Kann Polen den Irrsinn europäischer Politik heilen ?

In einem Interview mit der „Bild“ verteidigte Witold Waszcykowski (poln. Außenminister) das Mediengesetz mit den Worten: „Wir wollen lediglich unseren Staat von einigen Krankheiten heilen, damit er wieder genesen kann.“

Bei den Medien sei unter der Vorgängerregierung ein bestimmtes linkes Politikkonzept verfolgt worden. „Als müsse sich die Welt nach marxistischem Vorbild automatisch in nur eine Richtung bewegen – zu einem neuen Mix von Kulturen und Rassen, eine Welt aus Radfahrern und Vegetariern, die nur noch auf erneuerbare Energie setzen und gegen jede Form der Religion kämpfen.“ Das habe mit traditionellen polnischen Werten nichts zu tun.

Gegenüber Druck aus Brüssel gab sich  betont gleichgültig. Zu den Brandbriefen von Vizekommissionschef Timmermans sagte er: „Da schreibt ein EU-Beamter, der durch politische Beziehungen ins Amt kam, einer demokratisch gewählten Regierung. Woher nimmt er das Recht dazu?“

Was Waszcykowski für Polen feststellt, ist in der EU fast überall zu beobachten: „Die europäische Integration ist eine linke Idee“ sagt Gregor Gysi von den Linken und wie recht er hat. Als Umkehrschluss gilt dann: Je mehr Integration, desto linker wird Europa. Beethovens Neunte wird dann durch die Internationale ersetzt werden. Merkel fährt schon mit voller Kraft auf dieses Ziel zu. Polens Gegensteuern könnte uns davor bewahren.

„Hurra do Polski!“

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Ein Gedanke zu „Kann Polen den Irrsinn europäischer Politik heilen ?

  1. Karl-Eugen Kaiser

    Auch das hat der polnische Außenminister gesagt:
    Die regierende PiS-Partei setze dagegen „auf das, was die Mehrheit der Polen bewegt: Traditionen, Geschichtsbewusstsein, Vaterlandsliebe, der Glaube an Gott, an ein normales Familienleben zwischen Mann und Frau. Und wir wünschen uns dieser Tage auch noch `Frohe Weihnacht`, und nicht `Schöne Feiertage` – weil wir noch die Geburt Jesu feiern. Das ist ein Schock für unsere `fortschrittsgläubigen` Gegner: Dass 25 Jahre linker und liberaler Indoktrination diese traditionellen Werte nicht beseitigen konnte. Und dass wir damit sogar die Wahlen gewonnen haben.“
    Wir sollten uns daran ein Beispiel nehmen.

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