Rückschritt in die Planwirtschaft

+++ Pressemitteilung +++                                                                                                    18.10. 2019

Jürgen Klein MdL (AfD) zum Windenergie-Erlass: Rückschritt in sozialistische Planwirtschaft schadet Umwelt, Wirtschaft und Verbrauchern

Im Artikel „Land will Windkraft aus der Krise holen“ des Öffentlichen Anzeigers vom 18.10.2019, Seite 3, ist zu entnehmen, dass das Land mit einem neuen ‚Windenergie-Erlass‘ den Windanlagen-Betreibern die entsprechenden Genehmigungsverfahren erleichtern will. Diese fordern auch eine eigene Einspeisevergütung für Rheinland-Pfalz.

Dazu Jürgen Klein (AfD): „Seit Jahren will das grün-geführte Umweltministerium von Rheinland-Pfalz die Welt retten mit einem ständigen Ausbau von Windindustrie-Anlagen.  In Anbetracht der Tatsache, dass Rheinland-Pfalz zu den windärmeren Ländern in Deutschland gehört, (die Windhöffigkeit schwankt zwischen 17 und 19 % der Jahresstunden), – ist es schon ideologischer Irrsinn, unsere Landschaft zu verschandeln und weiter Naturzerstörung zu betreiben für gerade mal 4 % Energieanteil an der benötigten Primärenergie. Der Windstrom ist nicht speicherbar und es gibt nur Strom, wenn der Wind ausreichend weht.“

Der umweltpolitische Sprecher erläutert: „Es ist schon eine Frechheit, wenn unrentable Unternehmen eine sozialistische Planwirtschaft einfordern, die einige wenige begünstigt zu Lasten der Allgemeinheit –  und das nur aus einer moralischen Überhöhung heraus. Statt Rheinland-Pfalz fit für die Zukunft zu machen, wird die Windmühlentechnologie des 18. Jahrhunderts hervorgekramt und den Bürgern mit ständiger Medienpropaganda als Allheilmittel verkauft. Die Zeche für das anhaltende Geschrei nach der Dekarbonisierung des Landes werden alle am Ende sehr teuer bezahlen.“

Jürgen Klein ist umweltpolitischer Sprecher der AfD-Landtagsfraktion im Landtag von Rheinland-Pfalz.

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