Netanjahu, Trump und die AfD

Beim zunehmend an Brisanz gewinnenden Thema des Antisemitismus in unserem Land steckt die Bundesregierung mit Kanzlerin Merkel inzwischen bis über beide Ohren in einem Dilemma. Die gesetzwidrige, unkontrollierte und weiter andauernde Grenzöffnung, mit dem Import islamistischen Terrors,  hat all das ermöglicht, was wir derzeit in unserem Land in schmerzhafter Weise erleben müssen. Da aber nicht sein kann, was nicht sein darf und diejenigen, die Recht haben, keinesfalls Recht bekommen dürfen und Frau Merkel nach eigenem Bekunden „…nicht wüßte, was (sie) ich falsch gemacht haben sollte…“, sucht und findet man die Schuldigen für die nicht mehr zu verbergende Antisemitismus-Welle „noch nicht so lange hier Lebender“ in Benjamin Netanjahu, Donald Trump und in den, für alles und jedes im Land Schreckliche verantwortlichen  „Rechtspopulisten“ der AfD. Ein für jedermann erkennbar erbärmlicher Versuch, eigenes Versagen anderen in die Schuhe zu schieben. Die Unglaubwürdigkeit dieses Unterfangens ist auch gleichzeitig die eine Seite des Dilemmas, in der sich unsere Regierung befindet.

Die andere Seite ist unsere besondere Verantwortung allem Jüdischen gegenüber. So sieht sich denn Bundespräsident Steinmeier gedrängt, angesichts hasserfüllter antiisraelischer Proteste („ich hasse Juden“ und „Tod Israel“, sowie dem Verbrennen israelischer Fahnen) durch Merkels „Gäste“,  an die Verantwortung derer Israel gegenüber zu appellieren, „…die später hinzugekommen sind“. Diese hingegen scheren sich nicht im geringsten um Steinmeiers hilf- und wirkungslose Appelle. Warum sollten sie auch? Sie haben nichts zu befürchten. Während jeder „schon länger hier Lebende“  die ganze Härte unseres Rechts zu spüren bekäme, sollte er sich derart aufführen, und sich unsersehens wegen antiisraelischer Stimmungmache und Volksverhetzung vor Gericht zu verantworten hätte, läßt die Staatsmacht jene gewähren und ungeschoren davonkommen, die nichts anderes als die totale Vernichtung des Staates Israel im Schilde führen. Würde hingegen der Staat hier einschreiten und derartige Widerwärtigkeiten unterbinden, wäre das nichts anderes als das Eingeständnis eigenen Versagens und eigener Fehleinschätzungen. 
Darüberhinaus müßte man Farbe bekennen und sich für eine Seite positionieren, im Zweifelsfall für die israelische. Nicht auszudenken die Folgen angesichts einer nicht mehr überschaubaren Anzahl islamistischer Gewalttäter in unserem Land. Und damit wird deutlich, in welche Zwickmühle, in  welch aussichtslose Situation, sich Frau Merkel (und uns, ihr Volk) mit ihrer fatalen Entscheidung im Sept. 2015 manövriert hat. Um es in aller Deutlichkeit auszusprechen: der auf unseren Straßen sich derzeit auslebende Judenhass ist importierter Judenhass. Und hierauf muß die Regierung dringend eine Antwort finden, indem sie den Grundsatz der Gleichheit vor Recht und Gesetz in unserem Land wieder für alle anwendet. Und das in aller Konsequenz.  Sollte sie dazu nicht die Kraft aufbringen, und vieles deutet darauf hin, werden wir Zustände in unserem  Land erleben, die sich niemand wünschen kann.“

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