Der Kessel von Mainz

Offener Brief unseres 1. Stv. Kreisvorsitzenden Dr. Walter Ott

Dr-Ott-crSehr geehrte Frau Ministerpräsidentin, Malu Dreyer,

Chapeau, ein hervorragend organisierter Kessel am Gutenbergplatz zu Mainz. Um 16:30 Uhr waren schon die meisten Zugänge blockiert. Von der Spezies – welcher Gattung auch immer – die Sie durch Ihren Aufruf zur Gegendemo aktiviert hatten. Nicht umsonst hatten CDU und FDP die Teilnahme abgesagt, da bekannt war, daß die gewaltbereite, linksextreme Antifa sich profilieren wollte.

Sie sollten sich durchaus einmal die Mühe machen, die aktivierte Aktions-Abteilung (AAA) zu inspizieren. Eine durch Alkohol, Hasch und andere Drogen decapitierte und gerade deshalb leicht aufzuhetzende Meute ist Ihrem Aufruf gefolgt. Hass-spuckende Frauen waren besonders „attraktiv“.

Der Polizei sei Dank: die AfD konnte die Meinungs-  und Willenskundgebung trotz des akustischen Infernos (vom DGB alimentiert mit Pfeifen, Rasseln, Megaphon, etc.) durchführen. Auch Ihrem Berater Mielke haben wir nicht den Gefallen getan, „in die Hose zu pissen“ (Zitat Mielke).

Gegen 17:00 Uhr wurde für ca. 20 Minuten ein 3×1 Meter breites Transparent am dachnahen Bereich des Theaters entrollt mit weithin sichtbarer Aufschrift: „Deutschland verrecke“.

Ich habe bisher aus keiner Zeitungsnotiz entnehmen können, daß Sie sich davon distanziert hätten. Also muß ich im Umkehrschluß davon ausgehen, daß Sie als Vertreter der politischen Agenda in RLP der Stichwortgeber für die Mainzer AAA und Stadtguerilla sind. Ich nehme zu Ihren Gunsten an, dass Sie gerne Ihren Beitrag zur bundesrepublikanischen Politfolklore und Erheiterung erbringen wollten! Doch für eine solche Äußerung darf es keine Akzeptanz geben, im Gegenteil sie sollte strafrechtlich verfolgt werden. Durch Ihre Billigung gefährden Sie bewußt die staatliche Ordnung, bzw. stützen die Absicht, Deutschland zu zerstören. Die Büchse der Pandora ist jetzt offen und Ihre bunte Republik ist reine Chimäre.

Frau Dreyer, Ihr politisches Kalkül wird Ihnen keinen Erfolg generieren.

Im November haben Sie beim Gespräch mit Gerhard Engbarth in Sobernheim die joviale Landesmutter demonstriert. Beim SPD-Parteitag rufen Sie unter Nutzung des bewährten Schemas der Pauschalisierung zum Kampf gegen Rechtsextremismus auf und bezeichnen die AfD unter Zitierung von Olaf Henkel als „Monster“. Offenkundig zeigt dies, daß Sie selbst unfähig sind, persönlich den offenen Diskurs gegen politische Gegner zu führen (siehe Ächtungs-Beauftragter Schweitzer). Statt dessen setzen Sie auf konsequente Einschüchterung des „Packs“ und strategische Kriminalisierung der AfD.

„Zwei Seelen wohnen, ach, in Ihrer Brust“. Eine freundliche, eine giftige: gepaart mit Doppelzüngigkeit ergibt die Kennung  „LACHENDE KOBRA“.

Da Sie, ideologisch verblockt, bar jeder Erkenntnis sind und als Machtmensch nicht über sich selbst reflektieren, möchte ich Ihnen die Infamie Ihres Vorgehens darstellen.

Die Herrschaftsmethode zur sozialistischen Gleichschaltung ist die Meinungslenkung. Die unerwünschten politischen Gegner müssen ausgegrenzt werden. Sie gehören nicht zum Volk, den Mündigen, den Anständigen.

Um das agonale, genuine System der streitbereiten AAA und Stadtguerilla zu aktivieren, belegen Sie die Unerwünschten mit bestimmten Mermalen, als da sind: Hetzer, Rassist, Populist, Faschist, Nazi, Pack, Monster, braune Soße, Vergifter, Brandstifter, Rattenfänger, Fremdenfeind, Menschenverachter u.v.a.m.. Die Unerwünschten werden nicht nur  identifiziert, stigmatisiert und ausgegrenzt, sondern auch durch Aktivierung archaischer Instinkte gezielt Opfer der intraspezifischen Agression von AAA und Stadtguerilla!

Und jetzt kann es losgehen! Mit dieser Agression im Umkreis von 360° im Rücken haben die friedliebenden AfD-Demonstranten die Provokationen der hassschäumenden AAA und Stadtguerilla erdulden müssen.

Frau Dreyer, Sie verkörpern eine Gesellschaftsordnung ohne Liebe. Sie sprechen vom bunten RLP und bekämpfen gleichzeitig wertkonservative Demokraten, indem Sie deren Wertekanon – Gott, Freiheit, Ehre, Vaterland – als extremistisch kriminalisieren.

Sie nutzen Ihre Hypothese „Kampf gegen rechts“ zur Indoktrination der Bürger und errichten als Meinungsmonopolist ein Gefängnis des Geistes, eine Politik zur Erhaltung der Macht bei gleichzeitiger Entfremdung vom Souverän, dem Volk.

Ja, Sie suggerieren dem linksextremen Schwarm, die Rechten seien die ewig Gestrigen und solche Meinungen müsse man nicht dulden (O-Ton Theaterintendant) 2015 12 14 Schreiben Staatsanwalt Mainz.  Sie suggerieren hohe Bedrohlichkeit durch die AfD und schüren somit die außersozietäre Aggression, deren besondere Gefährlichkeit Sie im Kessel von Mainz hätten erleben können. Mit psychischer und physischer Gewalt sollen die Unerwünschten ausgestoßen und deren Mitläufer eingeschüchtert werden.

Mit steter Wiederholung der Antifa-Gruppennorm „Nazis raus“ verhindern Sie das Austreten aus Ihrer selbstverschuldeten Unmündigkeit.

Im übrigen erinnere ich Sie an die nach Paragraph 34 Satz 1 StGB zu schützenden Rechtsgüter der Autochthonen: Leben, Leib, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut. Dazu gehört unstrittig auch die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit. Diese zu sichern und zu schützen ist Ihre Staatspflicht, da sich unter der Wucht der Asylrechtsdikussion der Eindruck verdichtet, sie seien ominösen Sozialtechnologien zum Opfer gefallen.

Abschließend der 6. Vers des Liedes „Wach auf, wach auf du deutsches Land“ von Johann Walter, 1561:

„Die Wahrheit wird jetzt unterdrückt, will niemand Wahrheit hören; die Lüge wird gar fein geschmückt, man hilft ihr oft mit Schwören; dadurch wird Gottes Wort veracht‘, die Wahrheit höhnisch auch verlacht, die Lüge tut man ehren.“

Vieles hätte ich schon erreicht, sollten Sie den Brief zu Ende gelesen haben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Walter Ott                                 Staudernheim, 16.12.2015
Hauptstr. 44
55568 Staudernheim
MdK Bad Kreuznach
1. Stv. Vorsitzender des AfD-KV Bad Kreuznach