Lockdown – ja, da kommt bei den Linken Freude auf

Foto: Wegen Corona geschlossene Theaterkasse (über dts Nachrichtenagentur)

Für Bolschewisten, die vom Staat durchgefüttert werden, wie zum Beispiel linke Politiker gibt des anscheinend nichts besseres, als einen Lockdown. Die Wirtschaft bricht zusammen, wobei natürlich gerade die Selbstständigen die Leidtragenden sind und nur diejenigen, die nicht arbeiten, wie sie selber, spüren nichts davon, weil das Geld vom Staat auch während eines Lockdowns weiter in ihre Taschen fließt.

So müssen wir uns nicht wundern, dass es einige kaum erwarten können, dass es wieder losgeht:

Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Pankow, Sören Benn (Linke), setzt sich für einen anderen Umgang mit dem Thema Lockdown ein. „Es geht darum, ob wir die Pandemie im Griff haben oder ob die Pandemie uns im Griff hat, ob die Welle uns vor sich hertreibt oder ob wir sie reiten“, sagte er am Samstag dem Deutschlandfunk. „Darum finde ich den Umgang mit dem Thema Lockdown, der im Moment verhandelt wird wie eine nationale Katastrophe oder als Strafe der Bürger, wenn sie sich nicht an die Regeln halten, für einen falschen Umgang und schlage vor, einen Lockdown als ganz normales Instrument, epidemiologisches Instrument im Handling der Krise zu behandeln“, so der Linken-Politiker.

Man solle sich darauf vorbereiten und Indikatoren entwickeln, „ab wann ein Lockdown sinnvoll sein kann“, sagte Benn. „Lasst uns dann einen klaren Anfang und ein klares Ende eines solchen Lockdowns benennen, damit man sich auch besser drauf einstellen kann, den besser aushalten kann. Und lasst uns vorab auch darüber diskutieren, welche konkreten Maßnahmen ein solcher Lockdown vielleicht auch im Unterschied zu dem ersten ungeplanten Lockdown im März beinhalten soll“, schlug der Lokalpolitiker vor.

Man müsse „in Optionen denken“. Im Moment mache es nicht den Anschein, dass die bisher ergriffenen Maßnahmen tatsächlich dazu führen, dass die Welle einen anderen Verlauf nimmt als den Aufwärtsverlauf. „Das heißt, wir sind auf einem einzigen Gleis unterwegs in der Hoffnung, dass eine Vielzahl von Maßnahmen, die ganz selten evidenzbasiert sind, dann irgendwann dazu führt, dass die Welle bricht.“

Sein Vorschlag: „Lasst uns einen planvollen Lockdown vorbereiten. Wenn man sagt, wir bereiten uns darauf vor, beispielsweise Mitte November in einen Lockdown zu gehen, dann ist der geplant, dann kann man den jetzt angehen, und dann kann man ja sagen, wenn die Zahlen bis zum Zeitpunkt X sich nicht auf einem bestimmten Niveau stabilisiert haben oder wieder runtergehen, dann gehen wir ab dem Zeitpunkt Z in einen zeitlich begrenzten Lockdown“, so der Linken-Politiker. Sollten sich die Maßnahmen als wirksam erweisen, könne man den Lockdown dann auch „jederzeit“ wieder absagen, sagte der Bezirksbürgermeister von Berlin-Pankow.

Was für ein krankes Verhältnis hat dieser Mann zur Freiheit? Außerdem weiß er ganz genau, dass ein zeitlich begrenzter Lockdown das Problem nur immer wieder aufschiebt. Gehen die Zahlen runter und der Lockdown wird aufgehoben, gehen die Zahlen wieder hoch – bis zum nächsten Lockdown.

Bis von Deutschland nur noch eine Ruine übrig geblieben ist.

Auch Lauterbach ist schon ganz heiß auf die nächste Katastrophe:

Der SPD-Gesundheitsexperte hat jetzt noch einmal eindringlich vor einem erneuten Lockdown bereits in wenigen Wochen gewarnt und Bund und Länder zum Beschluss von weitergehenden Maßnahmen aufgefordert. „Wenn es uns in den kommenden zwei bis drei Wochen nicht gelingt, die persönlichen Kontakte zu beschränken, werden die Zahlen in wenigen Wochen so stark gestiegen sein, dass uns nur noch ein erneuter Lockdown bleibt“, sagte Lauterbach zu „Bild am Sonntag“. „Die Einschränkungen, die jetzt beschlossen wurden, reichen leider nicht aus, um überfüllte Intensivstationen und einen deutlichen Anstieg der Todeszahlen im Dezember zu verhindern. Da müssen wir nachjustieren.“ Lauterbach fordert eine deutlich Ausweitung des Homeoffice und geteilte Klassen in den Schulen. „Wenn wir nicht wollen, dass die Schulen mit regelmäßigem Schulausfall auch noch zu Hotspots werden, sollten die Schulklassen jetzt aufgeteilt werden in Vormittags- und Nachmittagsunterricht“, sagte er.

Jeder Kontakt, egal wo, könne kontaminiert sein, so Lauterbach weiter. „Es reicht allein nicht mehr, nur vorsichtig zu sein und die AHA+L-Regeln einzuhalten.“ Er ermahnte die CDU, den für Anfang Dezember geplanten Parteitag mit 1.001 Delegierten abzusagen.

„Die CDU kann nicht gleichzeitig für das Verbot kleinerer Veranstaltungen eintreten und dann mehr als 1.000 Menschen an einem Ort versammeln. Politik hat eine Vorbildfunktion, deshalb sollte die CDU den Parteitag absagen.“ Auch eine Mehrheit der Bürger findet, dass der CDU-Parteitag, bei dem ein neuer Vorsitzender gewählt werden soll, in der aktuellen Corona-Lage nicht stattfinden sollte.

55 Prozent sind laut einer Kantar/Emnid-Umfrage im Auftrag der „Bild am Sonntag“ für eine Absage, 36 Prozent sprechen sich für die Durchführung aus (weiß nicht, keine Angabe acht Prozent). Das Meinungsforschungsinstitut Kantar/Emnid befragte für die Erhebung insgesamt 505 Menschen am 22. Oktober. Frage: „Die CDU hat einen Parteitag am 4. Dezember in Stuttgart mit 1.001 Delegierten geplant, um dort einen neuen Parteivorsitzenden zu wählen. Sollte dieser Parteitag wegen Corona abgesagt werden?“

Was Lauterbach uns sagen will: Machen wir einen Lockdown, um einen Lockdown zu verhindern. Was für eine Verarschung. (Mit Material von dts)

https://www.journalistenwatch.com/2020/10/25/lockdown-linken-freude/

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