Das Wort zum Dritten Weihnachtstag

Im folgenden ein sehr nachdenklicher Beitrag vom Author : dierotepille.de

Wir alle müssen Mut und Geist zeigen um dem Übel, das in unsere Gesellschaft eingekrochen ist, Widerstand zu Leisten. 

Täglich sind wir fassungslos ob der unglaublichen, teils historisch einzigartigen Vorgänge da draußen. Stets befinden wir uns in einem Spannungsfeld zwischen einerseits der tiefen Sorge aufgrund der zukünftig zu erwartenden ganz konkreten Auswirkungen dieser Entwicklungen auf unser eigenes Leben und vor allem das unserer Kinder und Enkel und andererseits der Abscheu und dem Unverständnis gegenüber den Ansichten und Handlungen unserer politischen Gegner, die sich auf einer nie dagewesenen, auf Dekadenz basierenden Geisterfahrt befinden, aller Instinkte verlustig geworden, sich ähnlich einer allergischen Reaktion in Ermangelung existenzieller Nöte vor lauter Langeweile gegen sich selbst richtend.

Wir müssen uns hier über die Naivität, die sachliche Unkenntnis, die Verlogenheit und teils auch die Verkommenheit der Ansichten und Vorgehensweisen vieler unserer Gegenakteure und Gegenredner nicht unterhalten. Wir sind im Bilde!

Auch ist es zunächst irrelevant, wer oder was letztlich hinter diesem ganzen unsäglichen Zeitgeist steht, ob und falls ja wer ihn initial und mit welchen Absichten genau in die Welt setzte und so weit hegte, bis er zum Selbstläufer wurde, bis er sich, einer Religion sehr ähnlich, von besonders eifrigen, zuvor offenbar werteleeren Menschen ausgehend, quasi von selbst verbreitete, zur herrschenden Mode für Viele, zum Geschäft für Einige, zur zu akzeptierenden und nicht weiter zu hinterfragenden Rahmenbedingung der Meisten wurde.

Was an dem Punkt an dem wir uns derzeit befinden wirklich wichtig ist, ist die Erkenntnis, dass dieser ganze Wahnsinn nur deshalb funktioniert, weil die Menschen – auch wir(!) – ihn tagtäglich mitspielen und dass es in Wahrheit keine Macht der Welt gibt, die uns etwas entgegenzusetzen hätte, sobald auch nur geringe Anteile von uns einfach nicht mehr mitmachten.

Was bedeutet aber in diesem Zusammenhang „mitmachen“? Um dies zu beantworten sollte man gedanklich einfach ein paar Schritte in die Zukunft gehen. Wie werden künftige Generationen dies bewerten? Die Antwort ist so einfach wie fatal: Jeder, einfach jeder von uns macht so lange mit bei diesem ganzen Wahnsinn, solange wir uns angepasst verhalten!

Gerade wir – die Leser kritischer Publikationen, die wir die künftigen Konsequenzen dieser Verheerungen klar vor uns sehen, die wir das Dickicht aus Lügen, aus Ablenkung in „Brot und Spiele“-Manier und aus moralischer Erpressung seitens skrupelloser Interessenvertreter durchschlagen haben, die wir durch entsprechende Erörterungen unterscheiden können zwischen aktiven Apologeten dieser irrwitzigen Ideologie der Selbstabschaffung und den großteils einfach nur ahnungslos angepassten Mitläufern mit nur wenigen oder gar keinen persönlichen Verstrickungen in das Gebräu aus physischer und metaphysischer Selbstbereicherung – wir haben die Pflicht bei jeder sich uns bietenden Gelegenheit Gesicht zu zeigen, aufzuklären und den Geist der Unfreiheit und der (verbalen) Selbstbeschränkung offen und für Andere erkennbar und somit vorbildlich zu durchbrechen.

Auch und gerade, weil es teils nicht ganz ohne Risiken ist. Was ist schon völlig risikofrei? Und was muß noch passieren, damit wir endlich aufstehen und das sind was wir vorgeben zu sein: Aufrechte Menschen! Es zählt keine Ausrede mehr! Es geht ums Ganze!

Wir alle – egal wie weit wir uns diesbezüglich bereits aus dem Fenster gelehnt haben – kennen und durchleben tagtäglich Situationen, in denen wir zumindest innehalten, wenn nicht gar konkret „mitspielen“. Sei es in weiterem Familienkreis (ganz aktuell jetzt zu den Feiertagen) um des lieben Friedens willen, sei es im beruflichen/geschäftlichen Umfeld, sei es beim Einkaufen um die Ecke gegenüber Menschen mit denen wir laufend zu tun haben, wo auch immer. So mutig und offen einige von uns bereits sein mögen, jeder hat noch Schwachstellen, die es nun zu beseitigen gilt. Und an diejenigen die bislang noch gar nicht mutig waren, sei gerichtet: Heute ist der Tag, eine Zäsur zu machen und dies zu ändern!

Durch die Eskalation in Sachen „Flüchtlinge“ sind die einschlägigen Themen allgegenwärtig. Das ist eine der Chancen dieser heftigen, so von niemandem erwarteten Entwicklung! Es bieten sich nun zu jeder Zeit und an quasi allen Orten Gelegenheiten, das Thema aufzugreifen. Und dies muss auch geschehen! Bei wirklich jeder Gelegenheit! Dabei genügen oft kleine Bemerkungen. Ganz naheliegend ist der ironisch vorgetragene Spruch „Wir schaffen das!“ bei entsprechenden Anlässen, die sich reichlich bieten im Alltag. Dieser Spruch ist wirklich eine Steilvorlage unserer großen Vernichterin. Er kann in humoristischer Art und Weise mannigfaltig eingesetzt werden. Es wird den Zuhörern somit klar, wo man steht. Je nach Situation ist dieser Ausspruch vielleicht auch nicht ganz eindeutig zu interpretieren, wodurch sich für den Verwender Möglichkeiten ergeben, sich vorsichtig vorzuwagen, beispielsweise im beruflichen Umfeld.  …

Ich möchte hier bewusst keine konkreten Tipps geben. Es muss jeder selbst wissen wie er es anstellt. Und nein: Risiken kann man nicht gänzlich vermeiden. Insbesondere im beruflichen Umfeld nicht. Mit diesem muss man ja aber auch nicht beginnen. Den Meisten bieten sich im privaten Umfeld noch reichlich Gelegenheiten, Farbe zu bekennen und mutig voranzuschreiten beim Durchbrechen der Schweigespirale. Aber irgendwann ist dann auch das berufliche Umfeld dran!

Welche Risiken gehen wir dabei bei näherer Betrachtung als Normalbürger – also als nicht Prominente und wohl auch nicht Vorstandsvorsitzende  – ein? Sind wir auf die soziale Anerkennung von Menschen angewiesen, die gegebenenfalls negativ auf unsere berechtigten Ansichten reagieren? Befinden wir uns beruflich derzeit tatsächlich an einem Punkt, an dem wir auf diese Art von Anbiederung angewiesen sind? Wie wollen wir solche Minimalrisiken als Begründung für unser Schweigen unseren Kindern einst erklären? Gar nicht! Das Eis muss gebrochen werden. Jetzt! Wann sonst? Was soll denn NOCH passieren?

Wie genau man das anstellt, kann an dieser Stelle wie gesagt nicht pauschal dargelegt werden. Generell ist Humor ein Herzensöffner und oft sogar viel effektiver als handfeste, sauber vorgetragene Argumente.

Machen wir uns eines bewußt: Die ganze verheerende Entwicklung wird getragen von einem unsäglichen Zeitgeist, der sich in den letzten Jahrzehnten langsam etablierte und in dessen Zuge es schlicht und ergreifend modisch und cool wurde, dummes, weltfremdes und verlogenes Zeug daherzureden und alle Räder vermeintlich neu zu erfinden. Die Linken verstehen eben etwas von Metapolitik. Sie überzeugen nicht mit Argumenten, denn sie haben quasi keine – lediglich Theorien, Visionen und Utopien – sondern damit, dass es „in“ wurde und – völlig zu Unrecht natürlich – mittlerweile als besonders kultiviert und gebildet gilt, selbstvergessenen Unfug zu parlieren und alle natürlichen Gegebenheiten zu ignorieren. Der Mensch wird bei dieser Art Geisteshaltung/Weltsicht nicht als Mängelwesen akzeptiert, sondern also dressurbedürftig dargestellt. Dressiert werden soll er, indem man ihn bevorzugt jenen Situation aussetzt, in denen er bislang ungewollt reagierte, um ihn dann zu maßregeln und zu beschränken und das ansonsten drohende (mutwillig selbstgeschaffene) Chaos als Erpressungsszenario zu verwenden.

Letztlich ist dies der Versuch, nach den Irrungen der Nazidiktarur nun aller Welt beweisen zu wollen, dass wir Deutschen auch im „Gutsein“ Weltmeister sind. Ein Minderwertigkeitskomplex also, der im Ausland – sofern vorhanden – auf anderen geschichtlichen Vorgängen, wie beispielsweise der Kolonialzeit, beruht! Der böse weiße Mann eben! …

Man hat Alles in Allem eine Art Religionsersatz geschaffen dem viele Menschen heftig erlegen sind, auch heute noch. In Anbetracht der durchaus erfreulichen diesbezüglichen Entwicklung der letzten etwa 5 Jahre, in denen die Anhängerschaft unserer vernunftbezogenen (konservativen) Ansichten von gefühlt „Null“ vor etwa 20 Jahren auf gefühlt „Abermillionen“ heutzutage angewachsen ist, lassen sich Viele unter uns bereits dazu hinreißen zu glauben, wir seien schon die Mehrheit. DAS SIND WIR NICHT! Das sagt mir jede Faser meines sich mit solchen Themen seit nun über 20 Jahren befassenden Geistes. Schauen Sie sich einfach nur um. Viele mögen zwar mittlerweile dezent kritisch sein, aber wirklich begriffen worum es geht, das wirklich ALLES auf dem Spiel steht, haben sie nicht. Es geht also noch immer darum, eine solche Mehrheit zu erzielen. DAS ist nun unsere Aufgabe!

Getragen wird die noch immer unvermindert vorherrschende Entwicklung des Wahnsinns und der Illegalität von im Wesentlichen vier Faktoren, als da wären:
Erstens die weitgehende Unwissenheit der meisten Menschen bezüglich der tatsächlichen Vorgänge und deren Hintergründe. Zweitens die Schweigespirale, die es verhindert, dass die kritischen Menschen sich gegenseitig finden und sich somit mehren. Drittens der Umstand, dass es uns noch viel zu gut geht. (Wenn dies nicht mehr der Fall ist, wird es zu spät sein, das ist das Problem.) Viertens – und dies kann kaum hoch genug bewertet werden – die Tatsache, dass unsere Weltsicht kurz gesagt als uncool und das hohle Gerede der Gegenseite als cool gilt. Eine Folge der äußerst erfolgreichen Metapolitik der Linken, an der es initial anzusetzen gilt.

Aus diesen Erkenntnissen ergibt sich unmittelbar die Pflicht eines jeden Einzelnen von uns, durch aktives Bekunden und Begründen unserer Ansichten bei jeder sich bietenden Gelegenheit, Wissen zu verbreiten, das Schweigen zu brechen und im besten Fall dabei auch noch irgendwie „cool“ zu wirken und die verlogene Gegenseite humoristisch der Lächerlichkeit preiszugeben – denn sie IST hochgradig lächerlich, in jeder Hinsicht. Auf dass es baldmöglichst wieder völlig uncool sein wird, beispielsweise ein vollbarttragender, verweichlichter, veganer, selbsthassender, alles (Eigene) relativierender Volltrottel ohne nennenswerte Begabungen oder gar Faktenwissen zu sein.

Vielleicht können wir hier oder an anderer Stelle Vorschläge für entsprechende  humoristische Einlagen, Sprüche und so weiter sammeln.

Ein Gedanke zu „Das Wort zum Dritten Weihnachtstag

  1. Brunk

    Genialer Autor, er bringt so vieles auf den Punkt, dass das Lesen der Artikel auf seiner Webseite ein Hochgenuss ist.
    Eine seeeehr erfreuliche Abwechselung in dieser Weihnachtszeit 2015, in der vom Bundespräsident Gauck bis Kardinal Marks, von Bundeskanzlerin Merkel bis zum ZMD-Vorsitzenden Mazyek versucht wird uns mit weinerlichem Sprüchen auf deren falsche Linie zu trimmen.

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