Die Sicherheit in der Blutspende hat absolute Priorität! Spender müssen sorgsam kontrolliert, Empfänger maximal geschützt werden!

+++ Pressemitteilung +++                                             17. September 2020

Dr. Sylvia Groß MdL (AfD): Die Sicherheit in der Blutspende hat absolute Priorität! Spender müssen sorgsam kontrolliert, Empfänger maximal geschützt werden!

In der heutigen Plenarsitzung stellten die regierungstragenden Fraktionen den Antrag, das Transfusionsgesetz so zu ändern, dass die Diskriminierung bestimmter Personengruppen im Rahmen der Blutspende beendet wird.

Dazu Dr. Sylvia Groß, gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag: „Die an der Konzeption der Hämotherapie-Richtlinien beteiligten Experten, wie beispielsweise die Bundesärztekammer, das Paul-Ehrlich-Institut, oder das Robert Koch-Institut, stellen auf dem Boden aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse u. a. die Zulassungskriterien für Blutspender auf; es gilt die Devise, höchstmögliche Sicherheit für das Blutprodukt und damit für die Patienten zu garantieren. Spender müssen sorgsam kontrolliert, Empfänger maximal geschützt werden.“

Dr. Groß erläutert: „Um diese Sicherheit herzustellen, sehen die Blutspende-Richtlinien u. a. vor, bestimmte Personengruppen, deren Sexualverhalten ein gegenüber der Allgemeinbevölkerung erhöhtes Übertragungsrisiko für durch Blut übertragbare schwere Infektionskrankheiten, wie z. B. HBV, HCV oder HIV bergen, für die Dauer von zwölf Monaten von der Blutspende zurückzustellen; auch heterosexuelle Personen mit sexuellem Risikoverhalten, beispielsweise Geschlechtsverkehr mit häufig wechselnden Geschlechtspartnern, fallen hierunter; schließlich beginnt die Herstellung der Blutprodukte bereits mit der sorgfältigen Auswahl der Blutspender. Diese Tatsache wertet die Ampelkoalition als Diskriminierung und fordert die Abschaffung dieser Rückstellfristen.“

Dr. Groß weiter: „Natürlich werden keine Personen diskriminiert; die Rückstellung von der selbstlosen Blutspende ist mit keinem einzigen Nachteil für die zurückgestellten Personen verbunden; daher ist der Vorwurf der Diskriminierung hier völlig deplatziert. Einzig allein ausschlaggebend sind die sexuellen Praktiken, die mit einem hohen Risiko für die Übertragung schwerer Infektionskrankheiten, wie auch HIV, assoziiert sind und welche die Rückstellung begründen. Blut ist ein Medikament, welches als Therapeutikum bei bestimmten Erkrankungen notwendig  wird. Die Patienten haben ein Recht auf sichere Blutprodukte und damit auf den Schutz ihrer Gesundheit. Wir haben den Ampel-Antrag abgelehnt“, so Dr. Groß abschließend.

Dr. Sylvia Groß  ist gesundheitspolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Landtag Rheinland-Pfalz. 

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