Höchst gefährlich

+ + + Leserbrief an die ALLGEMEINE ZEITUNG-Lokalredaktion Bad Kreuznach + + +
          Von: Karl-Eugen Kaiser

Respekt dem Autor des Beitrages „Höchst befremdlich“ vom 29.02.. Auf zwei Seiten, reich bebildert und mit vielen Sprechblasen versehen, hat er den Lesern in einer wahren Fleißarbeit  das umfangreiche verbale Sündenregister der AfD-Bundestagsabgeordneten Nicole Höchst drastisch vor Augen geführt. Dabei hat er sogar die Wörter, es sind 13.578 in 24 Reden,  gezählt.

Der Leser erkennt nach der Lektüre: Frau Höchsts Redeinhalte und ihr Sprachduktus sind  mehr als  „h(H)öchst befremdlich“, man könnte sie als „h(H)öchst radikal“  bezeichnen. Der Autor:…“ sie wütet, schmettert, feuert, grollt, verbreitet Schrecken, produziert Hass, gilt gar als „einer der Hochöfen (…öfinnen!?)  der Angst-Mach-Industrie der AfD“.

Des weiteren trägt sie offen das christliche Symbol des Kreuzes an ihrem Hals (hohe Repräsentanten unserer beiden großen christlichen Kirchen lassen das am Tempelberg rücksichtsvoll und schamhaft unter ihren Soutanen verschwinden), das zudem während ihrer Reden „Auf und Ab wippt“. Ein Vergehen, das man nur als „h(H)öchst blasphemisch“  bezeichnen kann. `

72-mal, so der Autor, hat diese Frau in ihren 24 Reden vor dem Deutschen Bundestag (demnach 3-mal pro Rede!) das Wort Deutschland benutzt. Das zeigt: sie hat offenbar kein Problem mit ihrer eigenen nationalen Identität, was in Zeiten offener Grenzen bzw. grenzenlosem Globalismus „h(H)öchst verdächtig“  ist.

67-mal gar hat sie das Wort „Frau“ gebraucht –  „h(H)öchst merkwürdig“Selbst die Wörter „Grün“ und „Klima“ hat sie x-fach benutzt. 4-mal in ihren 24 Reden, also 1-mal in jeder 6sten Rede, sprach sie von „Hetze, Verbrechen, Mord, Vergewaltigung“, was in der Tat in Zeiten von political correctness  „h(H)öchst kritikwürdig“ ist. Dabei hat sie nicht 1-mal ihren Kreuznacher Wahlkreis erwähnt und erweist sich damit als „h(H)öchst undankbar.“

Frau Höchst zieht den Klimawandel in Zweifel, bestreitet Feinstaubtote durch Dieselmotoren, wettert gegen Kinderehen und Polygamie, verabscheut Diktaturen, ist gegen häusliche Gewalt an Frauen, Beschneidung und Zwangsverheiratung von Mädchen und protestiert gegen Ehrenmorde. Zusammen genommen: „h(H)öchst verwerflich.“

Was uns der Autor nicht verrät (oder weiß er es nicht?), ist, ob sie denn auch, wie „andere AfD-Mitarbeiter im Bundestag, ein Messer mit zur Arbeit gebracht hat“. Aber, weitaus gefährlicher, diese Frau ist eine Karatekämpferin!

Sie ist h(H)öchst gefährlich!

PS: Wer Spuren von Ironie in diesem LB findet, darf sie behalten.

Karl-Eugen Kaiser