Vox Populi

 VOX  POPULI   VOX  DEI

Walter Ott

Wie die Eliten das Volk betrügen, homo homini lupus est.

Mediation Nr. 1 von Dr. Walter Ott

Von Plautus (um 200 v. Chr) stammt die nicht sehr wohlwollende Meinung, homo homini lupus est, in freier Übersetzung: der Mensch ist sich selbst der größte Feind. Zu neutestamentarischen Zeiten war das Volk ausgesprochen angesehen: vox populi vox dei (Seneca 60 n. Chr. in controversiae 1.1.10), die Stimme des Volkes ist die Stimme Gottes. Die neuzeitliche, Franz-Joseph Strauß zugeschriebene Äußerung klingt eher abfällig: vox populi vox Rindvieh. Heute erklärt Bundespräsident Gauck  das Volk der Deutschen quasi für unmündig, da die existentiellen derzeitigen Probleme so komplex seien, dass Hein Michel, der Otto Normalverbraucher, die Hausfrau, die Feministin, also gemeinhin jeder Deutschbürger, an  Meinungs-Befragungen über Volksbegehren nicht beteiligt werden dürfe!

Zwar wird das Volk weiterhin benötigt, um nach demokratischen Wahlgängen in Regierungsverantwortung zu gelangen. Doch sobald an den Hebeln der Macht angelangt, wird willfährig über den Bürger hinweg regiert, in der wohlfeilen Annahme, dass der träge Konsumbürger in der Wohlstands-verwahrlosung vor sich hin dümpelt.

So hat die Kanzlerin Merkel eigenmächtig, ohne parlamentarische Legitimation am 05.09.2015 die Grenzöffnung Deutschlands verkündet. Völkerrechtlich bedeutet die Grenzöffnung Verlust der Souveränität, die Deutschland 1990 durch die Wiedervereinigung erreicht hatte.

Weitere persönliche Verkündigungen Merkels folgten: „Wir sind ein freundliches Land, alle können kommen, Asyl kennt keine Obergrenzen, Zuwanderung sei eine Bereicherung, Deutschland ist ein reiches Land, der Wohlstand muss geteilt werden, die Deutschen werden sich noch an vieles gewöhnen müssen“.

Der Bürger Hein Michel oder der Mensch „draußen im Land“, also das Volk mag vielleicht nicht alle komplizierten Details durchschauen, aber es ist sehr wohl in der Lage, die politischen Parolen mit dem abzugleichen, was es vor der eigenen Haustür erlebt (Henryk M. Broder).

Vox populi: „Ich muss nicht mit ansehen, wie mein Land sich in eine Richtung verändert, die ich aus tiefster liberaler Überzeugung ablehne. Erst recht nicht, wenn mir niemand erklären kann, auf welcher rechtlichen Grundlage das alles geschieht. Ich muss gar nichts“ (Anabel Schunke).

Das Regierungskartell der BRD vernachlässigt seit längerem die staatlichen Kernaufgaben. Indem die Regierungselite den Verpflichtungen dem Bürger gegenüber nicht nachkommt, hat sie den Gesellschaftsvertrag aufgekündigt.

Zu den Kernaufgaben des Staates gehören unter anderem

  • die unparteiische Anwendung von Recht und Gesetz
  • die Sicherheit und Aufrechterhaltung der inneren Ordnung
  • die Kontrolle über seine Grenzen
  • die Bewahrung des Rechtes auf Heimat.

Bis heute hat Frau Merkel ihre persönliche Einladung an „Schutzsuchende“, jetzt zumeist junge Araber oder Schwarzafrikaner, nicht wiederrufen. Stattdessen hat sie mit dem islam-radikalen Türken Erdogan einen üblen Syrer-Flüchtlingstransfer ausgehandelt. Eine mittelbare Schuldzuweisung erfolgt durch Merkel an die übrigen EU-Länder mit der Belehrung, „  die EU müsse lernen ihre Grenzen zu sichern“. Dieser außenpolitische Affront richtet sich vor allem gegen Italien, die des Massenzustroms über das Mittelmeer nicht Herr werden können.

Dass tausende Afrikaner beim Versuch Italien zu .erreichen schon ertrunken sind und noch weitere ertrinken werden, dafür trägt Frau Merkel nicht nur die politische sondern auch die persönliche Verantwortung.

Die Aussage des Innenministers de Maizière, die Grenzen würden kontrolliert, ist  wahrheitswidrig:

bei meiner persönlichen Inaugenscheinnahme des Grenzübergangs Salzburg am 02.10.2016 berichtete eine Österreicherin, dass täglich bis zu 2000 Migranten die Grenze nach Deutschland passieren würden, zur Schonung der autochthonen Bevölkerung würde man den Transport zur Nacht diskret mit Bussen abwickeln!

Präsident des Europaparlaments Martin Schulz: „das was die Flüchtlinge zu uns bringen, sei wertvoller als alles Gold. Es ist der unbeirrbare Glaube an den Traum von Europa. Ein Traum, der uns irgendwann verloren gegangen ist“. — Rettung Europas durch Flüchtlinge? Träume, Glaube Hoffnung, das sind anscheins die Grundlagen europäischer Politik– armes Deutschland, quo vadis?

Finanzminister Wolfgang Schäuble: „Die Abschottung ist doch das, was uns kaputt machen würde, was uns in Inzucht degenerieren ließe“. Diese Äußerung bedarf des Kommentars: Schäuble ist wohl der Hofschranzen und der schlaffen Palasteunuchen überdrüssig und fordert eine Eugenik nach schwarzer Art, die moderne Form des „Lebensborns“ mit Migrationshintergrund. Hallo, die Antänzer zu Köln lassen grüßen, endlich eine genüssliche Perspektive.

Vox populi: “Genau wie die meisten Deutschen bin ich dafür, den Schwächsten zu helfen, vor allem Frauen und Kinder vor Krieg und Verfolgung zu schützen. Ich bin für Solidarität und habe kein Problem damit, zu geben. Aber nicht bedingungslos, nicht unendlich und vor allem nicht ungefragt und gezwungenermaßen“ (Anabel Schunke).

Die Bürger mögen es nicht, zu Menschenfeinden, Nazis,  Rassisten oder Faschisten erklärt zu werden, wenn sie gegen die völlig aus dem Ruder gelaufene Einwanderungs- und Verteilungspolitik sind, die man als persönliche Gefährdung wahrnimmt und der man hilf- und wehrlos ausgeliefert ist. Nicht nur die Hasspostings sondern vor allem auch lediglich die Übertretung normierter Sprachcodes werden massiv kriminalisiert. Ziel ist die Verhinderung der Gegenöffentlichkeit und der freien Kommunikation unter Andersdenkenden.

Für den schwer erziehbaren Bürger, der sich den Schuldzuweisungen und Büßerexercicien entziehen will, haben die Bielefelder Sozialklempnerei IKG (Institut für Interdisziplinare Konflikt- und Gewaltforschung, Prof. Wilhelm Heitmeyer) den neuen Gummibegriff für den Pauschalverdacht „wissenschaftlich“ konstruiert:

Syndrom der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit.

Damit ist geschmeidig der Übergang in die komplette Meinungsdiktatur gelungen. Durch die Nutzung des medizinischen Begriffs Syndrom werden abweichende Meinungen in den Bereich des Krankhaften verschoben. Das Neologon Menschenfeindlichkeit impliziert den totalitären Anspruch den Andersdenkenden als Feind der Gesellschaft außerhalb jeder Gemeinschaft zu stellen. In der Gruppe der so Denkenden finden sich die „sozial abgehängten“ der Gesellschaft, verkrachte Existenzen oder andere Randgruppen, denen aber- man höre und staune- jegliche Rationalität abgesprochen wird. Und damit sind wir beim Vox populi Vox Rindvieh.

Zur weiteren Erkenntniserhellung möchte ich mich der deutschen blumen-.  und facettenreichen Sprache bedienen. Die folgenden Redewendungen sind uns allen bekannt:

  • den, die, das kann ich nicht leiden; der, die, das stinkt zum Himmel
  • der, die, das kann ich nicht riechen; der, die, das ist ein Hosenscheißer
  • der, die, das ist ein Angsthase; der, die, das hat die Hosen voll
  • wenn Blicke töten könnten;
  • die beliebige Fortsetzung von Sprachcodes sei dem geneigten Leser überlassen.

Die Zitate beschreiben Befindlichkeiten aus dem Bereich des vegetativen Nervensystems, dem nervus sympathicus, auch Freud – und Leidnerv genannt, sowie seinem Antagonisten dem nervus parasympathicus bzw. nervus vagus. Die Impulsgebung dieser Nerven unterliegt  nicht der willentlichen Steuerung. Es besteht eine Rückkoppelung zur Großhirnrinde. Bestes Beispiel sind die Schmetterlinge im Bauch beim Anblick der/des Geliebten, die dann zu heftigstem Erröten, Schweißausbruch und korrespondierend zur Impulsstärke zu Stottern oder zur Liebeserklärung führen oder je nach Temperament das Gegenteil bewirken können.

Die Negativ-Emotionalitäten bei Enttäuschung stehen nun im Interesse des Erziehungswissenschaftlers Heitmeyer. Sie zum Feindbild stilisieren zu wollen, geht denn doch einen umschriebenen Schritt zu weit und führt  „Deutschland auf direktem Weg in die Anstalt“. Wer Emotionalität bekämpft, der versündigt sich an der Natur des Menschen, die dem Zeitgeist entsprechend- siehe gender mainstream- in Frage gestellt wird. Wer will, kann Emotionalität auch  „kaputtpsychologisieren“(Burkhard Voß).

Wirtschaftsminister Siegmar Gabriel: Sozialpaket für Einheimische!

Begründung dieser Forderung: der Eindruck, wir würden unsere eigenen Bürger vergessen, dürfe sich nicht festsetzen.

Vox populi: Hein Michel, von Gabriel als Pack bezeichnet, hat diese Äußerung schnell durchschaut. Der Eindruck, dessen Verfestigung Gabriel verhindern möchte, ist längstens eine eingetretene Tatsache.

Der Bio-Deutsche ist vergessen, wird Fremder im eigenen Land. Die Voraussetzungen  zum Vollzug des großen Umbaus sind geschaffen.

Die EU-Kommissionäre haben Deutschland zur Neulandbesiedelung freigegeben. Sie handeln im Auftrag des neoliberalen Weltelitekartells, um über den ungehemmten Globalkapitalismus die uneingeschränkte Herrschaft einer kleinen Weltoligarchie zu etablieren. Als Sprecher wird UN-Generalsekretär Ban Ki-moon inszeniert, der den Gewaltakt so beschreibt:

„Im Zuge der ausgewogenen Veranwortungsaufteilung sollen große Migrations- und Flüchtlingsströme aus der Dritten Welt nach Europa umgeleitet werden.“

Vox populi:

Und was wird aus uns, wo soll das hinführen?

Wie wird es unseren Kindern und Enkeln ergehen, wer wird sie beschützen?

Unser Recht auf Heimat steht über dem Asylrecht und ist uns doch durch die                                  UN-Resolution Nr. 2331, Art. 3 zugesichert, oder?

Die Kanzlerin Merkel hat geschworen, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.

Aber das tut sie ja nicht, wenn sie selbst ständig Rechtsbruch begeht und zulässt,                           dass unsere Frauen vergewaltigt werden und die dagegen Protestierenden als                                 Faschisten und Rassisten beschimpft und als Nazis verteufelt werden.

Was wird aus Deutschland? Muss ich auswandern?

Ich erkenne meine Heimat nicht mehr, bin ich auf einem türkischen Markt?

Thorsten Hinz: „ Die Überführung der Deutschen in eine multikulturelle und multireligiöse Gesellschaft schließt den Import archaischer Gewaltkulturen ein. Mit der Aufgabe der Souveränität durch die Grenzöffnung hat Merkel Deutschland als Beutegesellschaft feilgeboten bzw. zum sexuellen Selbstbedienungsladen entwürdigt. Die Exekutive hat die Bindung an das Gesetz gelöst. Der Rechtsbruch findet seine logische Ergänzung in der Repression gegen die Bevölkerung, die gegen ihn protestieren.“

Menschewismus: Das ist der neue kategorische Imperativ und setzt sich zusammen aus übertriebenem, pathologischem Humanismus sowie Sozialismus und ist der Merkel’sche Impulsgeber.

Merkel personifiziert den humanitären Streber. Sie hat mit dem Euphemismus „Willkommenskultur“ das kostenlose Rundumpaket (Unterkunft, Verpflegung, Medizin, Taschengeld, Fahrtkosten) gesinnungsethisch unterlegt: „Deutschland ist ein reiches Land und zeigt aller Welt das weltoffene freundliche Gesicht.“ Merkel hat sich die Erklärung des UN-Sprechers zu Eigen gemacht: die eigenmächtige Flüchtlingspolitik hat Deutschland in Europa isoliert. Um Merkel-Deutschland wird es einsam.

Facit: Die Ideologie des Weltelitenmachtkartells, dem sich Merkel angeschlossen hat, verhindert die Wahrnehmung nationaler Interessen.

Umkehrschluss: Die Überreste Deutschlands werden als Verfügungsmasse der globalen Oligarchie übergeben (Manfred Kleine-Hartlage).

Vox populi: Der Kanzlerflüsterer Herfried Munkler hält uns, das Volk für dumm, was wir voller Nachsicht seiner arroganten Volksferne zuschreiben. Wir haben die uns betrügende Politelite längstens durchschaut, da die Tatsachen nicht mit der Propaganda übereinstimmen, die man uns „vorgauckelt“ (frei nach Hegel). Wer mit peinlicher, selbstverleumderischer Islamanbiederung behauptet, „der Islam gehört zu Deutschland“, wer zum fremdschämen unterwürfig das christliche Glaubenssymbol, das Kreuz Jesu Christi, versteckt, der ist nach gängiger Volksmeinung ein VERRÄTER.

Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten
sie fliehen vorbei wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger sie schießen
es bleibet dabei  –  die Gedanken sind frei !

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Dr. Walter Ott

PS: Ankündigung Mediation Nr. 2     Thema Umvolkung der BRD

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Ein Gedanke zu „Vox Populi

  1. Hilke und Wolfgang

    Danke für die inspirierende Analyse.
    Wir kauen immernoch am „Menschewismus“.
    Es verwundert, daß er sich ausgerechnet in den Kreisen um unsere Große Vorsitzende verankern konnte.
    Als eine Weiterentwicklung des Kategorischen Imperativs bezöge sich ein Menschewismus ebenfalls nur auf das Ethikverständnis endlicher und vernunftbegabter Wesen. Dieses Oberste Wesen sowie dessen verbundene corona mortis halten sich selbst für so unentbehrlich, daß es einer gefühlten Unsterblichkeit nahe kommt. Damit schließen die Betreffenden ihre eigene Endlichkeit aus. Würde man nun auch noch an deren Vernunftbegabung Zweifel hegen, so wäre die zweite Prämisse ebenfalls nicht erfüllt.
    Es wären dann weder endliche noch vernunftbegabte Wesen. Sie kämen als Adressaten für den Kategorischen Imperativ also gar nicht in Betracht.
    Endlich darf ich Kant nicht mehr verstehen müssen – Er ist widerlegt – Danke!
    Hilke und Wolfgang

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