MORAL UND MENSCHLICHKEIT Intoleranz zweiten Grades

 

Von SAMIRA KLEY | Dieser Tage treibt ein besonders schrecklicher Diskurs im polit-medialen links-grünen Spektrum sein Unwesen. Besonders weltoffene und sich selbst als humanistisch bezeichnende Personen diskutieren darüber, Abtreibung bis kurz vor der Geburt möglich machen zu wollen. Es sei die Entscheidung der werdenden Mutter, sich auch noch kurz vor der Entbindung aus jeglicher Verantwortung ziehen zu können. Es sei kein Mord, denn Mord ist es nach Auffassung der Befürworter erst, wenn das Kind tatsächlich das Licht der Welt erblickt. Dass Ungeborene in diesem Stadium lebensfähig wären, auch schon im Mutterleib Gefühle entwickeln. Die Stimmen der Eltern, der Geschwister erkennen. All das ist in diesem Zusammenhang indiskutabel. Jeder scheint sich dessen bewusst, jedoch scheint die Willkür der werdenden Mutter ein heiliges Gut zu sein, das sich um jeden Preis, sei er noch so pervers, seinen Weg bahnen muss.

Debatten wie diese führen wir seit Monaten, denn im Jahr 2020 hat ein Wandel stattgefunden, der in ungeahnter Geschwindigkeit immer weiter und weiter fortschreitet. Wir reden über Zukunftsaussichten, die uns bis vor gut einem Jahr noch nicht einmal im Traum eingefallen wären.
Da wäre beispielsweise die Legalisierung von pädophilen Handlungen. Auch das war außerhalb der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung, nämlich durch die Hintertür, in den Weiten des world wide web, ein brisantes Thema. Dort sammeln sich politisch Interessierte aus dem links-liberalen Spektrum, die sich für sexuelle Handlungen und sogenannten Liebesbeziehungen von Erwachsenen mit Kindern aussprechen. Nur solange diese im gegenseitigen Einvernehmen durchgeführt werden sollten. Das beruhigt natürlich. Nicht.
Die pädophile Community versuchte daraufhin Anklang in der LGBTQ+-Community zu finden und scheint damit nicht ganz unerfolgreich zu sein. Ganz selbstverständlich kamen Personen aus der Versenkung und bekannten sich offen zu ihrer Neigung, nämlich dem Wunsch nach Sex mit Kindern und Jugendlichen. Ohne Konsequenzen befürchten zu müssen. Es ist ohne Frage, dass Pädophilie als eine psychische Abnormalität behandelt werden muss und es selbstverständlich Betroffene gibt, die sich ihrer seelischen Erkrankung bewusst sind.
Allerdings gibt es ebenso viele, die ihre sexuelle Neigung ausleben möchten und sich sicher zu sein scheinen, dass sie eben nicht krank sind. Recherchiert man in einschlägigen Foren, die im Übrigen nicht einmal schwer zu finden sind, wird man sich dem Ausmaß der Katastrophe bewusst. Nutzer schreiben dort, ganz von sich und ihren Vorstellungen überzeugt, dass sie sich in Nachbar Torstens minderjährige Tochter verliebt haben und sie demnächst nach einer Beziehung fragen werden.
Es ist nicht verboten über derlei menschliche Abgründe offen zu debattieren, schließlich leben wir in einer Demokratie, in der auch der größte Schwachkopf zu Wort kommt und kommen darf. Was allerdings fast sprachlos macht, ist die Tatsache wie selbstverständlich man über Legalisierung von eben diesen Delikten gegen die Würde von Kindern spricht. Und wie selbstverständlich man Traumatisierung und das lebenslange Leid nur für Bedürfnisbefriedigung und die Aufwertung des eigenen kranken Selbst, in Kauf nehmen möchte.
Neben diesen Verbrechen an Moral und Menschlichkeit steht ebenso die Diskussion über die Legalisierung von Drogen, jeglicher Art, sehr hoch im Kurs. Ganz nach der Devise „Haste Haschisch in den Taschen, haste immer was zu Naschen.“, wird aus einschlägigen Kreisen nahezu aggressiv darauf gepocht, sich bestenfalls 24-Stunden täglich straffrei in einen Vollrausch begeben zu dürfen. Wir kämpfen nicht mehr gegen den drohenden Werteverfall. Wir befinden uns schon mittendrin.
Kein Mensch hätte vor zehn Jahren auch nur geahnt, dass es einmal möglich sein wird mehrere Geschlechtsidentitäten anzunehmen, niemand hätte überhaupt geahnt, dass es anstatt zwei bis zu sechzig verschiedene Geschlechtern geben mag. Und vor allem hat niemand sich auch nur träumen lassen, dass diese Einbildung auch noch gesellschaftlich toleriert, gar akzeptiert werden würde. Dabei sind sich Behörden und Mediziner sehr wohl bewusst über den Krankheitswert der Transsexualität und anderer Geschlechtsidentitätsstörungen. Denn sie sind gelistet im ICD, dem weltweit wichtigsten anerkannten Klassifikationssystem für Krankheiten weltweit. Zu stören scheint sich daran niemand.
Auch scheinen migrantische Straftäter nicht besonders unbeliebt zu sein, denn folgt man der Kritischen Theorie nach Adorno und anderen Vertretern der 68er Bewegung, sind Menschen mit dunklerer Haut selbst nicht für ihre Taten verantwortlich. Verantwortlich sei die weiße Gesellschaft, die durch Unterdrückung und Benachteiligung migrantische Verbrecher erst konstruieren würde. Ganz offensichtlich wird dieses Phänomen, wenn man die Urteile von Weißen und dunkelhäutigen Mördern, Vergewaltigern oder Dieben in Deutschland und der EU vergleicht. Straftäter mit Migrationshintergrund kommen aus ihren Taten meist mit milden Urteilen heraus. Begründung: Psychisch erkrankt. Vermindert schuldfähig in der Folge. Falls dieses Muster für den ein oder anderen bis jetzt zwar offensichtlich war, dennoch keinen Sinn ergeben hat, dem lege ich die Werke Adornos und Horkheimers nahe.
Was wir bald erleben werden oder schon erleben, ist eine völlig enthemmte Gesellschaft, die sich ihrer Probleme nicht bewusst ist und ihre Wut, das Gefühl das etwas nicht stimmen mag und die nicht wahrgenommene Frustration über fehlende Grenzen, in einem ausschweifenden Leben und rauscherzeugenden Substanzen ertränken wird. Die herrschende Kinderfeindlichkeit und die Angst davor sich vervielfältigen zu wollen werden unter dem Deckmäntelchen des Umweltschutzes versteckt und sind nur zwei von vielen Symptomen der entgrenzten und demoralisierten Bevölkerung.
Zum Verständnis: Kinder sind in links-grünen Milieus nichts weiter als umweltschädliche Blagen. Sie stoßen zu viel CO2 aus, hinterlassen einen immensen ökologischen Fußabdruck. Es gibt sogar Menschen, die aufgrund des drohenden Weltuntergangs eine Sterilisation in Betracht ziehen oder sogar durchgeführt haben. Die Frage ist folgende: Spricht hier wirklich die Mehrheitsgesellschaft oder sind es wenige, besonders aggressiv vorgehende Kräfte, die mit aller Macht ihre Ideologie durchsetzen wollen? Oder sind die, zumindest in der öffentlichen politischen Debatte eher wenigen, Konservativen auch tatsächlich in der Unterzahl?
Ich bin mir nicht sicher. Sicher bin ich mir allerdings in einer Angelegenheit: halten wir die voranschreitende moralische und menschliche Verwahrlosung nicht auf, werden wir mit Karacho allesamt vor eine Wand fahren. Die Schadensbegrenzung wird uns alles abverlangen und wir werden uns fragen, warum wir nicht früher etwas dagegen getan haben. Warum wir nicht besser und lauter für unsere Werte eingetreten sind. Deshalb: Mut zur Intoleranz. Denn die heute als intolerant geltenden Konservativen haben den nun dahinsiechenden Wohlstand dieses Landes erwirtschaftet, haben Familien gegründet und zusammengehalten. Das funktioniert nur, mit einem Wertekompass der eben nicht dem eines Delinquenten gleicht.

Grenzen sind nicht nur geopolitisch sinnvoll. Grenzen braucht es vor allem im alltäglichen Umgang miteinander. Lasst uns unsere persönlichen und moralischen Grenzen schützen und pflegen, um ein zukünftig menschliches miteinandermöglich machen zu können.

http://www.pi-news.net/2020/10/intoleranz-zweiten-grades/

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