Hallo, Herr Kaiser: Armin Laschet angeblich Nachfahre von Karl dem Großen

Armin Laschet bei der Ernennung zum Major der Reserve der Ehrengarde der Stadt Köln 1902 e.V.im Hotel Excelsior. Köln, 09.01.2017 *** Armin Laschet on the appointment to the rank of major of the reserve of the honor guard of the city of Cologne 1902 e V at the Hotel Excelsior Cologne 09 01 2017 Foto:xC.xHardtx/xFuturexImage

Armin Laschet in der Amtstracht von Karl dem Großen? (Foto:Imago/FutureImage)

In „The Da Vinci Code – Sakrileg“ von Dan Brown besteht die Schlußpointe darin, dass die Protagonistin – gespielt von Audrey Tautou –  letzte Nachfahrin einer durchgehenden Blutlinie ist, die auf Jesus Christus und Maria Magdalena zurückgeht. In der Realität ist Stammbaumforschung nicht ganz so sexy – vor allem dann nicht, wenn es um die Nachkommen von Karl dem Großen geht und am Ende der Ahnenreihe plötzlich Armin Laschet herauskommt.
Dass der NRW-Ministerpräsident tatsächlich in 40. Generation von Karl abstammt, will Laschets Bruder, Hobby-Ahnenforscher und vermutlich auch inoffizieller CDU-Wahlhelfer, herausgefunden haben. Das schreiben, wie „Bild“ berichtet, die Journalisten Tobias Blasius und Moritz Küpper in ihrer Laschet-Biografie „Der Machtmenschliche“, die am Freitag erscheint. Auch ein örtlicher Bezug ist gegeben: Der geborene Aachener Laschet soll ein Fan seines angeblichen Vorfahren sein und hat in seinem Büro in der Düsseldorfer Staatskanzlei eine goldene Karl-Büste aufstellen lassen.
Wenn diese Schnurre stimmt, dann wäre es ein Beispiel für den Bedeutungsverlust und die Degeneration der Erben des ersten paneuropäischen Herrschers des Mittelalter – denn Laschet ist weder politisch noch physisch „groß“ (was allerdings Karl der Große wohl auch nicht wahr), noch reicht seine Macht auch nur näherungsweise an die des Frankenherrschers heran. Einschränkend ist jedoch darauf hinzuweisen, dass so ziemlich jeder heutige Deutsche von irgendwelchen berühmten historischen Personen mit abstammt, wenn man in der Geschichte nur weit genug zurückgeht…

Karl der Große musste sich allerdings auch nicht auf aussichtslose K-Kandidaturen einlassen und sich nicht mit Ende-Gelände-Anarchisten und „Hambis“ im rheinischen Braunkohlerevier herumplagen, oder mit Gegnern seiner Corona-Auflagen. Politische Gegner wurden kurzerhand geköpft, renitente Weibsbilder in Klöster verbannt. Letzteres wäre mit Blick auf Angela Merkel immerhin ein verlockender Gedanke.

https://www.journalistenwatch.com/2020/09/17/hallo-herr-kaiser/

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