Totentanz der SPD: Das sozialdemokratische Zeitalter endet, wie es begonnen hat

Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans in der Sendung von Anne Will

Screenshot ARD Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans in der Sendung von „Anne Will“

Auszüge aus dem Artikel im Focus:

https://www.focus.de/politik/experten/gastbeitrag-von-gabor-steingart-der-totentanz-der-spd-die-neuen-parteichefs-stehen-gedanklich-verhaermt-vor-uns_id_11412530.html

 „Die neue Doppelspitze der SPD ist mehr Verzweiflungstat denn Verheißung“

Mein Kollege Michael Bröcker, lange Jahre Chefredakteur der „Rheinischen Post“, kommentiert im Morning Briefing Podcast die Berliner Ereignisse. Seine Kernaussagen:

„Die neue Doppelspitze der SPD ist mehr Verzweiflungstat denn Verheißung. In die Nachfolge von August Bebel, Willy Brandt und Gerhard Schröder treten zwei Sozialdemokraten, die nie eine Wahl gewonnen haben.“

„Die politische Bilanz von Norbert Walter-Borjans ist bescheiden. Seinen Haushalt als nordrhein-westfälischer Finanzminister wies der Verfassungsgerichtshof gleich drei Mal als rechtswidrig zurück. Von Walter-Borjans blieben knuffige Sprüche, hohe Schulden und eine Finanzpolizei, die mit geklauten Daten Jagd auf Steuerbetrüger machte.“

„Saskia Esken hat ihren Wahlkreis noch nie direkt gewinnen können. Zuletzt bekam sie 16,9 Prozent der Erststimmen, das ist weniger als der SPD-Bundesdurchschnitt in den Umfragen.“

„Der wahre Gewinner ist Juso-Chef Kevin Kühnert, dessen Truppen zur Wahlurne stürmten, um der ungeliebten Großen Koalition einen Denkzettel zu verpassen. Das ist gelungen. Respekt!“

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