Der Bürgerwille

                                            Staudernheim, 17.03.2019

Seit Jahren wird von Seiten der BRD-Polit-Oligokraten der Bürgerwille ignoriert.

Ob dieser Behauptung reibt sich der Bürger, im Folgenden „Hein Michel“ genannt, der brav seine Steuern zahlt, sofort die Ordnungsstrafe wegen Geschwindigkeitsvergehen überweist und klaglos die Verschwendung seiner Steuergelder hinnimmt, verwundert die Augen.

So glaubt der wohlgesinnte „Hein Michel“, dass die wöchentlichen Umfragen und deren Veröffentlichung über das Politbarometer doch beweisen, dass man auf uns, die Bürger hört und dass die Regierung  für Recht und Ordnung sorgen würde. Begründet auf infantiler Sorglosigkeit, die ihm seine Einfalt geschenkt hat, wähnt sich daher „Hein Michel“ in Sicherheit.

„Recht, so wie die Welt heute beschaffen ist, ist nur Sache von an Macht Ebenbürtigen, während die Starken tun, was sie wollen, und die Schwachen ertragen, was sie müssen“ (Melier-Dialog Thukydides).

Diese Zeilen des griechischen Historikers gelten als der Urtext der abendländischen Machtpolitik und haben auch heute noch aktuelle Gültigkeit. Die Schwachen sind die jetzigen Bürger und wenn sie nicht ertragen wollen, was sie müssen, dann müssen sie erzogen oder umerzogen werden, was an Hand der Umfrage-Ergebnisse leicht zu bewerkstelligen ist.

Dazu der abfällige O-Ton A. Merkel: „die Deutschen werden sich noch an vieles „gewöhnen“ müssen“. Man beachte die zynische SED-Dialektik.

Siebzig Jahre nach dem zweiten Weltkrieg erlebt der deutsche Bürger die dritte Umerziehungswelle: die erste in der Nachkriegsära als

sogenannte „Entnazifizierung“, die zweite unter G. Schröder als „Kampf gegen rechts“ und die dritte mit der Erfindung des Begriffes „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ vor zwei Jahren.

Jetzt kommt die Menschheit ins Spiel. Und wer Multi-Kulti-Wahn oder Migrations-Chaos oder islamische Straftäter kritisiert, kann mittels „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ beliebig in die Nazi-Zwangsjacke gesteckt werden, da er gegen die Menschheit hetzt und gegen das neue Gesetz, den Universalismus der Menschenrechte verstößt.

Der gruppenbezogene Generalverdacht rechtfertigt Maßnahmen, die man früher als Sippenhaft bezeichnet hat. Es stellt sich die Frage, was Demokratie mehr gefährdet: eine rechte Partei, die niemand wählen muss, aber wählen kann, oder der Kampf gegen sie“ (Henryk M. Broder).

Hybris O-Ton A. Merkel: „auf der Basis der Menschenrechte  kann ich mir eine Zusammenarbeit mit Trump vorstellen“.

Wer Menschheit sagt, will betrügen“ (C. Schmitt, Nomos der Erde), weil die unter diesem Banner geführten Strategien, auch Kriege, nicht humanitären sondern machtpolitischen Interessen dienen. Eine offensichtliche Täuschung des Bürgers, genannt Betrug und ein Verrat der eigenen Ideale.

Trotz der verbalen Nebelkerzen hat der wachsame Bürger die Politik-Medien-Clique durchschaut und immer öfter rutscht „Hein Michel“ die vorher nur stumm geballte Faust aus der Hosentasche.

Somit hat die Denunziation durch die Amadeu-Antonio-Stiftung eine neue Formel: der Rechtsradikalismus sei in der Mitte der Gesellschaft angekommen und der Kampf müsse verstärkt werden. Kommentar des Stammtisches: „die SA-ANTIFA lässt grüßen“.

Seit der Massenmigration im November 2015 ist der Bruch rechtsstaatlicher Normen zur Norm geworden, nationale Souveränität oder Gesetze sind außer Kraft oder der EU und UNO übertragen worden, ein Ausnahmezustand als Dauerzustand!

So irrsinnig das ist: Dieses Land benötigt tatsächlich in wachsender Zahl Schutzzonen für uns, d.h. für die Schutzgebenden, die zunehmend vor den Schutzsuchenden Schutz suchen müssen“ (JR N° 3, März 2019 Dr. R. Korenzecher).

Merkel und die links-grün-ideologisierte Entourage haben die Open-Border-Politik de facto nicht beendet. Sie sind verantwortlich sowohl für die Zunahme atavistisch-islamischer Rechtsverachtung und Gewaltbereitschaft als auch für die Zunahme des aggressiven islamischen Judenhasses, so Korenzecher.

In diesem Kontext steht ein nachvollziehbares Eingeständnis des Kabarettisten Jürgen von der Lippe, Witze über den Islam zu unterlassen. „Sein Leben sei ihm wichtiger als ein guter Gag“.

Insofern ist die zunehmende Islam-Affinität der BRD-Regierung nach der Behauptung Merkels „der Islam gehört zu Deutschland“ vielleicht zu deuten, die in der Kranzniederlegung Steinmeiers für PLO-Führer Arafat den Affront gegen Israel im Sinne eines staats-politischen Desasters zuspitzte.

Der machtstrategische Instinkt Merkels richtet sich scheinbar nach dem Modus des Slogans aus der  Zeit Karls des Großen „lieber einen Franken zum Freund als zum Feind“.

Nach dem zweiten Weltkrieg galt der Slogan „lieber einen Juden zum Freund als zum Feind“. Heute gilt der Slogan „lieber einen Islamisten zum Freund als zum Feind“.

In dieser politischen Zwickmühle helfen „Hein Michels“ Beteuerungen, er sei nicht fremdenfeindlich, sondern habe nur was gegen feindliche Fremde, reichlich wenig. Hilfreich ist die Feststellung   Papst Benedikts XVI, „das Recht auf Aufenthalt in der eigenen Heimat, sei wichtiger als das Recht auf Migration“. Wenn aber die Verhältnisse in Deutschland sich im Sinne des Paradigmen-Wechsels wie gewünscht ändern sollen, dann muss „Hein Michel“ sein Schweigen beenden, aktiv werden und seinen Bürgerwillen öffentlich bekunden.

Die von A. Merkel vor zwei Jahren geäußerte Ankündigung „es bedarf einer nationalen Kraftanstrengung um Migranten ohne Bleiberecht raschest möglich abzuschieben“ (500.000 Syrer nach Beendigung des Krieges) wartet noch bis heute auf Umsetzung.

Die Kraftanstrengung besteht jedoch darin, der Welt bei jeder Gelegenheit die ewig währende Schuld der deutschen Nation unter die Nase zu reiben und sie der moralischen Überlegenheit anderer Staaten auszuliefern“ (Iris N. Masson).

„Hein Michel“ ist ein geduldiger Patriot, der seine Heimat liebt und der fast lethargisch und pflichtgemäß sein Wahl- und Stimmrecht wahrnehmen wird. Nach Dieter Stein ist dieses Minimal-Engagement nicht ausreichend, denn „jedes demokratische Grundrecht stirbt, wenn nicht mutig dafür gefochten wird. Das stickige Meinungsklima liegt in der Summe auch an der Feigheit vieler einzelner, für ihre Meinung einzustehen“.

Selbst durch innere Migration wird „Hein Michel“ der ausufernden gesellschaftlichen Repression nicht entgehen, da sie jedes Maß überschritten hat und sich vor allem fast ausschließlich gegen alles richtet, was als „rechts“ gilt (z.B. Ki-Ga-Mädchen mit Zöpfen).

„Hein Michel“ könnte sich bei der UN-Menschenrechtskommission beschweren, die 1997 in Artikel 6 folgendes Leitbild erklärt hat: „Jegliche Praxis oder Politik, die das Ziel oder den Effekt hat, die demographische Zusammensetzung einer Region, – in der eine nationale, ethische, sprachliche oder andere Minderheit oder eine autochthone Bevölkerung ansässig ist -, zu ändern, ist rechtswidrig“.

Inzwischen ist jedoch der Migrationspakt unterzeichnet, das Leitbild wertlos. Über die Hintertür wurde von A. Merkel und Konsorten das listenreich legalisiert, wogegen Andersdenkende und die Pegida-Bewegung jahrelang protestierten, nämlich die schleichende Islamisierung.

Wie Andersdenkende zu bewerten und zu behandeln sind, hat Merkel als FDJ-Funktionär in der SED-Diktatur eingetrichtert bekommen:

Andersdenkende sind demzufolge Lügner, Hetzer, geistige Brandstifter, politische Verbrecher, die mundtot gemacht werden müssen“ (Auszug aus dem Wörterbuch der marxistisch-leninistischen Philosophie Ost-Berlin 1984).

Noch Fragen „Hein Michel“? Wenn Du Dich nicht wehrst und Deine Grundrechte zur Mitbestimmung nicht wahrnimmst, wird das Leben in Freiheit bald ein Ende haben und zwangsläufig zur DDR 2-0 führen. Der Ächtungs-Aufruf des Herrn Schweitzer (SPD) besteht immer noch.                                                             -6-

Mutige Bürger haben daher den Verein „bürgerwille – verein für verfassungstreue e.v.“ gegründet, der sich einsetzen will, für die Bedürfnisse der Menschen nach Selbstbestimmung und nach Möglichkeiten der politischen Einflussnahme z.B. durch Volksbegehren und Volksentscheide und vieles andere mehr.

Die Präambel der „ Anleitung zur Durchführung von Bürgerbegehren“  enthält folgende Empfehlungen: „Wenn Sie in einer wichtigen und kontroversen kommunalpolitischen Frage wünschen, dass darüber die gesamte Bürgerschaft entscheidet, können Sie mittels einer Unterschriftensammlung (Bürgerbegehren) sowohl auf Gemeinde- als auch auf Kreisebene einen Bürgerentscheid beantragen, § 17 a Gemeindeordnung (GemO), § 11 e Landkreisordnung (LKO). Sie können auf diese Weise etwas Neues initiieren, Zustände verändern oder etwas Geplantes verhindern“.

Selbst Linksintellektuelle haben längstens festgestellt, dass etwas faul ist im Staate „D“. „Hausgemachte Probleme nicht mit Weltoffenheit verwechseln“, so Boris Palmer in seiner Kritik an Berlin (JF 9/19). „Vieles klappt einfach in der Hauptstadt erkennbar nicht. Vom Schulwesen über den Nahverkehr bis hin zur sichtbaren Verwahrlosung des öffentlichen Raumes, was Drogen, Armut und Kriminalität angeht“.

Im Problem-Bezirk Neukölln beklagt die Rot-Rot-Grüne Regierung öffentlich die zunehmende Verschleppung minderjähriger Mädchen in die Türkei. Dort wird deren Zwangsheirat vom Imam abgesegnet, die der türkische Staat neuerdings anerkennt. Und TUI bejubelt kolossale Buchungserfolge!

Zur Vermeidung der kontrollierten Demokratie mit totalitärem Anspruch „ALLE SOLLEN WOLLEN, WAS WIR WOLLEN“ gibt der Liedermacher und Freigeist Heinrich Mey in seinem Song „Sei wachsam“ weitreichende und erfrischende Ratschläge. Ich zitiere die letzte Strophe:

Ich hab‘ Sehnsucht nach Leuten, die mich nicht betrügen. Die mir nicht mit jeder Festrede die Hucke voll lügen. Und verschon‘ mich mit den falschen Ehrlichen. Die falschen Ehrlichen, die wahren Gefährlichen! Ich hab‘ Sehnsucht nach einem Stück Wahrhaftigkeit. Nach nem bisschen Rückgrat in dieser verkrümmten Zeit. Doch sag die Wahrheit und du hast bald nichts mehr zu lachen. Sie wer’n dich ruinier’n, exekutier’n und mundtot machen. Erpressen, bestechen, versuchen Dich zu kaufen. Wenn du die Wahrheit sagst, lass draußen den Motor laufen. Dann sag sie laut und schnell, denn das Sprichwort lehrt: Wer die Wahrheit sagt, braucht ein verdammt schnelles Pferd.“

Refrain: „Sei wachsam. Präg‘ dir die Worte ein! Sei wachsam und fall nicht auf sie rein! Pass auf, dass du deine Freiheit nutzt. Die Freiheit nutzt sich ab, wenn du sie nicht nutzt! Sei wachsam. Merk dir die Gesichter gut. Sei wachsam. Bewahr‘ dir deinen Mut. Sei wachsam und sei auf der Hut“!

Liebe Mitbürger: WO EIN WILLE IST, DA IST AUCH EIN WEG!

Dr. Walter Ott

Ein Kommentar

  • Lieber Dr. Ott,
    Ihre Adaption des „Hein Michel“ ehrt uns. Vielen Dank!

    Im Gegensatz zu den mit Ihrem Rekurs bedachten Michels setzt sich der weit überwiegende Teil der Bürger leider nicht wirklich in Bewegung.
    Die Artikulation des Bürgerwillens beschränkt sich in deprimierend hohem Maße auf die Teilnahme an virtuellen Kreisen in social-medialen Echokammern.
    Während die Kunstfigur des anfangs noch so braven „Hein“ sich weiter entwickelt und zum alternativen Wähler und schließlich auch zum Demo-Aktivisten wird, verbleiben seine realen Pendants in ihrer jeweiligen Kinderwelt verhaftet.
    Während sich der immer noch leicht „spießige“ Protagonist Hein schon längst, wenn auch noch zögerlich, so manchen Schlachtruf zutraut, überbieten sich die „Bürgerlichen“ der realen Welt in der Kunst des Distanzierens.

    Wenn wir unsere Ideale anstreben, müssen wir uns bewegen. Wenn wir bereit sind, uns an das was ist und sein soll zu gewöhnen, können wir verharren.
    Darin mag ein Kernproblem des Konservativen liegen. Wir bewahren, wir konservieren, unsere Kräfte sind statisch, wir wollen das Sofa nicht wirklich verlassen.
    – Uns entgegen stehen Kräfte der Veränderung, Kräfte der Dynamik, wechselhaft, zu Chaos bereit.
    So laufen wir Gefahr, dass es der Spielball ist, der entscheidet, wohin wir uns als Objektball bewegen sollen.

    Der Ihrerseits angeführte Thukydides kannte das Phänomen der Bequemlichkeit sehr wohl und bemerkte dazu,
    „…wie denn die Menschen gewöhnlich, was sie begehren, unbedachter Hoffnung überlassen, was aber nicht bequem ist, mit selbstherrlichen Begründungen wegschieben.“

    Dass die „innere Migration“ bestenfalls eine temporäre Lösung sein konnte, wird inzwischen deutlich. Es genügt nicht mehr, sich nur in die vermeintliche Anonymität zurückzuziehen. Die angeblich geschützten Räume geschlossener Chat-Gruppen bieten keine Diskretion mehr. (was im übrigen noch nie eine Eigenschaft so genannter „Sozialer Medien“ war)
    Längst wollen Überwachung und Sanktion das heimische Wohnzimmer erobern.

    Vielleicht sollten wir, unter dem Dach der Alternativen, die uns noch verbleibende Zeit nutzen, im letzten Refugium des freien Wortes endlich Strategien zu entwickeln, wie die inneren Distanzierungskämpfe zu beenden wären.
    Vielleicht ließen sich dort die Fesseln der inneren Emigration lösen, um nach Wegen für „getrennt-vereinte“ Alternativen zu suchen, ohne jedes Wort gleich öffentlich nachlesen zu können.

    Was uns einst als Dystopie erschien (s. Nachtext) , hat uns eingeholt, und bald ist wieder Schweigen.
    Michel steh auf und nutze den Tag! Die Zeit für ein hedonistisches „carpe diem“ ist abgelaufen.

    Danke für Ihren Artikel – er möge als Mahnung nützen
    Hilke und Wolfgang
    redaktion http://www.stachelschriften.de

    Nachtext:

    Autoren zensiert // dekonstruiert // mahnende Worte – ignoriert.

    Sichtbare Spuren // zu Führerfiguren // von Demokratien zu Wahldiktaturen.

    Propagandisten // Beobachtungslisten // sie nennen sich heute Antifaschisten.

    Uralte Pläne // ein Buch als Domäne // dort hausen die Götter – Drachenzähne.

    Globale Eliten // Machtparasiten // Begehren nach Fleisch – für ihre Riten.

    Der Widerstand leise // Verschwiegenheit, weise // nur flüstern im konspirativen Kreise.

    Man weiß um Geschichte // um Femegerichte // des Richters Befehl: „verbrenne, vernichte!“

    Bedroht ist ihr Thron // gefährdet ihr Lohn // die Antwort gefunden: Inquisition.

    Still sind die Toten // Proteste verboten // Schweigt! – Dort draußen herrschen die Roten.