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Erinnerungskultur

Beim Bezahlen eines Wiener Schnitzels, für welches in Münchner Gastwirtschaften heuer 20 Euronen fällig sind, erinnerte ich mich an einen Wirtschaftssachbuchautor, der vor der Einführung des Euro prophezeit hatte, die neue Währung werde, obwohl angeblich doppelt so viel wert, genau eins zu eins umgetauscht und diene den Staaten nur zur indirekten Schuldentilgung. Inzwischen ist ein Euro weniger wert als eine Mark, nicht nur bei Tische; für meine erste Münchner Wohnung, drei Zimmer mit Riesenbalkon, zahlte ich 1.700 Mark kalt, für 850 Euro bekommt man heute dort kaum ein Appartement. Aber auf die Vergesslichkeit der Untertanen kann sich die Politik immer verlassen.

Michael Klonovsky, Acta Diurna

„Wer halb Kalkutta aufnimmt, wird Kalkutta“

„Wer halb Kalkutta aufnimmt hilft nicht etwa Kalkutta, „sondern wird selbst zu Kalkutta!“ Zitat von Peter Scholl-Latour, der als einer der profundesten Weltkenner und Welterklärer über seinen Tod hinaus international höchstes Ansehen genießt und dessen auf eigenen Erfahrungen basierenden Erkenntnisse und Prognosen, insbesondere zur Beurteilung der Weltlage und ihrer mutmaßlichen weiteren Entwicklungen, von unschätzbarem Wert sind, sofern man sie als solche wahrnimmt und sich zunutze macht.
Der am 10. und 11. Dezember in Marrakesch zur Unterzeichnung vorgesehene „Global pact of migration“ fördert massiv eine Entwicklung, vor der Scholl-Latour eindringlich gewarnt hat. Bisher weitgehend aus dem öffentlichen Diskurs gehalten, zielt dieser „Pakt“ im Grundsatz auf die weltweit grenzenlose Zuwanderung von Migranten in Länder ihrer Wahl und zu ihrer uneingeschränkten und voll umfänglichen verbrieften Teilhabe an den Sozialsystemen der sie aufnehmenden Gesellschaften. Darüber hinaus sollen sie als gleichberechtigte Mitbürgern in ihren Zielländern unter Beibehaltung ihrer Sitten und Bräuche (Paralellgesellschaften!), sowie ihrer Gerichtsbarkeit (Scharia!) umfassenden Schutz und Anerkennung genießen. 
Welche Folgen die Umsetzung dieses Pakts für unser Land letztlich hätte, vermag man  sich heute noch gar nicht vorzustellen. Soviel dürfte indes schon jetzt klar sein: Wird dieser Pakt ratifiziert, sind unser Land und unsere Gesellschaft in spätestens zehn Jahren nicht mehr wiederzuerkennen. Dann ist es „nicht mehr (mein) unser Land“, Zitat Frau Merkel.  Mit all seinen weltweit beispiellosen Sozialleistungen für Migranten, wird unser Staat dann unweigerlich das Zuzugsland Nummer eins für all jene sein, die sich hier ein besseres Leben erhoffen und die mit ihrer Einreise leistungslos davon profitieren werden. Der Kollaps unserer jetzt schon strapazierten Sozialsysteme wird die fatale Folge sein. Gleichgültig welchem Volk oder welcher Ethnie angehörend, unabhängig vom  Bildungsniveau oder Gesundheitszustand, oder auch welcher Wert (oder Unwert) sich aus dem Zuzug für unsere Gesellschaft ergibt –  wir verpflichten uns mit der Annahme dieses Paktes ungeprüft und ohne jegliche Möglichkeit der Zurückweisung zur uneingeschränkten Aufnahme aller, die Einlaß begehren.
Gleichzeitig, und gerade mal so nebenbei, wird mit der Unterschrift  § 16a des GG (Asylparagraph) ausgehebelt, indem einem übergeordneten internationalen  Recht Vorrang vor nationalem Recht eingeräumt wird und somit dem ungebremsten und unkontrollierten Zuzug von Migranten aus aller Herren Länder macht- und tatenlos zugesehen werden muß. Damit sind auch die politisch heftig umkämpften Zuwanderungsquoten obsolet. Den Streit darüber hätte man sich mit Blick auf den jetzt zu ratifizierenden Migrationspakt ersparen können, bzw. handelte es sich dabei wohl eher um eine politische Inszenierung, da den Akteuren ohnehin die Tragweite dieses Paktes schon damals bekannt war.
Nun sucht man seitens der Bundesregierung die Verpflichtungen aus dem Vertrag kleinzureden, indem man a. auf einen Passus im Vertrag verweisst, wonach jedes Land auch künftig souverän über seine eigene Migrationspolitik entscheiden könne, und, b. dieser „Pakt“ keine rechtliche Verbindlichkeit“ habe. Beide Rechtfertigungen sind Nebelkerzen, die die tatsächlichen vertraglichen Verbindlichkeiten vor den Bürgern verschleiern sollen.
Zu a: Mit ihrer Unterschrift dokumentiert und unterwirft sich die Regierung der Einhaltung der Paktbedingungen mit der Konsequenz, dass sie eben nicht mehr frei, nicht mehr souverän, ihre eigene nationale Flüchtlingspoltik bestimmen kann. 
Und zu b: Eine international abgegebene Willenserklärung eines Staates ist definitiv bindend, sowohl politisch als auch moralisch. Wenn auch rechtlich nicht einklagbar, kann sich kein ernst zu nehmender Staat einer freiwillig eingegangenen Selbstverpflichtung entziehen, ohne dabei sein Gesicht zu verlieren.
Somit bleibt festzuhalten: Dieser Vertrag dient nicht den Interessen unseres Landes. Der Volksvertretung, dem Bundestag, nicht zur Entscheidung vorgelegt, entmündigt er den Souverän, das deutsche Volk, bei einer Entscheidung von historischer Tragweite mit vorhersehbar unkontrollierbaren und unumkehrbaren Folgen. Seine Unterzeichnung durch unsere Regierung wäre ein Frevel am eigenen Volk.  Verantwortungsbewußte und sich ihrem Volk verpflichtet fühlende Regierungen, wie die USA, Australien, Österreich, Ungarn, Kroatien haben die dem Pakt innewohnende Brisanz für ihre Staats-, Sozial- und Gesellschaftssysteme erkannt und werden ihn nicht unterzeichnen. Weitere Staaten werden ihrem Beispiel folgen. 

Der Sieger ist die AFD

Sehr geehrter Herr Burger,
verwundert habe ich mir heute morgen nach der Lektüre Ihres Kommentars  „Hessen zeigt, was in Berlin möglich ist“ die Augen gerieben, worin zu lesen ist, dass Sie die Partei „Die Grünen“ für den „unumstrittenen Wahlsieger“ der hessischen Landtagswahl halten. Nach bisher „unumstrittener“ Diktion, ist die Partei Wahlsieger, die die meisten Stimmzuwächse für sich zu verzeichnen hat. Die von Ihnen zum „unumstrittenen“ Wahlsieger ausgerufene Partei „Die Grünen“ erreichte einen Stimmenplus von 8,7%, während die Partei „Alternative für Deutschland“ mit 9,0%+  punkten konnte. Somit ist die AfD die Partei, der das Prädikat des „Wahlsiegers“ zusteht und eben nicht die von Ihnen proklamierte Partei „Die Grünen“.
Haben Sie mit  der Umdeutung des bisher gültigen Begriffs  bewußt Ihre Leser und Abonnenten, ich zähle auch dazu, hinters Licht geführt, oder welche anderen Gründe/Motive waren für Sie bei der Vergabe des Siegerpokals entscheidend? 
Ich bin sehr neugrierig auf Ihre Antwort und bitte Sie darüberhinaus um eine Richtig-/Klarstellung an prominenter Stelle in Ihrer Zeitung.
Den Text gebe ich frei zur Veröffentlichung als Leserbrief.
Mit freundlichen Grüßen
Karl-Eugen Kaiser

Wunschdenken

Wunschdenken bringt oftmals die merkwürdigsten Blüten hervor. So auch bei der Beurteilung des Ergebnisses der bayrischen Landtagswahl. Während die CSU mit über 10% Verlust vom Wähler abgestraft wurde, die SPD von 20,6% auf 9,7% abstürzte und sich damit mehr als halbierte, die FDP mit Müh und Not von ihren Wählern über die 5,0 % Hürde gehoben wurde, ist, jedenfalls nach bisheriger Diktion, die Partei, die die meisten Stimmzuwächse hat, also die AfD klarer Wahlsieger. Sie wird mit satten 10,2% erstmals und aus dem Stand heraus in den bayrischen Landtag einziehen und kann somit dieses Prädikat  für sich beanspruchen. Völlig anders sieht das hingegen Leser Paul Weber, indem er in seiner Zuschrift konstatiert:“…dass die AfD ohne Gewinn abschneiden würde.“ 
Der Autor mag das wünschen, was sein gutes Recht ist, sollte aber dann doch die unwiderlegbaren Fakten hinnehmen, statt den untauglichen Versuch zu unternehmen, aus einem Gewinn einen Verlust herbeizuschreiben. 

Bundesweit: GESCHLECHTSIDENDITÄTS-BERATUNGSSTELLEN

Gesetzentwurf der „Grünen“:
„Es läßt sich garnicht feststellen, ob jemand ein Mann oder eine Frau ist…“ und deshalb soll es,
kein Witz, „…flächendeckend und wohnortnah bundesweit GESCHLECHTSIDENDITÄTS-BERATUNGSSTELLEN
geben…“
Wer rettet uns vor diesen Psychopathen?

Gründungsversammlung der JAfD, Sonntag, 7.10.2018 im Bürgerhaus in Wiesbaden-Erbenheim

 

„Ein historisches Ereignis“, so ein Redner auf der Gründungsveranstaltung der JAfD in Wiesbaden. Und, ich füge hinzu, wir durften dabei sein. Wir, das sind Friedrich Wilhem Servaty und ich, Karl-Eugen Kaiser, vom AfD-Kreisverband Kreuznach. Kaum hat je ein an und für sich administrativer Vorgang, die Gründung einer Interessengemeinschaft innerhalb einer Partei, diesmal in der unseren, ein derartiges Medienecho gefunden, wie eben diese Gründungsveranstaltung. Bereits im Vorfeld hatte sie erheblichen Staub aufgewirbelt, nachdem in Folge der Indiskretion eines Journalisten ein Beitrag in der FAS Ende September über das bevorstehende Ereignis erschien, woraufhin sich fast die gesamte deutsche Presse mit heuchlerischer Empörung auf dieses Thema stürzte. Die Gründungsinitiatoren wurden daraufhin in übelster Weise, z. b. als Stinktiere, beschimpft und bedroht, sodaß die in aller Ruhe und ohne mediale Begleitmusik vorgesehene Veranstaltung nicht in einer ursprünglich dafür vorgesehenen Gastwirtschaft in Hanau stattfinden konnte, sondern ins Bürgerhaus nach Wi-Erbenheim verlegt werden mußte.

Image may contain: 5 people, people standing„Juden in der AfD“, das geht doch gar nicht, ist doch in etwa so, als würden Gans und Fuchs Hochzeit feiern. Politik, Presse, jüdische Organisationen im Land, Kirchen, kurz der gesamte politisch-mediale Komplex und seine Hilfstruppen übertrafen sich in Empörungsorgien über diesen unerhörten Vorgang, zumal sie auch zuvor keiner um Erlaubnis gefragt hatte. Der Grund: mit Gründung der Bundesvereinigung der AfD (folgerichtig, es gibt auch eine Vereinigung der Christen in der AfD), hat man all diesen Heuchlern und Verleumdern ihre wichtigste Waffe genommen, mit der sie uns seit Jahren, äußerst erfolgreich, bekämpften – die Nazikeule. Obwohl, und darüber sollten wir uns keinerlei Ilussionen hingeben, man wieder was finden wird, mit dem man uns drangsalieren, diffamieren, stigmatisieren und ausgrenzen wird – die bisher wirksamste Waffe, die Nazikeule hat indes ein für allemal ausgedient. Wir alle wissen, dass die gegen uns erhobenen und stets aufs neue befeuerten Vorwürfe des Antsemitismus erlogen und letztlich nur Mittel zum Zweck unserer Vernichtung waren. Dieser Vorwurf hat sich nun ins Nichts aufgelöst, wir haben ein Alibi, wir haben den Beweis für die Nichtigkeit der gegen uns erhobenen Vorwürfe, wir seien alle Nazis und Antisemiten (hier darf dann verallgemeinert werden, wenns um die AfD geht).

Das hyperventilieren all der am staatlichen Tropf hängenden, uns seit Jahren mit übelsten Mitteln bekämpfenden  Quälgeister und ihrer devoten Bodentruppen zeigt, dass mit dieser Gründung ins Schwarze getroffen wurde. Ein genialer Schachzug. Die AfD mit dem Stigma der Nazipartei hat mit dem 7.10.2018 ausgedient. Juden wie Christen sind in der AfD vereinigt, gleichberechtigt! Und das Beste: dieses Ereignis findet weltweite Aufmerksamkeit! Für die uns vernichten Wollenden ist der Schuß, mal wieder, nach hinten losgegangen, ein Rohrkrepierer sozusagen. Allein bei der Pressekonferenz im Anschluß an die Gründungsversammlung waren über 50 Journalisten akkreditiert. Die ÖR im Verein mit Bild, Welt, FAZ, Spiegel, das ev, Magazin Chrismoon und wie sie alle heißen. Und, das Wichtigste, ein russisches TV-Team, israelische Presse und sogar ein Vertreter der New York Times waren zugegen! Somit kein Ereignis von lediglich regionaler Bedeutung, sondern im Focus der internationalen Presse stehend.

Hochkarätig besetzt auch die Rednerliste während der Feierstunde im Anschluß an die Pressekonferenz. Erika Steinbach mit Grußworten, Jörg Meuthen von Brüssel zugeschaltet, Petr Bystron trotz bayrischem Wahlkampf anwesend, MdB Thomas Seitz (der mit der Trauerminute für Mia) mit einer beeindruckenden Rede, Bundesvorstandsmitglied Thomas Kuhs, Beatrix von Storch und der geniale Michael Klovonsky mit seiner aparten jüdischen Ehefrau (seine fulminante Rede im Anschluß). Darüberhinaus AfD-Mandatsträger und Mitglieder aus Berlin, Thüringen, Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Bremen, Niedersachsen und NRW. Aus unserem Nachbar-Landesverband hatte es das Landesvorstandsmitglied Albert Breiniger über den Rhein nach Wiesbaden geschafft. Sonstige rheinland-pfälzische AfD-Repräsentanten waren nicht erschienen. Offensichtlich hatte man dort die politische und gesellschaftliche Bedeutung dieses Ereignisses für die Zukunft unserer Partei und unseres Landes nicht erkannt. Eine Fehleinschätzung, wie sich nun zeigt.

 

Michael Klnovsky

….bevor eine besonders zwielichtige Figur die Bühne betrat und folgende hetzerische Rede hielt:
„Meine Damen und Herren, ein alter jüdischer Witz, der in verschiedenen Versionen erzählt wird, geht so: Im New Yorker Central Park sitzt ein Schwarzer auf einer Bank und liest die Jerusalem Post. Ein Jude kommt vorbei und fragt ihn: ‚Neger zu sein genügt Ihnen wohl nicht?‘

Wenn ich in diese Runde schaue, kann ich mir die Frage nicht verkneifen: Jude sein genügt Ihnen wohl nicht?

Wenn sich jetzt Juden auf die Seite der AfD schlagen, ist das natürlich ein Fest für linke Antisemiten. Gönnen wir ihnen die geifernde Lust. Man muss nur das etwas unappetitliche Gedankenexperiment anstellen und sich vorstellen, um wieviel gebremster die öffentliche Empörung ausgefallen wären, wenn sich eine Gruppe ‚Juden in der Antifa‘ gegründet hätte.

Etwas enttäuschender, wenngleich ähnlich erwartbar, waren die Reaktionen des offiziellen Judentums. Bedauerlicherweise scheinen sich viele Juden in Deutschland mit zwei sehr deutschen Stilmitteln angefreundet zu haben: dem Gleichschritt und dem Maulkorb. Insofern ist es zu begrüßen, dass Sie, meine Damen und Herren, aus der Reihe scheren und eine alte Regel wieder in Kraft setzen, welche ungefähr lautet: fünf Deutsche – eine Meinung, fünf Juden – zehn Meinungen.

Wir müssen nicht lange drumherum reden, das Hauptmotiv für Juden, der AfD beizutreten, ist die Förderung der Masseneinwanderung von überwiegend Muslimen durch sämtliche anderen Parteien. Ob nun in unbegrenzter Zahl, wie Linke und Grüne fordern, oder in jährlichen Kontingenten, wie es der Koalition vorschwebt, Deutschland wird die muslimische Judenfeindschaft auch künftig großzügig importieren.

Deutschlands Offenheit für diese Masseneinwanderung – die vermeintlichen oder tatsächlichen Flüchtlinge sollen ja nicht wie Flüchtlinge behandelt werden, sondern definitiv hierbleiben, und das nur als Vorhut für kommende Einwandererkohorten –, Deutschlands Offenheit für Einwanderer hängt psychostruktuerell eng mit der Schoa zusammen. Dieses Land will sühnen, genauer: seine Funktionseliten wollen sühnen, was wiederum heißt: sie wollen die anderen Deutschen sühnen lassen – und selber zwischen Sektempfang und Golfturnier Resolutionen unterzeichnen. In der sogenannten Willkommenskultur hat die rituelle Sühne eine neue Qualität erreicht. Ein Land, das keine Grenzen mehr kennt, ist ein Land, das von der Karte verschwinden will. Wer nicht mitverschwinden möchte, sieht sich heute zur politischen Entscheidung geradezu genötigt.

Die Deutschen sind ein seelisch labiles Volk, sie neigen zu Fundamentalismus, Irrationalismus und kollektiver Hysterie. Nachdem sie Hitler hinterhergelaufen sind und die halbe Welt mit Krieg und Mord überzogen haben, wollen sie heute die halbe Welt bei sich aufnehmen. Es ist nicht allein der Wunsch nach Wiedergutmachung der NS-Verbrechen, der die deutschen Grenzen wie Wunden offenhält, es kommt noch ein Phänomen hinzu, das man speziell auch in Schweden studieren kann: ein Protestantismus, der nicht mehr an Gott glaubt und seinen Zerknirschungsfuror innerweltlich ausleben muss. Beiden Buß- und Sühnegemeinschaften gemeinsam ist die über sie verhängte ewige Unerlöstheit.

Was hierzulande zu der bemerkenswerten Pikanterie oder doch besser politischen Perversion führt, dass Deutschland den Judenmord sühnt, indem es Scharen von Judenfeinden willkommen heißt. Das ist sehr ‚tief‘, sehr deutsch, sehr krank, und Sie als Juden bekommen damit zunehmend ein Problem. Zum deutschen psychopolitischen Dachschaden gehört, dass die einzige Partei, die gegen diese Entwicklung protestiert, von den Medien und der politischen Konkurrenz zu einer Art NSDAP light umgelogen wird.

Meine Damen und Herrn, der Historiker Michael Wolffsohn, den ich hier zitiere, weil er zu den zurechnungsfähigen Gegnern dieser Gründung gehört, hat vor kurzem der Neuen Zürcher Zeitung gesagt: ‚Der gewalttätige Antisemitismus kommt heute nicht von rechts, auch wenn die irreführenden Statistiken etwas anderes sagen. Wenn ich mich in meinem jüdischen Bekanntenkreis umhöre, dann sagen alle das Gleiche: Gewalt gegen Juden geht ausschließlich von Muslimen aus.‘

Und die Kanzlerin, die für diese Entwicklung verantwortlich ist, besucht am deutschen Nationalfeiertag Israel und tags darauf Yad Vashem. Verstehen Sie, was ich mit politisch pervers meine? Die populärsten Juden in Deutschland sind, um eine Sottise von Alexander Wendt zu zitieren, Herr und Frau Stolperstein.

Derselbe Michael Wolffsohn schrieb ein paar Wochen später in derselben Zeitung: ‚Judenfeindschaft verdammen und gleichzeitig möglichen Judenfeinden Tür und Tor zu öffnen, ist bestenfalls naiv. Frankreich bekämpft die antijüdische Gewalt von Muslimen ebenfalls erfolglos. Wen wundert es daher, dass rund 30 Prozent der Juden Frankreichs jüngst die rechtsextreme Marine Le Pen wählten oder eine Mini-Minderheit deutscher Juden zur AfD wandert?‘ Dass sich Juden für die AfD oder Le Pen entscheiden, so Wolffsohn, sei ‚analytisch erklärbar, aber moralisch und politisch falsch‘.

Was für ein Eiertanz. Analytisch erklärbar, aber politisch falsch? Was wäre denn politisch richtig bzw. korrekt?

Sich lieber für die linken und grünen Israelboykotteure und Masseneinwanderungs-Propagandisten zu entscheiden? Oder für die SPD, deren einer Außenminister, Herr Gabriel, Israel einen Apartheidstaat nannte, während der nächste, Herr Maas, verkündet, er sei wegen Auschwitz in die Politik gegangen – darunter macht es dieser Schneidsimulant nicht –, aber zugleich den Saudis in den Allerwertesten kriecht, also den Hauptfinanziers der weltweiten Verbreitung des Islam und damit des muslimischen Antisemitismus? Oder sollten Juden am besten gleich der größte Antisemiten-Importspedition der deutschen Nachkriegsgeschichte beitreten, der Merkel-CDU?

Meine Damen und Herren, es liegt eine unglaubliche Verlogenheit darin, die Muslime zu den ‚Juden von heute‘ zu erklären, was Narren wie Herr Benz und Interessenvertreter wie Herr Mazyek bekanntlich tun.

Ich meine dabei nicht einmal die krasse Verschiedenheit der beiden Bevölkerungsgruppen hinsichtlich ihrer Zahl, ihrer Bildung, ihrer Erwerbsgeneigtheit, Kriminalitätsbilanz, Wissenschaftler-, Künstler-, Professoren- und Nobelpreisträgerdichte. Ich meine auch nicht den radikalen Mentalitätswandel bei den Deutschen nach 1945, die nur noch Sozialpartner und Betreuungskollektive kennen wollten. Worauf ich hinauswill, ist vielmehr die simple Tatsache, dass ein zügig vergreisendes, bereits jetzt bei einem Durchschnittsalter nahe der Fünfzig angelangtes Volk, in dessen vitaler Alterskohorte der fünfzehn- bis dreißigjährigen Männer gerade mal um die acht Millionen übriggeblieben sind, von denen wiederum ungefähr ein Drittel bereits einen sogenannten Migrationshintergrund hat, dass ein solches Volk sich unmöglich je zu irgendwelchen kollektiven Schandtaten anspornen lassen wird, schon gar nicht gegen eine Minderheit, die in den letzten drei Jahren um etwa eine Million meist junge Männer gewachsen ist und heute bereits, schlösse sie sich zusammen, ein zahlenmäßig nahezu ebenbürtiges Kämpferkontingent in der besagten Alterskohorte aufstellen könnte. Tendenziell nimmt die eine Gruppe ab, die andere zu. Tendenziell wächst die Bedrohung der einen Gruppe durch die andere, wie das heute bereits in diversen Stadteilen, Schulen und öffentlichen Verkehrsmitteln der Fall ist.

Diejenigen, die 1933 anfingen, den Stacheldraht auszurollen und bei Juden die Scheiben einzuschmeißen, waren junge Männer, der Nationalsozialismus war eine Jugendbewegung, wie auch der Bolschewismus oder der Maoismus Jugendbewegungen waren – und der radikale Islam eine ist. Keine Ideologie ohne Biologie.

‚Erkenne die Lage!‘, heißt die erste aller politischen Maximen. Von wem geht eine Bedrohung aus und von wem eher nicht? Sie, meine Damen und Herren, haben die Lage augenscheinlich erkannt.

Das führt uns zu der Frage, warum Israel in Deutschland keinen sonderlich guten Leumund genießt, auch wenn die Kanzlerin verkündet, die Bundeswehr werde mit all ihren fahrtüchtigen Panzern und flugfähigen Kampfhubschraubern für die Existenz des Judenstaates einstehen. Beim tonangebenden linken Milieu, bei den Akrobaten der Israel-Anklage, handelt es sich um Leute, die der Meinung sind, die deutsche Vergangenheit ‚aufgearbeitet‘ zu haben, und die sich überhaupt moralisch vorbildlich fühlen. In diesem Milieu wird Israel sozusagen als ‚rechter‘ Staat wahrgenommen. Dass die Israelis immer noch wie ein Volk agieren, das Wohlergehen der eigenen Landsleute wichtiger nehmen als das fremder Minderheiten und ihr Territorium rustikal verteidigen, widerspricht all den Buntheits­, Multikulti­, Teilhabe­ und Diversity-Vorstellungen der hiesigen Wortführer. In diesem Kontext gehört Israelkritik paradoxerweise zum staatsreligiösen deutschen ‚Kampf gegen rechts‘, auch wenn man gerade den Rechten vorwirft, heimlich oder offen antisemitisch zu sein. Die deutschen Progressisten erwarteten von Israel, es möge sich die pazifizierte, auch gegen ihre Feinde tolerante, auf eigene Souveränität und Verteidigung weitgehend verzichtende, Selbsterhaltung für Rassismus haltende Bundesrepublik zum Vorbild nehmen. Nur wäre Israel, wenn es sich wie das heutige Deutschland aufführte, übermorgen von der Landkarte verschwunden.

Meine Damen und Herren, lassen Sie sich nicht kirre machen von Leuten, die Ihnen einreden wollen, die AfD sei eine Antisemiten-Partei. Wenn die AfD antisemitisch wäre, stünde ich nicht hier. Wir sind Populisten, das heißt: Wir wenden uns gegen ein Establishment, das in seinem globalistischen Amoklauf alles aufs Spiel setzt, was dieses Land lebenswert macht: den Rechtsstaat, die öffentliche Sicherheit, die Meinungs- und Religionsfreiheit, die Gleichberechtigung der Frau, die Bildungsstandards an den Schulen und Universitäten, überhaupt unsere Art zu leben.

Die Linke hat nach dem Zusammenbruch des Dritten Reichs die Chance erkannt, die darin bestand, die Nazis zu Rechten zu deklarieren und die Juden als Verbündete im ‚Kampf gegen rechts‘ zu gewinnen. Inzwischen haben sowohl die Linken als auch die von Frau Merkel zur Partei ohne Eigenschaften umgekrempelte Union die Solidarität mit dem Judentum aufgekündigt. Der deutsche Zeitgeist wird von Feiglingen gemacht, und diese Leute lassen derzeit jedes ihrer einstigen Hätschelkollektive fallen. Gewalt gegen Frauen, Unterdrückung von Frauen, das war noch vor zehn Jahren ein deutsches Sakrileg. Heute gilt beides, von den Richtigen ausgeübt, als Folklore und Kollateralschaden der Gesellschaftsverbuntung. Gewalt gegen Schwule? Dasselbe. Gewalt gegen Juden? Wenn man sie nicht den Rechten in die Schuhe schieben kann, kein Thema mehr.

Meine Damen und Herren, Juden in der AfD, das ist nichts weiter als die Herstellung von Normalität. Normalität heißt, dass Juden zu sämtlichen politischen Lagern gehören.

Ich gestatte mir, Karl Kraus zu zitieren:

‚Wo Leben sie der Lüge unterjochten,
war ich Revolutionär.
Wo gegen die Natur sie auf Normen pochten,
war ich Revolutionär.
Mit lebendig Leidendem hab ich gelitten.

Wo Freiheit sie für Phrase nutzten,
war ich Reaktionär.
Wo Kunst sie mit ihrem Können beschmutzten,
war ich Reaktionär.
Und bin bis zum Ursprung zurückgeschritten.‘

Man wüsste doch gern, was Otto Weininger zu ‚Gender‘ sagen würde, Egon Friedell zum letzten deutschen Historikertag, Karl Kraus zur deutschen Lückenpresse, Rudolf Borchardt zu deutschen Bestsellerlisten, Jacob Taubes zur Theologie des Islam. Aber das ist ein anderes Thema. Freuen wir uns fürs erste, dass der jüdische Geist nun auch in die einzige Oppositionspartei einzieht.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.“

Umsturzversuch mit Knüppeln und Luftgewehr

„Ihr Ziel war der Umsturz des Rechtsstaats“, so ein Zitat aus der RZ zur Festnahme „mutmaßlicher Rechtsterroristen aus Chemnitz“. Dem Bericht zufolge hatten die Festgenommen die Absicht,  einen größeren Anschlag am Tag der Deutschen Einheit zu verüben und wollten demnach Ausländer, politisch Andersdenkende, Parteienvertreter sowie Medienrepräsentanten angreifen. Ihr Vorhaben wurde durch die Polizei vereitelt, die die 7 Männer der sogenannten „Revolution Chemnitz“ am Montag festnahmen. Soweit in aller Kürze das spektakuläre Geschehen im Chemnitz des 01.10.. Aus den Presseberichten ergeben sich für den aufmerksamen Leser eine Reihe von Fragen, die nachdenklich stimmen und Zweifel an der medial befeuerten Dramatik des Ereignisses wecken. 
Die  (mutmaßliche) Terrorgruppe hat sich nach Presseverlautbarungen erst im September gegründet, ihr Anführer sitzt bereits seit zwei Wochen hinter Gittern. Somit kann man sie wohl als „kopflos“ bezeichnen. Keine guten Voraussetzungen für einen derartigen „Umsturz“. Bei der Durchsuchung der Wohnungen der „Terroristen“ fand man „mehrere Schlagstöcke und ein Luftgewehr“. Und, wie weiter zu vernehmen war, wollten (!) sie sich halbautomatische Waffen besorgen. Nach Polizeiangaben sollen sie „noch keinen detaillierten Plan“  für den beabsichtigen Anschlag gehabt haben. Ziemlich knapp kalkuliert für einen zwei Tage später stattfinden sollenden „Umsturz“. Das gilt auch für die Besorgung der „halbautomatischen Waffen“, derer man ja auch noch irgendwie habhaft werden mußte, sollte der „Umsturz“ gelingen. Mit Schlagstöcken und einem Luftgewehr ausgerüstet, hätte man sicherlich nicht den beabsichtigen „Erfolg“ herbeigeführen können. 
Zweifelsohne sind das alles suboptimale Voraussetzungen einer als Laientruppe erkennbaren „Terrorvereinigung“, welche die Absicht zum Kapern unseres Rechtsstaats, mutmaßlich, verfolgte. Eine Gefahr für den Rechtsstaat stellte sie durch den offensichtlichen Dilletantismus, gepaart mit maßloser Dummheit, gegenüber hochprofessionellem Sicherheitspersonal zu keiner Zeit dar. Das wäre auch die Bankrotterklärung eines wehrhaften Staates gegenber solchen Chaoten. Man sollte diese Irren in die Psychiatrie einweisen und zur Tagesordnung übergehen, statt die sprichwörtliche Maus zum Elefanten hochzustilisieren und sich damit dem Verdacht geschürter Panikmache mit fragwürdigen Zielen aussetzen. 

Ein Patriotin mit dem Mut zur Wahrheit

Aus dem gefährlichen Leben einer patriotischen Demonstrantin: „Du polnische Schlampe“ haben sie gebrüllt

Ein Kommentar dazu:
Ich bin sehr enttäuscht darüber, dass so viele Ursprungsdeutsche
offensichtlich unbeeindruckt, gleichgültig und desinteressiert der
Abschaffung des eigenen Volkes untätig zusehen, währenddessen ich mich
als gebürtige Polin, stets auch mit polnischer Fahne in der Hand, der
Gewalt der Straße aussetze. Zitat ende.

Sehen sie, letzteres ist der Grund für die Angriffe. Sie zeigen mit der Fahne eine Haltung die von den Linksfaschisten nicht geduldet wird. Die Polen sehen eben nicht uninteressiert, unbeeindruckt, gleichgültig, untätig zu während sich ihr eigenes Volk abschafft. Dieses Tun wird sogar von der EU bestraft! Aufmüpfige Polin, sie! Viele Jahre hat es gedauert, viele Mühen waren nötig, viele Gesten, wie den historischen Kniefall Brandts, sollten dazu beitragen den Polen zu zeigen, wir wollen Freunde und Nachbarn sein. Jetzt zeigt wieder eine deutsche Regierung den Polen wo es lang geht, was sie zu tun und zu lassen haben. Nein, die macht das nicht direkt dann wäre Rom offen, nein man spielt über die Bande die Brüssel heißt. Dort hetzen die Grünlinken was das Zeug hält. Ich persönlich finde es als beschämend mich wieder einmal bei den Polen entschuldigen zu müssen für etwas wo für ich nichts kann. Fremdschämen? Es ist zum kotzen.