Geschäft blüht: „Sea-Eye“ will ihre „Seenotretterflotte“ erweitern

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Da die afrikanische Migration über das Mittelmeer nach Europa – sprich Deutschland – wieder massiv zugenommen hat, kündigte die private Organisation „Sea-Eye“ an, ihr „Seenotrettungsgeschäft“ ausdehnen zu wollen und ihre Flotte um eine weiteres Schiff zu erweitern. 

Die Meldungen von den Kanaren sind beängstigend: 45 Boote kamen allein am vergangenen Wochenende mit mehr als 2.200 afrikanischen Einwanderern an den Küsten der spanischen Inselgruppe an. Kurz zuvor waren es 40 Boote innerhalb von nur zwei Tagen, die an den Kanaren anlandeten. Seither geht es nahezu im Stundentakt. Damit verzeichnet die spanische Inselgruppe einen neuen Rekordwert an Illegalen, die sich auf der sogenannten „Atlantik-Route“ den Weg nach Europa bahnen.

Das ruft die selbsternannten Seenotretter einmal mehr auf den Plan. So kündigt die deutsche Organisation „Sea-Eye“ an, ihre Flotte um eine weiteres Schiff aufstocken zu wollen, um noch effizienter und in noch größerer Zahl „Flüchtlinge“ aus dem Mittelmeer nach Europa- sprich Deutschland zu „retten“. „Wir brauchen einfach viel mehr Rettungsschiffe“, jammert Sea-Eye-Sprecher Gorden Isler gegenüber dem Focus. Mit der „Sea-Eye 4“ existieren ihm zufolge dann sieben Hochseeschiffe verschiedener Organisationen, die für die sogenannte Seenotrettung geeignet sind.

Wie jouwatch bereits berichtete, wird aktuell systematisch versucht, sämtliche Kritik an den – außerhalb jeglicher gesellschaftlicher und rechtlicher Kontrolle agierenden – NGOs zu ersticken. So hetze die NGO „Mare Liberum e.V.“ ihre Anwälte auf die Internetzeitung Tichys Einblick (TE) und wollen diese zur Abgabe einer „Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung” zwingen. TE  hatte Ende September in einem Interview über die Fahndungserfolge der griechischen Polizei in Zusammenhang mit „Schleppertätigkeiten“ berichtet. Hierbei waren auf der Insel Lesbos insgesamt 33 NGO-Aktivisten in die Ermittlungen geraten. Unter den Festgenommenen auch Aktivisten der NGO „Mare Liberum“. Ermittelt wurde – wie die Wochenzeitung „To Vima“ als erstes berichtete – wegen der Gründung einer kriminellen Organisation, wegen Spionage, des Verrats von Staatsgeheimnissen sowie der Verletzung des griechischen Migrationsgesetzes. Nach Intervention der deutschen Botschaft kamen die inhaftierten Deutschen nach kurzer Zeit jedoch wieder frei. In Dresden errang die NGO „Mission Lifeline“ nach vierjährigen Rechtsstreit einen „Sieg“ gegen Lutz Bachmann und den Pegida-Förderverein. Das Oberlandesgericht (OLG) Dresden verurteilte den Pegida-Chef sowie den Verein wegen „ehrverletzender Aussagen“ in den sozialen Netzwerken zur Zahlung von insgesamt 4000 Euro oder 200 Tagen Ersatzhaft.

Die NGO „Sea-Eye“, nun durch Flottenaufrüstung noch stärker ins „Flüchtlingsrettungsgeschäft“ eingebunden, hatte Anfang November Strafanzeige gegen den Berliner AfD-Politiker Georg Pazderski erstattet. Die selbsternannten Seenotretter – nach eigenen Angaben haben sie seit ihrer Vereinsgründung 2015 über 15.000 Menschen aus einer Seenotlage nach Europa „gerettet“ – machen geltend, dass Pazderski in einer Mitteilung im Onlinedienst Facebook angedeutet habe, dass die Besatzung des von der Organisation betriebenen Schiffes „Alan Kurdi“ eine Mitverantwortung für den Messerangriff in Nizza am 29. Oktober trage. Der aus Tunesien stammende 21-jährige Muslim Brahim Issaoui, der drei Menschen in der Basilika Notre-Dame im südfranzösischen Nizza mit einem Messer getötet, und einem der Opfer, einer 60-jährigen Frau, die zum Beten in der Kirche war, den Kopf abgetrennte, soll laut Medienberichten am 20. September 2020 auf der italienischen Insel Lampedusa angekommen sein, wo er laut Sicherheitskreisen registriert wurde. Sehr wahrscheinlich also, dass der Krieger Allahs sehr wohl – wie unzählige, hoch gefährliche muslimische Migranten vor ihm – an Bord eines NGO-Schiffes nach Europa „gerettet“ wurde. (SB)

https://www.journalistenwatch.com/2020/11/16/geschaeft-sea-eye/

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