„Da müssen wir ran“

Wahlkampf schärft die Sinne. Besonders die Sinne derjenigen, die gewählt werden wollen. Im Bericht über die SPD-Mitgliederversammlung in der heutigen Ausgabe der RZ wird ein  namentlich nicht  genannter Genosse mit den Worten zitiert: „Das geht in einem so reichen Land wie Deutschland gar nicht. Da müssen wir ran“. Dieser hatte dem Inhalt des Artikels zufolge gesehen…“wie ältere Menschen Müllcontainer nach verwertbaren Gegenständen durchsuchten“! Chapeau, möchte man diesem famosen Beobachter zurufen,  welch eine neue, welch eine bahnbrechende Erkenntnis aus den Reihen einer Partei, die sich einstmals als Partei der kleinen Leute verstanden hat. Diese Zeiten sind allerdings lange vorbei und die Sorgen und Nöte der Ärmsten in unserem Land nimmt man offensichtlich nur in Wahlkampfzeiten wahr und gelobt sich ihrer anzunehmen. Man will ja wieder gewählt werden. Danach geht´s dann weiter wie zuvor. Wie schon Franz Müntefering, SPD,  (sinngemäß) sagte:“Es ist unfair von den Wählern, die Wahlkampfversprechen der Parteien nach den Wahlen einzufordern“. 
Seit nunmehr acht Jahren regiert die SPD zusammen mit der CDU in der sog. GroKo, um erst kurz vor dem Wahltag mitzukriegen, dass es vielen Alten in unserer Gesellschaft schlecht geht, dass sie Hunger leiden, dass sie „containern“, wie es neudeutsch heißt. Diese unwürdigen Zustände zu beseitigen, hätte die SPD in diesen Jahren Zeit gehabt. Sie hat es nicht getan  für all diese Menschen, die mit ihrer Arbeitskraft den Grundstein für unseren heutigen Wohlstand gelegt haben (es waren nicht die Gastarbeiter, wie man uns heute weismachen will), und die jetzt unserer Hilfe bedürfen. Stattdessen hat sie in der Regierungskoalition den Treiber, nicht den Bremser, gegeben für eine unkontrollierte, ungezügelte und weiter andauernde Masseneinwanderung kulturfremder Menschen, die in ihrer überwiegenden Mehrheit nach Geist und Buchstaben unseres Grundgesetzes erst gar kein Aufenthaltsrecht in unserem Land geniessen dürften, die, um es drastisch zu formulieren, hier nichts zu suchen haben.   
Dafür wurden und werden unsere Sozialsysteme geplündert, zweistellige Milliardenbeträge eingesetzt, von denen keiner weiss, woher sie so plötzlich kommen, um sie auf der anderen Seite den bedürftigen, „schon länger hier lebenden Menschen“ vorzuenthalten. All dies hat die SPD nicht nur zugelassen, sie hat es mit Vehemenz befördert. Nun fällt es ihr wie Schuppen von den Augen, „Da müssen wir ran“, heißt es. Wer will das noch glauben?

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