar? Waren nur allesamt geglückte Integrationen denkbar?

Hierbei geht es noch nicht einmal in erster Linie um all die späteren Bluttaten in Würzburg, Freiburg und anderswo. Auch der Somalier ist nicht gleich zum Mörder geworden. Es hat Jahre gedauert, bis er zum Messer gegriffen hat und seinen offensichtlichen Frauenhass auf so grausige Weise abreagiert hat. Haben Merkel und Seehofer bei ihrer Grenzöffnung nie darüber nachgedacht, welche Folgen sexuelle und kulturelle Frustration in nicht wenigen jungen Männern aus von Gewalt und Chaos geprägten islamischen Regionen haben könnten? Es ist aber die mit der Eidesformel verbundene Pflicht politischer Entscheider in den höchsten staatlichen Rängen, solche Aspekte zum Schutz des eigenen Volkes zu beachten.

Es ist deshalb ein schändliches Ablenkungsmanöver von Seehofer, jetzt die Verantwortung für das Geschehen in Würzburg irgendwie lokal festmachen zu wollen. Die so dumme  Reaktion des Würzburger Oberbürgermeisters, dem nach der Tat nichts Besseres einfiel, als allen Ernstes vor einem nur von ihm konstruierten Generalverdacht gegen Flüchtlinge zu warnen, lässt zwar auf geballte kommunale Unfähigkeit schließen. Doch das Grundproblem wurde nicht in Würzburg geschaffen, sondern in Berlin. Und mit Berlin sind Namen verbunden, die beim jüngsten Massaker genannt werden müssen. Seehofer ist nur einer dieser Namen.


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite und seinen neuen Telegram-Kanal erreichbar.

http://www.pi-news.net/2021/07/wuerzburger-massaker-wegen-integrationsdefiziten/

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