2 Gedanken zu „Martin Renner – Ich bin Deutschland

  1. Rolf Zobel

    Auch ich bin Deutschland und möchte es bleiben. Daher habe ich mir darüber Gedanken gemacht, wie das zu erreichen wäre. In der Pädagogik gilt die jahrtausendealte Lebenserfahrung: lehre grundsätzlich immer nur das Richtige und erkläre es niemals ständig durch das Falsche, weil sonst das Falsche das Richtige unterdrückt. Was in den Erziehungswissenschaften gilt, gilt natürlich erst recht in der Soziologie. Als Beispiel nehme ich die USA. Durch die ständige Überflutung mit der Wildwest- und Bürgerkriegskultur ist dort die Gesellschaft völlig gespalten und wird täglich tiefer gespalten. Heute ist dort kaum noch eine Gesellschaft der Aufklärung zu erahnen. Durch den Import dieser Kulturen, die ständige Aufarbeitung der Nazizeit sowie die Krimikultur wird auch Europa genauso zerspalten. Trotzdem sollen diese Kulturen der Konfrontation und des Unrechts die Grundlage von Demokratie und des eurpoäischen Wertekanons sein. Die Erfahrung weiß es besser, auch wenn sich Geschichte nicht wiederholen kann. Vernunft wird einfach durch Bauchgefühl ersetzt.
    Rolf Zobel Lahnstein

    1. Karl-Eugen Kaiser

      „Divide et impera“, diese Redewendung wird Niccoló Machiavelli zugeschrieben. Eben dieses Ziel verfolgt die Politik sowohl in den USA, als auch bei uns in Europa. Es geschieht weder etwas zufällig, noch absichtslos in der Politik. Was wir erleben ist die konsequente Anwendung des „Teilens und Herrschens“ in einer Weise, wie es Orwell beschrieben hat: der Mensch wird zum Einzelgänger gemacht, seine sozialen und familiären Bindungen müssen beseitig werden. Nur so wird er zum hilflosen und beliebig zu beherrschenden Teil einer Gesellschaft von Einzelindividuen, denen die Kraft zum Widerstand durch die Zerstörung der sozialen Strukturen genommen wird.

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