Bad Kreuznach benötigt bezahlbaren Wohnraum

Eine künstliche Verteuerung dem eh schon überfrachtetem Wohnungsbau aufzubürden,
ist definitiv der falsche Ansatz.

Der aktuelle kulturmarxistische Zeitgeist schreit seit ein paar Jahren unüberhörbar nach eine „Sozialquote“ für neu geschaffenen Wohnraum.

Die damalige CDU-Stadtratsfraktion hat in ihrem Bestreben den linken Block links zu überholen und dabei dem sozialistischen Zeitgeist gerecht zu werden, die Maxime von Ludwig Erhard von der sozialen Marktwirtschaft vergessen und eine irrwitzige „Sozialquotierung“ von 20 % für den Wohnungsbau in Bad Kreuznach im Stadtrat durchgedrückt.

Eine „Sozialquotierung“ für Wohnungsbau ist die Antithese zu Erhards Aussage,
wonach der Markt per se sozial ist.

Wenn ein Privatinvestor eines Projekts im Kurgebiet von Bad Kreuznach, welches „medizinische, therapeutische und pflegerische Dienstleistungen für alle Gesellschaftsschichten anbieten soll“,
von der Bad Kreuznacher Verwaltung en Passant erfährt, dass der Begriff des „betreuten Wohnen“ nach geltendem Baurecht nicht definiert sei und deswegen die sozialistische Planvorgabe von 20% voll zum Tragen kommt, zeigt dies die Grenzen des Sozialismus westlicher Prägung auf: Die Rentabilität ist gefährdet und das wichtige Projekt für Bad Kreuznach steht auf der Kippe.

Planwirtschaft ist der falsche Weg und hat noch nie funktioniert.

Die freiheitlich-konservative AfD-Stadtratsfraktion ist grundsätzlich gegen ideologische Fantastereien.
Wir argumentieren und stimmen im Stadtrat gegen unsinnige Quotenregelungen, die den Menschen und der Stadt Bad Kreuznach nichts bringen, außer unnötige Bürokratie und Ungerechtigkeit und somit Verhinderung von dringend notwendigen Projekten.

https://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/bad-kreuznach/stadt-bad-kreuznach/erneuerung-der-augusta-bauten-liegt-aktuell-auf-eis_21613243

 

 

Thomas Wolff
Fraktionsvorsitzender

 

 

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