Entfristung der Stelle des Klimaschutzmanagers

Dr-Ott-crDr. Walter Ott                                                                                               Staudernheim, 19.11.2016
Hauptstr. 44
55568 Staudernheim

MdK Bad Kreuznach

Offener Brief

An alle Bürger guten Willens

Betreff: Entfristung der Stelle des Klimaschutzmanagers
Beschluss des Kreistages KH vom 24.10.2016
Anfrage der AfD-Kreistagsfraktion vom 03.11.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

in Bezug auf den im Betreff genannten Sachverhalt möchte ich folgende Stellungnahme abgeben:

    1. Die Stelle des sogenannten „Klimaschutzmanagers“ wurde aus politisch-ideologischen Gründen installiert. Wahrheitswidrig wird mit dieser Bezeichnung dem Bürger vorgegaukelt, das Klima könne „gemanagt“ werden. Unter Klima versteht man die Wetterverhältnisse eines Zeitabschnittes aus der Vergangenheit. Die wissenschaftlich festgelegte Definition schließt das „Management“ per se aus, denn Vergangenheit kann man nicht managen.
    2. Im Dezember 2007 haben über 100 internationale Wissenschaftler in einem offenen Brief an den Generalsekretär der Vereinten Nationen gegen die CO₂-Hypothese argumentiert. Der Brief blieb unbeantwortet, die Skeptiker wurden ignoriert und diskreditiert

  • Die Klimawandel-Konferenz in London vom 20.09.2016 stellt unter Beteiligung von 180 internationalen Wissenschaftlern fest, dass die konstruierten Computermodelle über die Treibhausgase, insbesondere über das CO₂, fehlerhaft waren und irrtümlicherweise zu der Annahme führten, die Erderwärmung sei durch den Menschen verursacht. Ohne diesen Irrtum hätte niemand unterstellt, die Erderwärmung sei eine durch den Menschen verursachte globale Krise.
  • Nach Prof. Ludecke gibt es bisher keine internationale Fachpublikation, die den maßgeblichen menschlichen Anteil am Klimawandel nachgewiesen hat. Von 1998 bis 2016 ist trotz atmosphärischer CO₂-Zunahme ein Temperaturstillstand nachgewiesen. Daraus folgt: CO₂ ist kein Treibhausgas.
  • Darauf hat das Europäische Institut für Klima und Energie (EIKE) schon am 05.02.2014 hingewiesen und im Energiepolitischen Manifest veröffentlicht. Bekannterweise wurden die Skeptiker als „Klimaleugner“ lächerlich gemacht.
  • Das Ideologem des CO₂-Spiegeleffektes ist falsch. Gase können aufgrund der räumlichen Struktur (Mückenschwarmeffekt) und der Wärmeleitung durch Stoßeffekte keine elektrischen Leiter (und somit keine Spiegel) sein, wie schon der Physiker Walter Nernst 1906 in seiner Wärmelehre nachgewiesen hat.
  • Der CO₂-Gehalt in der Atmosphäre ist so gering – ein CO₂-Molekül auf 300.000 Moleküle der übrigen Gasanteile, dass somit nach der numerischen Logik ein relevanter Temperaturanstieg durch CO₂ nicht nachweisbar sein kann.
  • Dennoch verweigern die Klimadogmatiker bisher den wissenschaftlichen Diskurs. Die Weltklimaschutzkonferenzen sind zu Weltwirtschaftskonferenzen mutiert.
  • Die apokalyptischen Warnungen des Intergovernment Panel on Climate Change (IPCC), auf die sich die Bundesregierung bisher stützte, sind vom Tisch.
  • Die Argumente für das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sind somit ausschließlich gesinnungsethisch unterlegt.

 

Fazit: Die Energiepolitik kann keinen Beitrag leisten zur Verringerung der Erderwärmung. Wegen erwiesener Bedeutungs- und Nutzlosigkeit sind alle teuren Anstrengungen zum Klimaschutz einzustellen. Entgegen des Beschlusses des Kreistages vom 24.10.2016 bin ich der Auffassung, dass die Stelle des „Klimaschutzmanagers“ ersatzlos zu streichen ist.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Walter Ott

P.S.: siehe biologisches Kurzessay


Biologisches Kurzessay über CO₂

Was der Sauerstoff für den Menschen, ist das Kohlendioxid für die Pflanzen.

Im Umkehrschluss kann man folgern, die Verringerung des CO₂-Gehaltes der Luft hieße, den Pflanzen die Lebensgrundlage zu entziehen.

Die chemische Fabrik der Pflanzen benötigt CO₂ zur Herstellung von Kohlenhydraten, die zum Aufbau fester Bestandteile umgesetzt werden nach der Formel:

6 H₂O + 6 CO₂  =  C₆H₁₂O₆ + 6 O₂

und liefert so den Menschen den dringend benötigten Sauerstoff.

CO₂ ist neben H₂O der wertvollste Rohstoff, den es auf der Erde gibt.

Der hohe CO₂-Gehalt im kalten polaren Meerwasser begünstigt das Wachstum von Phytoplankton, das Grundnahrungsmittel von Fischen, die deshalb in riesigen Schwärmen in den polaren Meeresströmen zu finden sind.

Die Baumgrenze befindet sich – wegen CO₂-Mangels – in ca. 2000m Höhe.

Der Pflanzenbewuchs längs der Autobahnen ist besonders kräftig. Wir kennen den Grund – ein erhöhter CO₂-Anteil der Luft.

Der Wachstumseffekt des CO₂ wird auch industriell genutzt. Weil CO₂ schwerer ist als Luft, reichert es sich am Boden vermehrt an.

CO₂ kann aufgrund seiner chemischen Struktur Wärmestrahlung aufnehmen, wird dabei selbst warm und kann diese Energie an die anderen Molekülanteile der Luft wie O₂ und N durch Stoßeffekte weiterleiten, uns allen bekannt als Erwärmung der Luft.

Die Verminderung von CO₂-Emissionen ist folglich lebensfeindlich.

Dr. Walter Ott

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