Leserbrief zu: „Muß Terrorangst für Absagen herhalten?

Mit diesen Worten titelt ein Artikel Ihrer Redakteurin Melanie Schröder in der heutigen Ausgabe der RZ. Wegen Terrorängsten, den daraus resultierenden Stimmungswechsel im Ausgehverhalten potenzieller Gäste und, aus Sicht des Veranstalters, hoher Sicherheitsauflagen mit nicht vertretbaren Kosten hat der Veranstalter zwei Großveranstaltungen am Deutschen Eck abgesagt, heißt es im Text der Meldung.
Aus „Terrorangst“ habe der Veranstalter die Termine abgesagt,  und weiter:“eindeutige Hinweise auf eine gestiegene Bedrohungs- oder gar Gefährdungslage sind (dafür) …“aber nicht ausschlaggebend gewesen…“. Na, was denn nun? Wurde nun aus „Terrorangst“ abgesagt oder nicht? Die Autorin läßt ihre Leserschaft darüber im unklaren, um  zu konstatieren:“…schürt die Meldung doch Ängste, die jeglicher Grundlage entbehren, weil sie den Eindruck erweckt, dass ohne ein Großaufgebot an Sicherheitspersonal (…) eine Freiluftveranstaltung nicht mehr durchzuführen sei“ und weiter „…gibt es also keinen Grund zur Absage der Veranstaltung und auch nicht zu Beunruhigung“. 
Ebenso scheint es dem  Intendanten des Koblenzer Theaters sowie dem Inhaber einer Kleinkunstbühne zu ergehen. Sie erkennen nicht, ..“dass Ticketeinbußen (…) auf Terrorangst zurückzuführen sind“. Leben all diese Menschen in einem anderen Land? Sind sie der Wirklichkeit entrückt?
In einem Leserbrief schrieb dieser Tage eine sich um die Lage in unserem Land sorgende Leserin:“…ich will so nicht leben, dass ich davon ausgehen muß, dass andere mir etwas tun“. Damit hat sie ausgesprochen, was derzeit viele Menschen hierzulande zumindest als diffuse Angst empfinden und infolge dessen ihr Verhalten ändern: keine Freiluftveranstaltungen mehr besuchen, Menschansammlungen meiden, statt mit öffentlichen Verkehrsmitteln lieber mit dem Auto unterwegs sind, auf nächtliche Spaziergänge  und viele andere liebgewonnene Gewohnheiten verzichten.  
Einerseits  beschwichtigt, verharmlost und verschweigt die Politik, was sich tagtäglich an Verbrechen in unserem Land abspielt, laut neuestem Verfassungsschutzbericht überwiegend verursacht durch eine unüberschaubare Anzahl krimmineller Elemente, nachdem Kanzlerin Merkel verfassungswidrig die Grenzen geöffnet hat und unser Land ungefragt mit hunderttausenden von Menschen geflutet hat (entgegen anderslautender Berichte hält der illegale Zustrom weiter an!).  Andererseits  belegt die aktuelle Kriminalitätsstatistik die exorbitante Gewaltbereitschaft dieser sog. „Schutzsuchenden“ und der Innenminister wird nicht müde zu erklären, dass die Terrorgefahr in Deutschland noch nie so hoch war, wie das derzeit der Fall ist. Auch das Ausland warnt bereits seine Bürger  vor Reisen in unser Land.
Die Widersprüchlichkeiten in den Aussagen der uns Regierenden hingegen könnten deutlicher nicht zutage treten.
Nach jedem neuerlichen Anschlag heißt es, wir würden uns unsere Art zu leben nicht durch den Terror bestimmen lassen. Angesichts abgesagter Veranstaltungen, wie im vorliegenden und vielen weiteren Fällen, und den Großaufgeboten von Polizei- und Sicherheitskräften beim Karneval, bei Fußballspielen, Weihnachtsmärkten, Silvesterpartys und z. B.  dem Münchener Oktoberfest, in Verbindung mit unabdingbaren Sicherheitsmaßnahmen in Form von Straßenblockaden, Sicherheitszonen, Videoüberwachung und Besucherkontrollen, mutet diese Aussage an wie das Pfeifen eines Ängstlichen im Wald oder, schlimmer noch, ist es eine dreiste Lüge, eine nicht hinzunehmende Verdrehung von unleugbaren Tatsachen. In beiden Fällen jedoch belegt es die Unfähigkeit und Überforderung der Regierung im Umgang mit der gegenwärtigen Situation in unserem Land.
Wir, die wir schon länger hier leben, haben unsere Gewohnheiten schon längst geändert und finden uns wieder in einem Land, das nicht mehr das unsrige ist. Die Verantwortung dafür  trägt eine  Recht und Gesetz brechende Regierungschefin mitsamt der devot ihr folgenden Regierungsmannschaft, sowie ein Parlament von entmachteten Volksvertretern, nicht willens und/oder in der Lage, die Interessen des durch sie vertretenen Volkes zu schützen und sich dem verhängnisvollen Diktat einer wie es scheint übermächtigen Kanzlerin zu widersetzen.