Leserbrief an die RZ

Erneut unternimmt der Autor in dem Artikel „AfD-Direktkandidatin…“ den Versuch, der AfD undemokratische Machenschaften anzudichten. Wie anders ist es zu werten, wenn sein Bericht mit den Worten Ulbrichts schließt, Zitat:“Wir haben alles im Griff, nur demokratisch muss es aussehen…“ und damit eine Brücke von der menschen- und demokratieverachtenden SED zur rechtsstaatlichen AfD schlägt. Als (fragwürdiger) Beweis wird die Aussage eines obskuren „AfD-Mitglied“ angeführt, das, sich feige in Anonymität versteckend, von angeblich in Bussen herbeigeschafften und mit Essensgutscheinen versorgtem (Parteitags) „Stimmvieh“! zur Mehrheitsbeschaffung bestimmter Kandidaten äußerte. Als an beiden Tagen des LPT anwesendes Parteimitglied kann ich derartiges nicht bestätigen, wenngleich absolut kein undemokratisches Verhalten daraus zu konstruieren ist, gemeinsam mit einem Bus anzureisen und sich mit Essensgutscheinen versorgt zu haben.

Die Teilnahme an Parteitagen der AfD ist für jedes ihrer Mitglieder absolut freiwillig und keiner der Parteitagsgänger unterliegt irgendwelchen Weisungen hinsichtlich seines Abstimmungsverhaltens. Auch ist der unterschwellig implizierte Vorwurf absurd, AfD-Mitglieder wären mit Essensbons zur Abgabe eines bestimmten Votums zu bestechen.  Darüber hinaus der AfD scheindemokratische Verhaltensweisen oder, wie im Bericht vom 8.2., die gezielte Missachtung demokratischer Spielregeln zu unterstellen, ist das Gegenteil von fairer Berichterstattung. Und nicht nur das, sie ist gefährlich. Sie ermutigt, wie fast täglich zu sehen ist,  in erschreckender Weise Linksextremisten (und das sind mitnichten „verwirrte Einzeltäter!“) zu gezielten und zunehmend brutalen Straftaten gegen Repräsentanten und Mitgliedern dieser Partei. Vorsitzender Uwe Junge weiss ein Lied davon zu singen.