Archiv für den Monat: Juli 2016

„Sie kommen, um Europa zu besetzen“

Interview mit Erzbischof Gyula Marfi von Veszprém über Migration und Islamisierung

Einwanderung - Invasion - Eroberung

(Budapest) „Wir wollen den Wölfen nichts Schlechtes, da auch sie Geschöpfe Gottes sind, aber wir lassen sie deshalb doch nicht unter die Schafe“, sagte Erzbischof Gyula Marfi am vergangenen 22. April auf einer Tagung in seiner Bischofsstadt und warnte dabei vor einer Islamisierung Europas. Seine Warnung wiederholte er nun in einem Interview mit Andras Kovacs.

Es sei kein Zufall, daß es diesen „enormen Migrationsdruck“ auf Europa gibt. „Auch der Eroberungswillen von Seiten der Muslime kann dabei eine Rolle spielen, aber auch die großen Mächte unterstützen ihn“, so der Erzbischof. Es sei nicht zuletzt angesichts solcher Herausforderung geradezu von grundlegender Bedeutung, neu und ernsthaft den christlichen Glauben wiederzuentdecken.

Msgr. Márfi wurde 1995 von Papst Johannes Paul II. zum Weihbischof des ungarischen Erzbistums Eger berufen und 1997 zum Erzbischof von Veszprem (Weißbrunn) am Plattensee.

Erzbischof Márfi nahm im April an einer Tagung der Salesianerakademie von Veszprem zum Thema: „Demographische Probleme im Mittelmeerraum im 19. und 20. Jahrhundert“ teilt und warnte dabei vor der Islamisierung Europas. Der Migrationsdruck auf Europa habe, so der Erzbischof, nicht vordringlich die Gründe, „die man uns glauben machen will“, sondern „ganz spezifische Zwecke: Wer nur von den angeblichen Gründen spricht, der lügt. Überbevölkerung, Armut oder Krieg spielen nur eine zweit- oder drittrangige Rolle.“

Weiter sagte der Erzbischof damals: „In der Scharia können wir lesen, daß die ganze Welt dem Dar al-Islam zu unterwerfen ist. Das steht so geschrieben, die Muslime haben das auswendig zu lernen, sie haben nicht darüber zu diskutieren, schon gar nicht dürfen sie diesen Auftrag in Frage stellen. Sie haben einfach zu tun, was geschrieben steht. Derzeit ist ihr Ziel die Eroberung Europas.“ Begünstigt werde das durch die Kinderlosigkeit Europas und durch das geistige und soziologische Vakuum, das in Europa entstanden ist. „Der Islam ist nicht nur eine Religion. Er ist ein totalitäres System, ein geschlossenes politisches und ideologisches Herrschaftssystem.“ Wenn Europa Teil des Dar al-Islam werden sollte, und darauf laufe derzeit alles hinaus, dann „hört Europa auf zu existieren, dann können wir die Freiheit und die Gleichheit vergessen“. Das sollten die europäischen Regierenden bedenken und jeder einzelne Europäer.

Nun führte Andras Kovacs ein Interview mit dem Erzbischof für Riscossa Cristiana. Erzbischof Márfi wiederholte seine Warnung vor einer Masseneinwanderung als Instrument der Islamisierung Europas und sagte, daß die „Flüchtlingskrise“ genannte Massenbewegung „kein Zufall“ sei.

„Die Masseneinwanderung wird gesteuert und hat einen Zweck“

Andras Kovacs: Ist Europa noch christlich?

Erzbischof Márfi: Vor kurzem war ich mit Pilgern in Polen. Nach den äußeren Zeichen zu schätzen, ist dort das Christentum noch lebendig. Neben den bewundernswerten alten Kirchen gibt es auch neue, die erst in jüngster Zeit gebaut wurden, und am wichtigsten sind die zahlreichen Gemeinschaften von jungen Menschen. Der Glauben lebt, doch leider sieht man das in anderen Teilen Europas nicht mehr, nicht einmal mehr in unserem Vaterland.

Andras Kovacs: Was bedeutet, angesichts dieser Umstände, die Aussage, daß das christliche Europa verteidigt werden muß?

Erzbischof Márfi: Zuallererst gilt es, verständlich zu machen, daß wir uns auf dem falschen Weg befinden und daß wir so schnell als möglich zu unseren Wurzeln zurückkehren müssen. Auch im heutigen Europa spricht alles vom Christentum. Es genügt, unsere Ära zu betrachten: Jesus wurde vor 2016 Jahren geboren. Obwohl die Muslime am Freitag feiern, und die Juden am Samstag, ist in Europa der Sonntag der anerkannte Feiertag, weil Jesus an diesem Tag auferstanden ist. Wir können uns umschauen: in der Architektur, in den Künsten, in der Literatur und der Musik, überall stellen wir fest, daß die entscheidendsten Werte aus dem christlichen Glauben entstanden sind. Wenn wir das alles wegwerfen, bleibt uns nichts mehr. Unser Kultur verliert ihren Sinn. Das noch schwerwiegendere Problem entsteht, wenn wir auf unsere moralischen Werte verzichten. Dann lösen sich die Sexualität, die Liebe, die Zuneigung und das Leben voneinander. Auf diese Weise entsteht nicht nur ein weltanschauliches Vakuum, sondern auch ein demographisches. Und daher kommen die Migranten.

Andras Kovacs: Nach Meinung einiger ist das kein Problem, sondern vielmehr eine Chance.

Erzbischof Marfi von Veszprem
Erzbischof Marfi von Veszprem

Erzbischof Márfi: Ich habe die Muslime nie entehrt, aber ihre Moral ist völlig verschieden von der unseren. Was für uns eine Sünde ist, ist für sie eine Tugend. Was für uns nicht schlimm ist, ist für sie eine Todsünde. Ein Beispiel: Einen Kafir zu betrügen, also einen Ungläubigen, einen, der nicht an Allah glaubt, ist für sie eine ausgesprochen gute Tat. Wir müssen uns dessen bewußt sein, ohne sie zu verurteilen. Niemand will ihnen Böses. Ich hege keinen Haß gegen sie, im Gegenteil, ich will ihnen Gutes und ich respektiere sie. Ich bete für sie jeden Tag. Es ist nicht einmal ihre Schuld, wenn sie Europa besetzen wollen, sondern zuallererst unsere Schuld. In Europa glaubt derzeit jeder, was er will, aber generell glauben die meisten nichts. Und wir haben zu wenig Kinder. Damit ist der Boden ideal bereitet, für die Eroberung durch den Islam.

Andras Kovacs: Für Sie ist also die derzeitige Einwanderung auch eine Eroberung?

Erzbischof Márfi: Der Dschihad ist für die Muslime ein Grundsatz, der besagt, daß sie sich auszubreiten haben. Es gilt, den Dar al-Islam über den Großteil der Erde auszuweiten, die Scharia einzuführen und damit eine islamische Sondergesetzgebung.

Andras Kovacs: Glauben sie ernsthaft, daß auch Menschen, die Tausende Kilometer mit Kinder zurücklegen, unseren Kontinent erobern wollen?

Erzbischof Márfi: Ich bin mir sicher, daß sie auch ein solches Ziel haben, aber natürlich kommen sie nicht nur deshalb. Ein Teil sieht diesen Auftrag schon jetzt, das wissen wir. Ein anderer Teil kann ihn schon morgen sehen, sobald sie sich bei uns etabliert haben, weil das der Auftrag ihrer Religion ist.
Es gab immer Kriege und Naturkatastrophen. Die Tatsache, daß jetzt ein so großer Migrationsdruck auf Europa ausgeübt wird, kann daher kein Zufall sein. Dafür kann ein Eroberungswillen eine Rolle spielen. Die Einwanderung wird, wie man weiß, von den islamisch-arabischen Banken unterstützt. Islamisch-arabische Staaten wollen Moscheen in Europa bauen. Dieselben Staaten lassen die Migranten nicht nach Katar, Saudi-Arabien oder in die Vereinigten Arabischen Emirate. Sie geben ihnen aber Geld und fordern sie auf, nach Europa, zu uns zu wandern. Ich denke, daß diese Wanderungsbewegung nicht vordringlich die Ursachen hat, die man uns glauben machen will, sondern spezifische Zwecke verfolgt. Dazu gehören zum Beispiel die Destabilisierung Europas und des Euros, denn dabei finden sie auch die Unterstützung der USA. Der dritte Zweck betrifft die Arbeitskraft in einigen Staaten der Europäischen Union. Die multinationalen Unternehmen brauchen aus wirtschaftlichen Gründen Arbeits- und Konsumkraft, mit anderen Worten, sie brauchen moderne Sklaven.

Andras Kovacs: Papst Franziskus, das Oberhaupt der katholischen Kirche, hat in diesen Tagen gesagt, daß der abgewiesene Migrant Christus sein kann. Liegt also nicht in Widerspruch vor?

Erzbischof Márfi: Jesus sagte: „Seid sanft wie eine Taube“, er sagte aber auch, „seid klug wie die Schlange“. Nur weil wir den Wölfen nichts Böses wollen, weil auch sie Geschöpfe Gottes sind, kann das nicht bedeuten, daß wir sie zu den Schafen lassen, auch dann nicht, wenn sie wie Schafe gekleidet daherkommen. Für den Heiligen Vater ist es nicht empfehlenswert, bestimmte Gedanken zu äußern, weil die Muslime sich an den Christen des Nahen Ostens rächen könnten.

Übersetzung: Giuseppe Nardi
Bild: AD (Screenshot)/Riscossa Cristiana

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Der Terror der Gesinnungsethiker

Von Max Erdinger

Brüssel, Paris, Nizza, Würzburg, Reutlingen, München, Ansbach, Berlin, Saint-Étienne-du-Rouvray …. – wer auch immer aus der politisch-medialen Klasse jetzt mit der Relativierung und Pseudodifferenzierung fortfährt, befindet sich nicht länger mehr lediglich im weltanschaulichen Irrtum, sondern der begeht mit voller Absicht fortgesetzten Verrat an seinen Landsleuten und unserer Art zu leben.

Wollen die Verantwortlichen nun eigentlich täglich vor Kameras und Mikrofone treten und ihren stinkenden Schwulst von der Trauer, von der Unerträglichkeit, von der Schockiertheit und von der Solidarität mit den Hinterbliebenen in die Gegend scheißen? – Wie lange, dachten die, geht ihnen das durch? Warnen, fordern, Zeichen setzen Was wir in Deutschland zur Zeit erleben, ist auch der Terror der Gesinnungsethiker.

Da wird gewarnt, gefordert und Zeichen gesetzt, daß die Schwarte kracht. Immer von „den Anderen“ , bzw. an die Adresse der Anderen natürlich. Man warnt davor, die Anschläge der letzten Woche miteinander gleichzusetzen. Einmal habe es sich um einen Amoklauf gehandelt, ein anderes Mal um eine Beziehungstat und lediglich zwei der vier Anschläge hätten einen islamistischen Hintergrund gehabt. Das passiert in einem Land, in dem die Bayern, die Thüringer, die Friesen und Andere bereits zu den „Menschen in Bayern“, den „Menschen in Thüringen“ und den „Menschen in Friesland“ geworden sind, sofern sie nicht allesamt einfach die „Menschen draußen im Lande“ geworden sein sollten.

Die „Menschen in Deutschland“ sehen sich den „Menschen“ gegenüber, die „zu uns kommen“. Menschen-menschen-menschen … alles so schön menschlich hier. Wir sind alle nur Menschen. Das ist unsere Gemeinsamkeit. Eine Binsenweisheit ist es außerdem. Gemeinsamkeiten sollten wir betonen und die Unterschiede möglichst ignorieren. Na bitte, dann also: Die Gemeinsamkeit aller Anschläge der letzten Woche besteht darin, daß die Täter allesamt mehr oder weniger gründlich islamisch sozialisiert gewesen sind. Und noch nicht einmal der vernageltste Gesinnungsethiker wird behaupten wollen, daß die „Menschen in Deutschland“ in ihrer übergroßen Mehrheit genau das mit den Attentätern gemeinsam hätten. Es gibt Unterschiede zwischen Europäern und Moslems. Wer die allerdings herausarbeitet und benennt, der ist schneller ein Rassist oder ein Chauvinist, als er schauen kann. Davon gehen die Unterschiede freilich nicht weg. Und wenn sich wieder ein islamisch Sozialisierter irgendwo in die Luft sprengt, einem Priester den Kopf abschneidet oder jemanden totprügelt, dann ruft die Pflicht: Man muß sich vor ein Mikrofon stellen und die richtige Gesinnung zeigen, anstatt endlich etwas zu unternehmen, um diejenigen zu schützen, die verinnerlicht haben, daß es ein staatliches Gewaltmonopol gibt, aber keinerlei Recht darauf, sein Leben etwa dadurch selbst zu schützen, daß man sich bewaffnet.

Integration & Arroganz Der Gesinnungsterror der Bessermenschen ergänzt den Tatenterror islamischer Täter natürlich perfekt. Genauer: Er öffnet ihm Tür und Tor. Mit Wohlgefallen nimmt man in der islamischen Welt zur Kenntnis, wie sehnlichst der Westen sich den Dialog, den „konstruktiven“, den Konsens, den Kompromiß, die Buntheit und die Toleranz wünscht und denkt sich, daß man den Verwirrten wohl am besten nach dem Munde reden sollte, weil das die erfolgversprechendste Strategie sei bei der Schaffung von Tatsachen gegen genau diejenigen, denen man so lange nach dem Munde redet – und nur zu diesem Zweck.

Je länger der westliche Gesinnungsethiker sich mit seinem Glauben an die Versicherungen der islamischen Welt betäuben und sich ins Elysium der richtigen Gesinnung schießen kann, desto bessere Voraussetzungen, um islamische Fakten zu schaffen. Daß in Deutschland und anderswo Moscheen aus dem Boden schießen, Badezeiten für Muslimas in öffentlichen Bädern eingeführt werden, Schweinefleisch vom Speiseplan der Schulen gestrichen wird und vieles derartiges mehr, begreift der deutsche Gesinnungsethiker als einen Integrationserfolg.

Daß er womöglich ganz einfach einen gewaltigen Dachschaden haben könnte, kommt ihm nicht in den Sinn. Daß dieser Dachschaden von Moslems, die an Ergebnissen interessiert sind, genau als ein solcher identifiziert und ausgenützt worden sein könnte, wird da selbstredend völlig undenkbar. Nach der hundertsten Straftat als angeblich minderjähriger Moslem noch immer auf freiem Fuß? Wer könnte es einem solchen Täter verdenken, daß er die Deutschen für komplett durchgeknallt hält und daß seine Verachtung für eine derartig verteidigungsunfähige Schafsherde beständig wächst? Für ihn sind das alles Unterwerfungsgesten. Es ist auch von einer kulturgeschichtlichen Ignoranz und einer Arroganz, die ihresgleichen sucht, zu unterstellen, die Bundesrepublik Deutschland sei wegen ihrer Liberalität ganz allgemein das Traumland aller Kulturfremden. Arrogant ist es, einen gläubigen Moslem nicht ernst zu nehmen. Ein gläubiger Moslem jubelt nicht, wenn CSD ist. Er hält auch nichts vom Feminismus und von Geburtenkontrolle.

Von einer Feinstaubplakette hält er vermutlich ebenfalls nichts. Von seiner „Teilhabe“ an den Segnungen des deutschen Sozialstaats hält er allerdings viel, nicht zuletzt deswegen, weil ihm die beweist, wie recht er damit hat, diejenigen auszunutzen, die ganz einfach einen gewaltigen Sprung in der Schüssel haben – nach seinem Verständnis. Niemals würde er, der Moslem, die feindliche Natter an seiner eigenen Brust nähren. Das ist islamische Vernunft! Moslems interessieren sich im allgemeinen nicht für die gutmenschlichen Hirnfürze durchgeknallter Linksideologen mitsamt ihrem Gewäsch von „die Menschen“. Und mit Vernunft würden sie dieses Gewäsch auch nie verwechseln. Wenn aber des Moslems Leben noch nicht einmal unter materiellen Gesichtspunkten in der liberalen Gesellschaft funktioniert, dann wächst sein Haß auf die Verletzer aller seiner sonstigen Überzeugungen selbstredend ins Unermeßliche. Und dann knallt es eben öfter einmal.

Bewahrung des Status Quo

Das alles sind keine Einsichten, die irgendeinen durchschnittlich Vernunftbegabten überfordern würden. Raum greifen dürfen sie dennoch nicht, weil das alle diejenigen als verblendete Märchenonkels und – tanten outen würde, die bisher etwas ganz anderes behauptet hatten. Die haben nämlich dummerweise sowohl die politische als auch die mediale Macht.

Mit der wäre es dann vorbei. Also muß das dämliche Geschwätz der gutmenschlich Überzeugten unter allen Umständen als wahr verteidigt werden. Weil das argumentativ aber nicht mehr zu bewerkstelligen ist, wird zur Zensur gegriffen. Das Internet sei kein rechtsfreier Raum, heißt es da ungeachtet der Tatsache, daß die Regierungsbank inzwischen völlig zweifellos einer geworden ist. Da existieren dann plötzlich der „Haßkommentar“ und die „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“, die nirgends eindeutig definiert sind, rechtlich schon gar nicht, um die „menschliche Gesellschaft“ vor den Realisten zu bewahren, die hinwiederum seitens der Regierung durchaus mit „gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit“ überzogen werden dürfen. Wann hätte es das jemals gegeben, daß Volksvertreter große Teile des eigenen Volks ungestraft als „Pack“ bezeichnen?

Die deutsche Regierung, angeführt von einer völlig verblendeten Phantastin, kann sich eine ergebnisoffene Erörterung der Problemlage schlicht und einfach nicht leisten, ohne den eigenen Machtverlust vor Augen stehen zu haben. Darum wird dieses Volk von seiner eigenen Regierung belogen, verraten und verkauft. Es kann dem Dümmsten nicht entgangen sein, daß es einfach nicht stimmen kann, wenn ihm Erdogan von Merkel als Retter von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der Türkei angedient wird, während Ungarns Staatschef Viktor Orban und der russische Präsident Putin als Despoten geführt werden im limitierten Sprachschatz der „Menschen in der Regierung“.

Die politische Klasse Deutschlands vertritt schon längst nicht mehr die Interessen der Deutschen, sondern sie gefällt sich darin, als selbsternannte Volkspädagogenkaste den „Menschen in Deutschland“ die „richtige Gesinnung“ aufs Auge zu drücken – zu deutsch: Das Volk zu verblöden, zu entmündigen und sich selbst als Löser der „Herausforderungen“ (Probleme sind out!) zu verkaufen, die es a priori ohne diese verstiegene politische und mediale Klasse gar nicht gäbe. Das dürfte übrigens auch der Grund dafür sein, daß es in den öffentlich-rechtlichen Medien so dürftig um Reportagen aus Polen, Ungarn und der Slowakei bestellt ist.

Die wären nämlich geeignet, dem deutschen Schafsmichel vor Augen zu führen, daß es prosperierende Länder gibt, in denen sich die Regierung noch dem Volk verpflichtet fühlt – und nicht ihren eigenen ideologischen Vorlieben. Was meinen Sie, wie fühlen Sie sich? Daß es in Deutschland schon wieder möglich geworden ist, die Demokratie auszuhebeln, indem man einfach große Teile des Volkes als Rechte, als Populisten und reaktionäre Ewiggestrige von der demokratischen Debatte ausschließt, hat natürlich tiefergehende Ursachen. Den Deutschen gefällt es durchaus, sagen zu dürfen, was ihnen gefällt und welche Meinungen sie haben, so lange es das Richtige ist, das ihnen gefällt und die Meinung sozialverträglich ist.

Was wiederum sozialverträglich ist und was nicht, darüber befinden dieselben, die schon befunden haben, daß Moslems „Menschen islamischen Glaubens“ sind. Und zwar im Hintergrund. Also Menschen mit Glauben im Hintergrund. Daß der Moslem ein Moslem ist, steht aufgrund der Tatsache, daß alle Anschläge der letzten Woche von Moslems verübt worden sind, derartig im Vordergrund, daß man es einfach in den Hintergrund verschieben muß, wenn sich „keiner der Menschen im Lande das Falsche“ denken soll.

Deswegen ist der Moslem ein „Mensch mit islamischem Hintergrund“. Was früher zutreffend eine Lüge genannt worden wäre, segelt heute unter „Meinungsfreiheit“. Die Deutschen lassen es sich gefallen, daß ihnen von verschiedensten „Experten“, – die allesamt immer dann wie die Pilze aus dem Boden schießen, wenn es seltsamerweise einmal etwas zu „wissen“ anstatt zu „meinen“ gibt -, erklärt wird, wie sie die Dinge zu sehen haben. Hinterher haben sie dann die „richtige Meinung“. Keine Tagesschau, kein heute-journal, das nicht irgendeinen „Experten“ aus dem Hut zaubern würde, von dem noch kein Mensch je zuvor etwas gehört hat. Allein am gestrigen Tage waren es in einer einzigen Sendung der ARD ein Rechtsexperte, ein Terrorismusexperte und ein Angstexperte.

Im zweiten Programm ist zur selben Zeit eine Kochsendung mit einem „Gelbe-Rüben-Experten“ gelaufen, in der es um Karotteneis ging. Sie meinen, das war nicht so? Lassen Sie mir gefälligst meine Meinung! Ich meine, daß diese Sendung im ZDF gelaufen ist. Meinungsfreiheit, mein Lieber – und Basta! Man fragt in Deutschland nicht mehr, „sind Sie informiert worden?“, sondern man fragt, „fühlen Sie sich informiert?“ – und jede Wette: Alle fühlen sich so informiert, wie sie die gefühlte Temperatur fühlen. Aber sowas von. Insofern treffen islamische Terroranschläge mit faktischer Billigung macht- und geldgeiler Gesinungsethiker in der Regierung ein Volk, dem es gefällt, sozialverträgliche Meinungen anstatt Faktenkenntnis zu haben. Wäre ich Moslem, ich würde mich über dieses Volk vor Lachen ausschütten – und exakt so weitermachen wie bisher.

Straftäter abschieben, Massenzuwanderung beenden!

Dr. Bollinger (AfD) zu BKA-Untersuchung zu Kölner Übergriffen: Straftäter abschieben, Massenzuwanderung beenden!

Laut Untersuchungen des Bundeskriminalamts (BKA) hat es bei den sexuellen Massenübergriffen in der Silvesternacht über 2000 Täter und 1200 Opfer gegeben. Die Hälfte der Täter hielten sich zum Zeitpunkt der Tat erst seit einem halben Jahr oder weniger in Deutschland auf. Der rheinland-pfälzische AfD-Landesvorstand Dr. Jan Foto Dr. Jan BollingerBollinger erklärt dazu:

„Mit den Untersuchungen des BKA ist einwandfrei bewiesen, dass es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der gesetzeswidrigen Flüchtlingspolitik und den sexuellen Massenübergriffen in der Silvesternacht gibt. Obwohl rund 120 identifizierte Tatverdächtige konnten, hat es bislang nur vier Verurteilungen gegeben. Dass viele Opfer die Täter nicht einwandfrei identifizieren können, kann man der Justiz nicht zum Vorwurf machen. Doch die zumeist laschen Urteile sind nicht abschreckend genug, da die Täter keine ernsthaften Konsequenzen zu befürchten haben. Die Strafen wirken sich noch nicht einmal auf den Ausgang ihres Asylverfahrens aus. Es kann deshalb nicht verwundern, dass die Opfer von den Tätern noch verhöhnt wurden. Hier ist hartes Durchgreifen erforderlich: Wer als Asylbewerber Straftaten, insbesondere Sexualstraftaten begeht, hat sein mögliches Aufenthaltsrecht in Deutschland verwirkt und gehört konsequent abgeschoben.“

„Ein Großteil der identifizierten Tatverdächtigen aus der Silvesternacht stammt übrigens aus den Maghrebstaaten. Die Anerkennungsquote von Asylbewerbern aus den Maghrebstaaten ist im Promillebereich messbar. Dafür sind sie jedoch weit überproportioal straffällig. Angesichts dieser Tatsachen befürworten wir es, die Maghrebstaaten als sichere Herkunftsstaaten einzustufen, um die Asylverfahrensdauer drastisch zu reduzieren. Doch die Grünen, darunter auch die rheinland-pfälzischen Grünen, blockieren aus ideologischen Gründen das entsprechende Gesetz im Bundesrat. Diese unverantwortliche Politik führt zu einer untragbaren finanziellen, infrastrukturellen und soziokulturellen Belastung und gefährdet die innere Sicherheit Deutschlands. An der Beendigung der unkontrollierten Massenzuwanderung führt deshalb kein Weg vorbei“, so. Dr. Bollinger.

 

Dr. Jan Bollinger, MdL
Landesvorstand und Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit AfD Rheinland-Pfalz

Messen mit zweierlei Maß

Karl-EugenMan stelle sich einmal das folgende Szenario vor: Großmanöver der russischen Seestreitkräfte in unmittelbarer Nähe der Hoheitsgewässer vor der US-amerikanischen Ostküste. Flankierend dazu Aufmärsche russischer Bodentruppen an Mexikos Grenze zu den USA.  Was würde wohl passieren? Die Antwort darauf erübrigt sich, die Folgen vermag sich jeder selbst vorzustellen (oder etwa doch nicht, weil unvorstellbar?).

Wir  Älteren  erinnern uns noch schaudernd an das Jahr 1962, die Kuba-Krise, wo die Welt vor dem Abgrund stand, wo ihr  (atomares) Ende drohte.

Das beschriebene Szenario ist eine Fiktion, die Folgen einer solchen eine Horrorvorstellung. Doch exakt diese zeichnet sich derzeit ab, nicht etwa jenseits des Atlantiks, sondern vor den Toren Russlands. Flottenverbände der Nato/USA im Schwarzen Meer und in der Ostsee, mehrere Divisionen starke Kampftruppen des „Verteidigungsbündnisses“ entlang Russlands Westgrenze und rund um das Oblast Kaliningrad sowie Aufbau und Inbetriebnahme von Raktenstellungen in Rumänien und Polen, wo man nun kleinlaut zugeben muß, dass sie doch nicht, wie uns damals entgegen der Wahrheit versichert wurde, gegen den Iran gerichtet sind, sondern auf Russland zielen. Nicht auszudenken was geschehen würde, geschehen wäre, wenn im Kreml statt besonnener Politiker wie Putin und Lawrow  die Falken in Nato und Pentagon das Sagen hätten.

„Wahrscheinlich stehen wir sogar vor einem heißen Krieg“, mit diesen Worten wird niemand geringeres als Litauens Präsidentin zitiert. Die Dramatik in dieser Aussage sollte uns alle aufrütteln, wären doch gerade wir die Opfer als Folge des dann zu erwartenden Infernos. Aber nein, es herrscht buisiness at usual vor, man verschließt die Augen vor der uns bedrohenden tödlichen Gefahr. Stattdessen setzen sich Frau Merkel und Frau von der Leyen mit ihren Ankündigungen, mehr „Verantwortung“ übernehmen zu wollen (was immer das auch heißen mag) mit  einer deutlichen Erhöhung der Rüstungsausgaben sowie der Übernahme einer führenden deutschen Rolle in der Nato an die Speerspitze einer als verhängnisvoll anzusehenden, sich zuspitzenden militärischen Konfrontation mit einem Nachbarn, der uns nichts getan hat, dem hingegen wir unendliches Leid zugefügt haben und welchem wir Dank für die Wiedervereinigung unseres Landes schulden.

Dank indes sieht anders aus. Ungeniert, dreist und wortbrüchig hat sich der Westen, und damit auch wir, Russland gegenüber verhalten, indem er der russischen Regierung im Gegenzug zu derer Zustimmung zur Wiedervereinigung einen Verzicht auf eine weitere Nato-Osterweiterung versprach. Daran hat man sich nicht gehalten. Das Gegenteil davon hat man getan. Nach der kürzlich erfolgten Einverleibung Montenegros ins US-Nato Imperium streckt das „Verteidigungsbündnis“ nun seine Gierfinger nach Schweden, Finnland und Georgien aus einzig mit dem Ziel, die Schlinge um Russlands Hals weiter zuzuziehen.  Wer sich dieser Einsicht (immer noch) verweigert verhält sich realitätsverweigernd, er möge einen Blick auf die Landkarte werfen und das heutige Natogebiet mit dem des Jahres 1990 vergleichen.

Nun also ist es wieder mal so weit. Ein neuer Russlandfeldzug wird vorbereitet. Frank Walter Steinmeier spricht von „NATO!-Säbelrasseln, Kriegsgeheul, Panzerparaden an der Ostgrenze des Bündnisses usf.“. Allein, was hat ihn zu dieser neuen Wahrnehmung gebracht? Hat er Äpfel vom Baum der Erkenntnis gegessen und ist darüber vom Saulus zum Paulus geworden? Erinnert er sich plötzlich seiner Verantwortung gegenüber seiner Familie, seiner Tochter ? Ist es ihm wie Schuppen von den Augen gefallen und hat er erkannt, welcher Gefahr wir duch die derzeitige agressive Nato-Politik ausgesetzt sind? Was will er mit seinen Äußerungen bezwecken, gar ändern? Auch er ist ein (maßgeblicher) Akteur und Architekt bundesrepublikanischer Politik  sowie ein Natostratege. Die heutige Situation im Herzen Europas hat er mitgetragen, mitgestaltet, muß sie mitverantworten um nun plötzlich und unvermittelt zu einer völlig neuen Erkenntnis zu gelangen? Wer nimmt ihm das ab, wer glaubt das, was steckt dahinter? Wir wissen es nicht. Er läßt uns im Zweifel zurück. Wir sollten uns ernsthafte Sorgen machen. Die Entwicklung im Osten verheißt nichts Gutes.