Alfa und AfD: Chance gering ?

anzeige-128072015Als Antwort auf den nebenstehenden Artikels in der Rheinzeitung (zur Vergrößerung Artikel anklicken) hat Kaiser den folgenden Leserbrief an die Redaktion gesandt:

An die Redaktion Rheinzeitung.net

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bitte Sie, den u. a. Leserbrief zu veröffentlichen.
Mit freundlichen Grüßen
Karl-Eugen Kaiser
Am Flachsberg 11
55618 Simmertal
Tel.: 06754/1482

Im Zusammenhang mit der Abspaltung der neuen Lucke-Partei „Alfa“ zitieren Sie einem Randartikel in Ihrer heutigen Ausgabe den Politikwissenschaftler Kai Arzheimer mit den Worten über eine „…gefühlte Radikalisierung der Rumpf-AfD“. Diese Aussage kann nicht unwidersprochen hingenommen werden. Die von Arzheimer als „Rumpf-AfD“ bezeichnete Partei verfügt bundesweit über immerhin noch mehr als zwanzigtausend Mitglieder und Förderer; abgespalten haben sich weniger als 10% der usprünglichen Mitglieder. Somit kann von einer „Rumpf-AfD“ keine Rede sein. Herr Arzheimer benennt auch keinerlei Fakten für seine Unterstellung einer „Radikalisierung“ der AfD. Warum wohl? Es gibt keine! Diesen Nachweis konnte bislang auch der ehemalige und nun nachtretende Parteichef Lucke mit  ähnlich lautenden Behauptungen nicht beibringen. Arzheimers „gefühlte“ Radikalisierung der AfD entspringt seiner Phantasie oder ist möglicherweise ein Ausfluß seiner unkritischer Übernahme von Lucke´s unbewiesenen Äußerungen oder ähnlich lautenden Medienberichten. Ein Wissenschaftler hat nicht seine Gefühle zu offenbaren, er hat  Fakten zu liefern.  Die AfD hat sich nach dem Essener Parteitag nicht radikalisiert, vielmehr  ist sie zu ihren Wurzeln zurückgekehrt. Der Euroaustritt Deutschlands, die Ablehnung von TTIP und des unkontrollierten Asylantenzustroms in unser Land sowie des Wirtschaftskrieges gegen Rußland, all diese ureigenen AfD-Kernthemen, die er selbst einmal vertreten, wofür die Parteibasis gekämpft hat  und seine Partei gewählt wurde,  stellt Bernd Lucke mittlerweile in Frage und bezichtigt zur Ablenkung eigenen Versagens seine einstigen Mitstreiter der Radikalisierung. Die neue,  gehäutete AfD zeigt wieder Kante und wird sich nicht im Einheitsbrei des bundesrepublikanischen Parteiensystems bis zur Unkenntlichkeit verrühren lassen um danach in der Bedeutungslosigkeit zu versinken. Sie ist eine demokratisch legitimierte Partei fernab jeglicher politischer und gesellschaftlicher Radikalität.  Wenn man in unserem Lande jedoch das Benennnen  uns alle betreffender Probleme aus Gründen der sog. „political correctnes“ sogleich mit dem Schwingen der Rechts/Nazikeule seitens der  etablierten Parteien beantwortet,  wird sich die AfD mit allen ihr zur Verfügung stehenden demokratischen Mitteln, auch als Anwalt der Bürger unseres Landes, dagegen zu wehren wissen.

Ein Gedanke zu „Alfa und AfD: Chance gering ?

  1. Pingback: “Afd kehrt zu Wurzeln zurück” | Alternative für Deutschland (AfD) – KV Bad Kreuznach

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.